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Eine andere Perspektive…

20. Oktober 2009

… bot mir in den vergangenen Stunden und Tagen nicht nur der Besuch der Donaueschinger Musiktage (ein international bekanntes und recht angesehenes Festival für Neue Musik), sondern auch dieser Artikel, den ich eben zufällig fand:

Kontra: Wir müssen unser Klima nicht retten

Nun, mich interessiert jetzt eure Meinung dazu!

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Marcus, Politik , , , , , , , , , , , , ,

Die taz ganz in bunt – wo gibt’s denn sowas?

19. April 2009
Seite 1 der neuen und der alten taz, Quelle: taz.de bzw. blogs.taz.de

Seite 1 der neuen und der alten taz, Quelle: taz.de bzw. blogs.taz.de

Zum 30. Geburtstag gönnt sich die tageszeitung (“taz”) ein neues Layout. War sie doch als eines der wenigen Blättchen in Berlin durchweg schwarzweiß (bis auf die erste Seite), so ist die Wochenendausgabe durchweg bunt. Wo bleibt das grüne Bewusstsein der taz-Leute, könnte man da fragen. Mir als normaler Leser gehts dann doch eher um das neue, nun bunte Layout an sich.

Schön ist die neue Seite 1 (s. oben), das “die tageszeitung” wird durch die weiße Schrift auf rotem Grund (also umgekehrt zu vorher) noch mehr hervorgehoben und es sind mehr Artikel auf der ersten Seite, nicht nur der Kommentar zum Titelthema. Somit erhält man einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen, aber nicht bloß als Inhaltsverzeichnis, sondern schon einen guten kurzen Artikel (rechte Spalte). Die tolle Rubrik “verboten” ist auf die linke Spalte in die Mitte gerückt, da war der Platz davor (unten rechts) besonderer, es verschwindet jetzt über dem Impressum “taz muss sein”. Der tolle “verboten” Beitrag daraufhin heute:

Guten Tag,
meine Damen und Herren.
verboten, Ihre Seite-1-Rubrik und Stimme der Vernunft in einer absurden Welt, wird heute 8 Jahre, 1 Monat und 14 Tage alt. Das wollten wir feiern. Doch dann der Schock. Wo sind wir hier eigentlich? Erst standen wir oben links auf der Seite. Topp. Dann unten rechts. Na ja. Und wo stehen wir jetzt? Irgendwo links in der Mitte.Das ist ja Steinmeier-Niveau. Um das mal klar zu sagen: Dafür wurde verboten nicht gegründet. Und, hey, schauen Sie mal nach unten. Unser lebenswichtiger Zusatz fehlt: “verboten darf nicht tagesschauheißen.” Er wurde brutal ausgelöscht. Weil man angeblich “nicht versteht”, was das soll. Pfff. Als ob es darum ginge.

Nun, ich kann noch nicht einschätzen, wie sich das neue taz-Layout im schwarzweiß macht, das werde ich erst Montag sehen, aber das bunte ist irgendwie merkwürdig. Es wirkt etwas boulevardesk, nur mit dem seriösen Inhalt, da war das Auftreten der alten taz aber irgendwie noch seriöser. Warten wir auf die wochentägliche Version, aber man kann jetzt schon sagen, dass die taz moderner wirkt und ohne ihren Charakter wirklich zu verlieren, gerade auf der Titelseite, die ja als “Gesicht” der Zeitung agiert. Es bleibt das große Titelbild mit hineingeschriebener Überschrift und Titelunterschrift. Und weiterhin ist die Titelgeschichte nicht zwangsweise das wichtigste Thema der Nachrichten des Tages. Das ist und bleibt die taz.

Morgen werde ich mir erst einmal die neue “sonntaz” zu Gemüte führen, dem Wochenendteil der taz, der der Samstag/Sonntagausgabe beiliegt. Die Themenschwerpunkte darin sind Politik, Gesellschaft, “Konsum”, Kultur und Medien. Sie soll die Woche abschließen und die LeserInnen in die neue Woche führen. Ach ja, das Binnen-I ist weiter auf dem Rückzug bei der taz. Ich habe auf den ersten drei Seiten beim Überfliegen gerade lediglig ein “jedermann/frau” entdeckt. Aber das hat die taz auch schon angekündigt, es sei halt praktischer.

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Anton, Medien , , , , , ,

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