Marcus Merkel

Dirigent, Pianist, Komponist

Kapellmeister
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Gründer
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Der Berliner Marcus Merkel steht nicht nur als Dirigent, sondern auch als Pianist und Komponist auf internationalen Bühnen. Er ist Gründer der „Jungen Philharmonie Berlin“ sowie der „Jungen Konzerte Graz“ und ist als Kapellmeister an der Oper Graz engagiert. Ausgebildet ist er zudem als Sänger, Jazz-Pianist, am Kontrabass und Saxophon.

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Termine

31 Okt

Samstag
19:00 - 22:20
Oper

Wolfgang Amadeus Mozart: Don Giovanni - Dernière der Wiederaufnahme

Oper Graz

Oper Don Giovanni Wolfgang Amadeus Mozart Dramma giocoso in zwei Akten ~ Libretto von Lorenzo da Ponte In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Empfohlen ab 14 Jahren. Seitdem Don Giovanni 1787 die Bühne betrat, herrscht Hochdruck – emotionaler, psychischer und musikalischer! Wer ist dieser Mann, der uns bezirzt und dessen Lebensmotto „Tutto dall’amore!“ lautet? In der „Oper aller Opern“ treffen die extremsten Gefühlszustände aufeinander: Begehren, Hass, Rausch. Mozarts Figuren bewegen sich dabei zwischen Euphorie und Angst: Don Giovanni flieht vor den Gefühlen seiner ehemaligen Geliebten, Zerlina spürt die Sehnsucht nach einem Anderen, Donna Annas schlechtes Gewissen treibt sie auf Abwege, Don Ottavio rettet sich in die Rache und Masetto versucht, die Eifersucht aus seinem Inneren zu reißen … Je länger Giovanni in dieser geordneten Welt wandelt, desto weniger kommen die Figuren zur Ruhe, beginnen sich gegenseitig zu zerlegen und singen von „Viva la libertà!“ – ist es die Suche nach der Freiheit heraus aus gesellschaftlichen Konventionen, Bildern, Rollen? Hin zum Begehren? Geht es darum, die Angst vor der moralischen Schuld abzulegen, stattdessen dem Tod ins Gesicht zu lachen, nichts zu fürchten? Giovanni tötet wenige Minuten nach Beginn der Oper einen Mann und wird am Ende selbst gerichtet. Sind Anna, Elvira, Zerlina, Masetto und Ottavio dann wieder frei, um wieder zu atmen, zu heiraten, zu beten, zu trinken, zu lieben …? In seiner zweiten Zusammenarbeit mit dem Librettisten Lorenzo da Ponte gelang Mozart ein musikalisches Meisterwerk, das sich zwischen der leichten, komischen Welt der Opera buffa und der düsteren Welt des Dämonischen bewegt und das Publikum gleichermaßen in leidenschaftliche Sphären entführt. Besetzung Musikalische Leitung: Marcus Merkel Inszenierung: Elisabeth Stöppler Bühne: Annika Haller Kostüme: Su Sigmund Licht: Sebastian Alphons Video: Sarah Derendinger Dramaturgie: Marlene Hahn Chor: Georgi Mladenov Don Giovanni: Alexey Birkus/Markus Butter Der Komtur: Dmitrii Lebamba Donna Anna: Anna Princeva/Katerina Tretyakova Don Ottavio: Dmitry Ivanchey/Andrzej Lampert/Pavel Petrov Donna Elvira: Jana Kurucová/Anna Brull Leporello: Neven Crnić/Tapani Plathan Masetto: Dariusz Perczak Zerlina: Eva-​Maria Schmid/Sieglinde Feldhofer Komtur (stumm): Rudi Widerhofer Sa 31. Okt 2020 Zum letzten Mal 19:00 bis ca. 22:20, Opernhaus Hauptbühne Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.


Oper Graz
Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, Österreich

09 Jan

Samstag
19:30 - 22:15
Oper

Giacomo Puccini: Madama Butterfly

Oper Graz

Oper

Madama Butterfly


Giacomo Puccini

Japanische Tragödie in drei Aufzügen

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Empfohlen ab 14 Jahren.


Es gibt wenige Opern-​Momente, die es in ihrem unentrinnbaren und gleichzeitig tief berührenden Schmerz mit dem dreijährigen Warten der Geisha Cio-​Cio-San auf die Rückkehr ihres Geliebten, des Navy- Offiziers Pinkerton, aufnehmen können. Wann wird er aus Amerika kommen, sein Versprechen auf gemeinsames Liebesglück einlösen? Brach sie nicht wegen dieser Liebe mit ihrer japanischen Familie und deren Werten, um den amerikanischen Way of Life zu leben? Er wird kommen, da ist sie sicher, und so ruft sie träumend in die Nacht von Nagasaki: „Eines schönen Tages werden wir einen Rauchfaden an der fernen Grenze des Meeres aufsteigen sehen und dann erscheint dasSchiff. Er wird aus der Ferne ‚Butterfly‘ rufen. All dies wird eintreffen, das verspreche ich dir. Behalte deine Angst, ich erwarte ihn mit felsenfester Treue.“ Sie hört nicht die Stimme ihrer Freundin Suzuki, die ahnt, dass Pinkerton nicht mehr als Geliebter, sondern nur mehr als ein Schatten der Vergangenheit auftauchen und  Cio-​Cio-San das Morgen nehmen wird.

Kein Komponist brachte die Gefühle der Menschen so fesselnd und dramatisch auf die Opernbühne wie Giacomo Puccini, der seine Figuren leidenschaftlich und kraftvoll lieben, hassen und sterben lässt. Sein Meisterwerk „Madama Butterfly“, das 1904 uraufgeführt wurde, wird von Floris Visser, der erstmalig an der Oper Graz inszeniert, zu neuem Leben erweckt. Er arbeitet u. a. an der Oper in Amsterdam, am Opernhaus Zürich, am Aalto-​Theater Essen und am Staatstheater Karlsruhe.


Besetzung

Musikalische Leitung: Francesco Angelico (Nov: 7, 12, 27, Dez: 2, 18, Feb: 7, Mär: 4, 17)/ Marcus Merkel (Jan: 9, 17, 20, 24, Apr: 22, Mai: 20)

Inszenierung: Floris Visser

Choreographie: Pim Veulings

Bühne: Gideon Davey

Kostüme: Jon Morrell

Licht: Malcolm Rippeth

Dramaturgie: Marlene Hahn/Jörg Rieker

Chor: Bernhard Schneider

Cio-​Cio-San: Marjukka Tepponen

Suzuki: Mareike Jankowski(Nov: 7, 12, 27, Jan: 17, 20, Feb: 7, Mär: 4, 17, Apr: 22, Mai: 20)/Antonia Cosmina Stancu(Dez: 2, 18, Jan: 9, 24)

Kate Pinkerton: Elisabeth Pratscher

F. B. Pinkerton: Mykhailo Malafii

Sharpless: Neven Crnić(Nov: 7, 12, 27, Dez: 2, 18, Jan: 9, 17, 24, Mär: 4, Mai: 20)/Dariusz Perczak(Jan: 20, Feb: 7, Mär: 17, Apr: 22)

Goro: Manuel von Senden

Fürst Yamadori: Thomas Essl

Onkel Bonzo: Daeho Kim

Onkel Yakusidé: Christian Scherler

Der kaiserliche Kommissar: Richard Friedemann Jähnig/István Szecsi

Der Standesbeamte: Adrián Martinez Berthely/Markus Murke

Cio-​Cio-Sans Mutter: Stefanie Hierlmeier/Mana Iwata

Die Cousine: Eri Scherling-​Hidaka/Doris Valeskini

Die Tante: Natalia Radzanowski/Ju Suk

Das Kind N.N.


Sa 9. Jän 2021

Vorstellung

19:30 bis ca. 22:15, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.


Oper Graz
Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, Österreich

10 Jan

Sonntag
11:00 - 12:15
Oper

Jacques Offenbach: Die Großherzogin von Gerolstein - Vor der Premiere

Oper Graz

So 10. Jän 2021 Vor der Premiere11:00 bis ca. 12:15, Studiobühne Oper Die Großherzogin von Gerolstein Jacques Offenbach Opéra-​bouffe in drei Akten Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy In einer Bearbeitung von Peter Lund In deutscher Sprache mit Übertiteln Empfohlen ab 12 Jahren.


Oper Graz
Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, Österreich

12 Jan

Dienstag
17:30 - 20:00
Oper

Jacques Offenbach: Die Großherzogin von Gerolstein - Kostprobe

Oper Graz

Di 12. Jän 2021 Kostprobe 17:30 bis ca. 20:00, Opernhaus Hauptbühne € 5 Oper Die Großherzogin von Gerolstein Jacques Offenbach Opéra-​bouffe in drei Akten Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy In einer Bearbeitung von Peter Lund In deutscher Sprache mit Übertiteln Empfohlen ab 12 Jahren.


Oper Graz
Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, Österreich

16 Jan

Samstag
19:30 - 22:15
Operette

Jacques Offenbach: Die Großherzogin von Gerolstein - Premiere

Oper Graz

Oper Die Großherzogin von Gerolstein Jacques Offenbach Opéra-​bouffe in drei Akten Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy In einer Bearbeitung von Peter Lund In deutscher Sprache mit Übertiteln Empfohlen ab 12 Jahren. Zündende Melodien, Witz, Esprit, Biss, erotische Anspielungen und viel Pariser Charme treffen in der „Großherzogin von Gerolstein“ aufeinander und entführen uns in die Welt Offenbachs und seiner Muse Hortense Schneider, die die großen Partien seiner Operetten wie keine andere verkörperte, formte und inspirierte. Dabei verwischen die Grenzen zwischen Operettenbühne und Pariser Leben jeden Tag aufs Neue: Was die Diva heute auf der Bühne trägt, wird morgen in der Boutique gekauft! Ihr privates Liebesleben füllt die Klatschspalten der Zeitungen, und als die Diva bei der Pariser Weltausstellung von 1867 im Kostüm der Großherzogin von Gerolstein ganz selbstverständlich Hof hält, huldigen ihr Europas Potentaten in Galauniform. Ihr Lächeln lasse, wie Offenbachs Librettist Henri Meilhac meint, „alles offen, wenn es ‚Ja‘ meint; und selbst wenn es wie ‚Nein‘ klingt, lässt es hoffen.“ Jacques Offenbach setzt ihr mit der „Großherzogin von Gerolstein“ erneut ein Denkmal und lässt alles aufbieten: eigenwillige Gerolsteiner Monarchin mit Torschlusspanik, dilettantisches Mordkomplott, unfähiges Soldatenheer mit zahlreichen, bunten Orden, männliche Degen-​Diskussionen und immer wieder in verschiedenen Tonlagen schillernde Diven-​Anfälle. Peter Lund, der bereits an der Oper Graz erfolgreich „Die Zirkusprinzessin“ und „Martha“ in Szene setzte, lässt die Welt Offenbachs, seiner Hortense bzw. die der Gerolstein neu und glänzend auferstehen. In der Titelrolle ist Anna Brull zu sehen. Besetzung Musikalische Leitung: Marcus Merkel (Jan: 16, 21, 27, Mär: 12, 14, 20, Apr: 18, 24) / Julian Gaudiano (Feb: 5, 24, Mär: 5, 7) Inszenierung: Peter Lund Choreographie: Sascha Pieper Bühne: Ulrike Reinhard Kostüme: Daria Kornysheva Licht: Peter Lund Dramaturgie: Marlene Hahn Chor: Bernhard Schneider Benoit | Prinz: PaulMartin Fournier Fritz: Alexander Kaimbacher Wanda: Sieglinde Feldhofer General Bumm: Neven Crnić(Jan: 21, Mär: 5, 7, 12, 14, Apr: 18, 24)/Wilfried Zelinka(Jan: 16, 27, Feb: 5, 24, Mär: 20) Baron Puck: Dariusz Perczak Meilhac | Baron Grog: Markus Butter(Jan: 16, 21, Feb: 5, 24, Apr: 18, 24)/Thomas Essl(Jan: 27, Mär: 5, 7, 12, 14, 20) Offenbach: Daniel Doujenis Inspizient: Markus Murke Hortense Schneider | Großherzogin: Anna Brull Sa 16. Jän 2021 Premiere 19:30 bis ca. 22:15, Opernhaus Hauptbühne Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.


Oper Graz
Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, Österreich

Repertoire

Dirigierte Werke sind mit * gekennzeichnet

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