Film / Video / Technik
Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit dem Medium Film, vor allem indem ich selbst Filme, Dokumentationen und Mitschnitte mache.
Hier eine kleine Auflistung vergangener und aktueller Projekte:
- Dezember 2005: Verfilmung “Besuch der alten Dame” (Dürrenmatt) im Deutschunterricht (damit fing alles an)
- Juni 2006: Teilnehmer beim “Dokuvideo” Workshop beim Jugendmediencamp von den Teamern von elf-tv (Laage/Rostock)
- Juni 2006: “Chillen 2006″ – Film zur Abschlussklassenfahrt der Klasse E.2 (mit Stefan Blutner)
- 2006/07: Belegung des Faches “Media Studies” am Warwickshire College in Großbritannien
- Januar 2008: Videohintergründe für das Musical “Lili Marie” der RLO (Berlin-Szenen) sowie Musikvideo “Du kannst’s Berlin”
- Februar 2008: “Pec 2008 – Der Film zur Chor- und Orchesterfahrt” (Dokumentation)
- März 2008: DVD der Darstellendes Spiel Aufführung “Macbeth” des DS Kurses von Fr. Kündiger (Trailer)
- Mai 2008: Teilnehmer beim “Dokuvideo” Workshop beim Jugendmediencamp von den Teamern von elf-tv (Laage/Rostock)
- Juni 2008: (neue) Videohintergründe für das Musical “Lili Marie” der RLO für die Wiederaufführung im Juni
- Juli 2008: Teamer des “Dokuvideo”-Workshops bei der Projektwoche “PROWO” der RLO (mit Stefan Blutner)
- Januar 2009: Dokumentation zur GSV Fahrt der GSV der RLO und des CvO im Auftrag des “mehr als lernen e.V.”
- Januar 2009: Dokumentation der Pec-Fahrt 2009 (Chor- und Orchesterfahrt der RLO) - in Arbeit -
- März 2009: DVD der Darstellendes Spiel Aufführung “Die Stühle” des DS Kurses von Fr. Kündiger - im Sekretariat der RLO erhältlich -
- Januar – Juni 2009: Abifilm des Abiturjahrgangs 2009 der RLO - für die Abiturienten im Sekretariat der RLO und bei mir erhältlich -
Neben dem Filmen und Schneiden befasse ich mich seit ca. 2007 auch zunehmend mit Videotechnik. Die 2007 neu eröffnete Aula der RLO bot die Möglichkeiten, sich vor allem beim Musical “Lili Marie” videotechnisch ‘auszutoben’. So arbeitete ich bei den Aufführungen im Januar 2008 mit einem Laptop und einem DVD Player, welcher zwei Videoausgänge hatte, um die drei Beamer (Mitte, Links/Rechts) anzusteuern. Die Mitte lief vom Laptop, die Seiten über einen DVD. Allerdings musste das Videomaterial für die Hintergründe viel flexibler zu handhaben sein, mit DVD Playern ist aber kein schnelles, gezieltes Springen oder Ein- und Ausblenden möglich. Auch spielte ich die Mitte direkt aus dem Videoschnittprogramm ab, was auch nicht die beste Lösung war.
Das war bei der Wiederaufführung im Juni 2008 anders: Ich hatte neben meinem Laptop noch den iMac der rlo Studiotechnik zur Verfügung und konnte somit auch die Seiten flexible ansteuern. Mit Hilfe des Programms “ProVideoPlayer”, konnte ich sehr einfach, Videoclips ein- und ausblenden, loopen, überblenden und verlangsamen. Und nebenbei mit meinem anderen Aulatechniker die EM Spiele gucken
Außerdem stellte sich das Problem der zwei Beamer mit dem gleichen Bild nicht mehr, da ich einen Videoverteiler zur Verfügung hatte. Und mit der Zeit merkte ich, wie viel Spaß diese Videotechnik hat. Ich hatte alles einmal durchgemacht: Filmen (mit der Kamera in der Hand auf dem Fahrrad durch Berlin fahren), Schneiden, Videos in der Aula konzipieren, alles Verkabeln und die Playback-Lösung finden. Demnächst stelle ich noch ein paar Bilder hinein =)
(NEU August 2009)
Seit nicht all zu langer Zeit bin ich nun im Besitz einer neuen Videokamera. Ich tat das gleiche, was ARD und ZDF jetzt zur Leichtathletik-WM in Berlin tun: Von SD (normaler Auflösung) auf HD (Hochauflösung) umsteigen. Nun nenne ich eine Canon Legria HF S100 mein eigen. Eine FullHD Videokamera, welche im AVCHD-Format auf SDHC-Karten aufnimmt. Ich hatte zwar vorher Bedenken, ob damit der Videoschnitt am FinalCut Express auf meinem MacBook Pro problemlos läuft oder ob ich ständig rendern darf. Denn das wäre ja dann im Workflow ein Rückschritt. Es bringt ja nichts, eine teure HD Kamera zu kaufen, um danach festzustellen, dass man sich ein neues MacBook kaufen darf.
Ich machte mich also auf den Weg zur Familie Merkel, die seit einiger ein etwas kleinere AVCHD-Kamera von Canon ihr eigen nennt und mir von Renderzeiten beim Videoschnitt in Premiere Pro berichtete. Ich schloss also ihre H10 an mein MacBook Pro mit frisch installiertem FinalCut Express 4 an und versuchte, eine 5 minütige Sequenz zu importieren. Das gelingt jetzt prinzipiell komfortabler, da man die einzelnen Szenen mit thumb aufgelistet bekommt, man sie sich kurz ansehen kann und dann einzelne importieren kann. Vorher musste ich entweder das ganze und Teile des miniDV-Tapes capturen. Allerdings dauert der Import relativ lange, das das MacBook das AVCHD in ein schnittfähiges Videoformat umwandeln muss (AVCHD basiert videotechnisch auf MPEG2, welches als solches nicht schnittfähig ist). Nach dem Import ließ sich diese Sequenz im Viewer in FCE problemlos flüssig ansehen, nur sobald ich sie in die Timeline schob, ruckelte es selbst bei niedrigster Darstellungsqualität.
Doch der Fehler war schnell gefunden: Wenn man in den Importeinstellungen nicht den “Apple ProRes Codec” sondern den “Apple Intermediate Codec” einstellt, hat man das richtige Format. Doch auch wenn bei 17Mbit/s knapp 60min auf eine 8GB Speicherkarte passen, nimmt das importierte Video ein Vielfaches davon ein. Es heißt also wieder Festplatten kaufen… Doch ich bin durchweg zufrieden mit meiner neuen Canon, auch wenn ich im Urlaub mehr Fotos als Videos gemacht habe. Doch ich freu mich auf kommende Video/Filmprojekte mit meiner neuen Kamera
Mehr findet ihr bald in einem Blogeintrag von mir.
Anton (20), bald Student in Mittweida und leidenschaftlicher Filmemacher, (derzeit unserer Fahne entflohen unter antonschubert.de), Peter (20), Mensch im Übergangsjahr und leidenschaftlicher Textmacher und Marcus (19), Kompositionsstudent und leidenschaftlicher Musikmacher, sind die Autoren dieses kleinen Blogs. Wir schreiben über alles, was uns interessiert, oder wovon wir denken, dass es euch interessieren könnte. Jeder ist herzlich eingeladen, nach Herzenslust zu kommentieren und/oder Beiträge anderer Art zu leisten. Wir freuen uns!
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