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Artikel Tagged ‘student’

Begegnung die zweyte

7. Oktober 2009

Geschichten vom ahnungslosen Studenten, Teil Zwey.

Nun ja, liebe Leser, der Schock ist noch ganz frisch.

Soeben komme ich aus der Hochschulmensa, um sogleich Richtung U-Bahn den Gendarmenmarkt zu überqueren. Wie jeden Tag. Auf dem Gendarmenmarkt ist es ruhig. Die üblichen Touristen und eine Schülergruppe.

Nun, plötzlich strömt aus dem Konzerthaus zu meiner Linken eine kleine Gruppe von Menschen und läuft unbeirrt in Richtung Deutschen Dom. Männer in Anzügen. Männer mit Funkgeräten. Und in der Mitte… na?

Ein Foto konnte ich leider nicht mehr machen. Meine Handykamera war einfach zu langsam. Vom Aufklappen des Objektivs bis Kamerabereitschaft vergingen gefühltermaßen Stunden.

So entging mir ein Bild vom regierenden Bürgermeister Berlins, Herrn Klaus Wowereit, das ich ansonsten jetzt hier stolz präsentiert hätte.

An meiner Paparazzo-Karriere muss ich ein anderes Mal arbeiten. Tja – shit happens! :)

PS: Was war das eigentlich für eine Veranstaltung im Konzerthaus heute? Der Festakt zur Eröffnung der Asien-Pazifik-Wochen!

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Tach, Tantchen!

6. Oktober 2009

Da geht man als ahnungsloser und pflichtbewusster Student montags, zum Semesterbeginn, in Richtung Hochschule und muss dabei den Gendarmenmarkt passieren.

Man kommt aus der U-Bahn und es begrüßt einen ein einziges Meer schwarzer Limousinen. Nun, man richtet den Blick in die Ferne und erspäht ein Plakat: “60 Jahre DGB” – man beging im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin den 60. Jahrestag der Gründung des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Aus den Nachrichten wird man später erfahren, dass zu diesem Festakt unter anderem auch die Frau Bundeskanzlerin Merkel und der Herr Bundespräsident Köhler anwesend waren.

Davon weiß der Ahnungslose Passant jedoch noch rein gar nichts.

Er begegnet auf dem Platz – nachdem er an den ersten 20 Limousinen rechts und links neben sich vorbei ist – diesem Fahrzeug:

Hübsches Auto! Kennzeichen: 0-1

Ich dachte mir nun, wo Onkel Köhler da ist, kann Tantchen Merkel nicht weit sein. Ihr Auto, das das Kennzeichen 0-2 trägt, war jedoch nirgends zu sehen.

Mysteriös, nicht wahr? Vielleicht hat das jemand am Montag irgendwo in Berlin entdeckt? :) Genauso gut mag es jedoch möglich sein, dass ich ob meiner Eile in der Flut der schwarzen Wägelchen das ihrige übersah…

Update: Vielleicht musste sie auch auf ihren neuen BMW-Dienstwagen warten, der am 23. September 2009 vorgestellt wurde und mit dem Ulla Schmidt gerade noch nen Kurzausflug wagt… Spanien soll schon schön sein.

Ach ja – wo wir schon bei Kosten von 400 000 Euro für diesen neuen BMW 7er sind, könnte man sich doch zum gleichen Geld auch ne schön ausgestattete Cessna leisten.

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Mysteriös!

23. September 2009

Nun, von Orten, die nicht gefunden werden können, außer von denen, die schon wissen, wo diese Orte sich befinden, hat der geneigte Leser sicherlich schon gehört. So auch ich. Doch – dass sich so etwas in der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” findet, war mir bisher nicht bekannt.

In der Hochschule war ich nämlich heute, und im Treppenhaus der 3. Etage begegnete mir folgendes Plakat:

Wegweiser zum Studiengang Dirigieren

Wegweiser zum Studiengang Dirigieren

Der interessierte Student begibt sich nun also in die 4. Etage, um den Raum No. 455 auf dem Etagenplan zu finden.

Etagenplan in der 4. Etage der HfM "Hanns Eisler"

Wenn sich nun jemand denkt – “mysteriös!” - dann kann ich versichern: Das war auch mein erster Gedanke. Ich stand ein paar Minuten vor diesem Plan und suchte R. 455, bis ich schließlich verzweifelt aufgab.

Sollte jemand den R. 455 auf diesem Plan finden, möge er mir dies bitte mitteilen, zum Beispiel in Kommentarform… Dankeschön!

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Neues vom Gendarmenmarkt

9. Juli 2009

In den letzten Wochen hatten wir als Studenten der HfM “Hanns Eisler” ja Vorlesungen draußen auf dem Gendarmenmarkt unter freiem Himmel, aber mangels guten Wetters wurden die Sitzgelegenheiten heute leider wieder abgebaut… ;)

Gendarmenmarkt

PS: Das war natürlich das Classic Open Air, das jährlich auf dem Gendarmenmarkt stattfindet :)
PPS: Sorry für die schlechte Qualität – Handy…
PPPS: Falls jetzt jemand denkt, er hätte mit dem Classic Open Air was verpasst – den kann ich beruhigen, dem ist höchstwahrscheinlich nicht so. Jedenfalls fand ich’s letztes Jahr, wo ich mir das angesehen hab, nicht übermäßig überzeugend…

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Sag Hallo zu Onkel Scharfschütze!

24. Mai 2009

Nun feier(te)n wir ja am heutigen Tage dieses großartige Ereignis, das in aller Munde ist… natürlich geht es, wir erwarten es, um den Geburtstag des großen Komponisten Richard Wagner, der nachgefeiert wird – der eigentliche Geburtstag vom Richard ist der 22. Mai 1813, aber wie wir wissen, lässt es sich am Samstag besser feiern.

Doch geht es, wie der Titel ansatzweise vermuten lässt, nicht darum. Viel unbedeutender natürlich, gab es da noch den 60. Geburtstag unseres lieben Grundgesetzes

Wie der ahnungslose und mindestens genauso hilflose Student am Freitagmorgen, in meinem Falle gegen 10 Uhr, erfahren durfte, fand der offizielle Teil der Feierlichkeiten zum runden Geburtstag bereits an genau diesem Freitag statt – und das nicht irgendwo, sondern im und um das Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin.

Schon Tage zuvor rückten Polizistenscharen am Gendarmenmarkt an, ein paar Absperrzäune im Gepäck, die bereits locker aufgestellt wurden. Am Freitag wurde die Lage verschärft, indem die Lücken zwischen den Zaunteilen geschlossen und damit der gesamte Gendarmenmarkt abgeriegelt wurde. Nur ein einziges Portal an der Seite des deutschen Doms blieb offen, dort jedoch stand eine Mannschaft von Sicherheitspersonal, die an Geräten, die man sonst vom Flughafen kennt, auf die nächste Leibesvisitation lauerten.

Der Grund, wie ich später aus aktuell informierten Hochschulkreisen erfuhr: Frau Merkel und Herr Köhler sollten zu Besuch kommen.

Ich jedenfalls kam unter Inkaufnahme von Umwegen schließlich doch zur Hochschule und arbeitete mich (zu Fuß!) in die fünfte Etage vor, wo mein Seminar stattfinden sollte – Instrumentation, 3 Stunden, bis 13 Uhr – alles noch harmlos.

Es schloss sich eine Stunde Kompositionsunterricht an. Und jetzt wird’s gruselig. Mit meinem Lehrer zog ich in einen anderen Raum um, einen Raum, dessen Fenster dem Gendarmenmarkt zugewandt sind. In diesem konkreten Fall hieß das, man sah das Konzerthaus von hinten – das Dach des Konzerthauses, aus der 5. Etage.

Zunächst fiel es uns noch gar nicht auf – bis ein Professor von nebenan hereinschneite und uns auf das Schauspiel hinwies: Allein auf dem für uns sichtbaren Dachabschnitt hockten drei Gestalten, jeder in schwarz gekleidet, vollkommen vermummt, ein Fernglas um den Hals und – jetzt kommt’s – einem Scharfschützengewehr in den Händen.

Und als ob das noch nicht für den Schrecken des Tages ausgereicht hätte – wohlgemerkt, man konnte den Knaben direkt in die Augen sehen, denn sie saßen/hockten uns auf Augenhöhe gegenüber:
Mein Lehrer öffnete einmal das Fenster, denn die Luft im Raum war tatsächlich ganz schrecklich; sofort fuhr einer der Scharfschützen samt Gewehr in der Hand herum, mein Lehrer “der zielt auf uns!”, geht zügig vom Fenster weg und setzt sich friedlich wieder auf seinen Stuhl.

Der abschreckende Charakter der ganzen Veranstaltung wurde durch die schöne bayrische Blasmusik auf dem Platz auch nicht wesentlich gemildert…

Sicherlich ein besonders beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass höchstwahrscheinlich einer der Onkels auf dem Konzerthaus nur dafür abgestellt ist, die Fassade der Hochschule zu überwachen. Besonders natürlich für die Lehrer, die das einen ganzen Tag aushalten mussten.

Fenster öffnen wird zur Mutprobe.

Nach dem Unterricht ging ich schließlich wieder hinunter auf die Straße – immer noch schallte die bayrische Blasmusik (die Kapelle war immerhin besser als die, die ich vor 2 Wochen am Brandenburger Tor ertragen musste) herüber – und ich schaute nach oben.

Tatsächlich sah man rein gar nichts: Weder das Aufblitzen einer Reflexion von Sonnenlicht in einem Fernglas, noch einen der netten Onkels auf dem Dach selbst…

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Aktuelle Anekdoten aus der Musikhochschule, Teil 2

12. Mai 2009

In der Hochschule erlebt bzw. sieht man schon so Sachen. Auch Erinnerungen an ältere Zeiten werden ab und an zu Tage gefördert…

Mendelssohn Klavierabend

Nun, dieses Zettelchen, das einem neben der Fahrstuhltür begrüßt, riecht ganz streng nach Nostalgie, denn – wie war das doch zur Zeit der Aufnahmeprüfungen? Da hingen doch diese Anmeldelisten für die Klavierprüfung: “Hong, Hong, Hong, Hong, Hong… Kim, Kim, Kim…” (Artikel auf AM BLOGgen von damals).

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Ein letztes Mal…

11. Mai 2009

… Fahrstuhl fahren!

Nun kommt am heutigen Tage der ahnungslose und (natürlich wie immer) unschuldige Student in die Hochschule für Musik “Hanns Eisler”, betritt das Gebäude der Hochschule, das sich hinter dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt lokalisiert, und sucht den Weg in die 3. Etage.

Man gelangt zum Fahrstuhl, dem Gerät, das, so erinnert man sich gern, einen oft gerettet hat, wenn man 3 Minuten vor (bis 5 Minuten nach, alles ist drin) Unterrichtsbeginn in der Hochschule erscheint und der aufzusuchende Unterricht natürlich in der 5. Etage statt findet.

Nun ahnt man ja nichts böses, und doch begegnet einem an der Fahrstuhltür ein Zettel mit der folgenden Aufschrift:

Ab dem 12.05.2009 ist dieser Fahrstuhl längerfristig gesperrt.

Das Studentenhirn arbeitet, wie so oft, auf Hochtouren und ermittelt mit einigem Aufwand die schockierende Gewissheit: Das ist ja morgen!

In stiller Trauer fährt man im Folgenden mit dem Fahrstuhl, einem, wie es nun plötzlich scheint, guten alten Freund – war er doch vor wenigen Tagen noch die “dämliche alte Schrottkiste mit Eigenleben” (selbstverständlich nur ein winziger Auszug aus der Bezeichnungsvielfalt, die sich unter Studenten einbürgerte – ein Großteil derer ist der für den Online-Gebrauch üblichen Zensur zum Opfer gefallen, sollte man noch erwähnen).

Im Unterricht nun geben die Lehrer und Professoren Ratschläge, wie man mit diesem Problem umgehen könnte – “Also ich werde heute noch 20 Mal mit dem Ding hoch und runter fahren, denn das gibt’s ja ab morgen nicht mehr… das empfehle ich Ihnen natürlich auch!”

Andere Stimmen, ich vermute sie im Foyer, munkeln, dass ein Großteil der Hochschulbelegschaft, Lehrkörper sowie Studierende, im weiteren Verlauf des aktuellen Semesters wohl einiger Kilos ledig werden wird…

So viel also zu Abnehm-Tipps für den Sommeranfang! ;)

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Schöne Ferien-

4. Februar 2009

-TERMINE…

Wie immer voll ins Schwarze getroffen: Die Ferientermine für Schüler und Studenten in Berlin liegen natürlich genau nebeneinander.

Heißt im Klartext, diese Woche (vom 2. Februar) kommen die lieben Berliner Schüler in den Genuss ihrer heiß geliebte Woche Winterferien – auf die sie ja letztes Jahr bekanntermaßen verzichten mussten (ja ja, die Sparmaßnahmen des Berliner Senats…).

Ab der nächsten Woche dagegen erfreut sich die liebe Studentengemeinschaft ihrer Semesterferien, die dann auch gleich mal bis zum 5. April dauern. Das ist schon schön, so 8 Wochen Ferien – das kann ich mittlerweile schließlich aus Erfahrung am eigenen Leibe sagen :)

Dagegen möcht ich nichts sagen… ABER: so direkt aneinander vorbei? Das könnte man ja ruhig auch mal ordentlich planen.

Ich bin deshalb dafür, in den kommenden Monaten einen Generalputsch zu veranstalten und die Weltferienplanung zu übernehmen. Peter, ich rechne mit dir. Mit dem Putschen hast du schließlich Erfahrung.

Wer macht noch mit?

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