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Artikel Tagged ‘spiegel’

Die Anfänge des Spiegels

27. April 2009

Das Magazin “Der Spiegel” ist ja nun schon eine Weile auf dem deutschen Markt und hat sich schon vor Jahrzehnten als politisches Wochenmagazin etabliert, zum Ärger der Auflagen der anderen, wie z.B. dem Focus oder dem Stern. In der Presselandschaft redet man vom Spiegel als das “Leitmedium”, so groß sei der Einfluss des Magazins.

Auch ich habe mir öfter mal den Spiegel gekauft und ihn auch mal als Probe-Studenten/Schülerabo gehabt. Seit einigen Wochen lese ich nun die “Zeit”, ein anderes bedeutendes Wochenblatt, ebenfalls wie der Spiegel aus Hamburg. Mit der Zeit fällt einem auf, dass die Zeit, die ja in Zeitungsform auf übergroßem Papier gedruckt wird, irgendwie anspruchsvoller ist. So eine Art “Spiegel” in Zeitungsform für die Intellektuellen?

Worauf ich eigentlich hinaus will, möchte ich an ein paar Beispielen aufzeigen: Man nehme eine beliebige Ausgabe des “Spiegels” der letzten Jahre (ich habe Nr. 33 / 2008 mit dem Titel “Macht das Internet doof?”) und lese sich von jedem Artikel den ersten Absatz durch:

Seite 24 “Hessisch Roulette”:

Es war ein Versuch, ein vorerst letzter, angestrengter Versuch, und er ist schief gegangen. Kurt Beck konnte sich nicht durchsetzen. Mal wieder nicht. Dabei hatte sich der SPD-Chef redlich bemüht am vergangenen Donnerstagnachmittag bei seinem vertraulichen Treffen mit der hessischen Landesvorsitzenden Andrea Ypsilanti in Mainz. [...]

Seite 28 “Heiteres Beruferaten”:

Mindestens einen Fürsprecher hat Gesine Schwan bei den Linken noch. Vor kurzem saß Parteichef Lothar Bisky mit der SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten in Frankfurt (Oder) bei einer Podiumsdiskussion und war ganz angetan von der Frau Professorin. Beim Hinausgehen entfuhr ihm ein Satz, dessen prophetischer Wert sich jetzt erst erweist. Er hoffe, murmelte der Chef, dass nun in seiner Partei niemand auf dumme Gedanken komme.

Seite 33 “Kleine Welt”:

Wenn Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, 63, ins Büro geht, führt sein Weg an der Vergangenheit vorbei. Große Fotografien seiner Amtsvorgänger schmücken das Eingangsfoyer des Dienstsitzes an der Berliner Scharnhorststraße; 13 würdevoll blickende Herren in Schwarzweiß und Sepia [...]

Seite 54: “Die Grenzen des Anstands”:

Muhammad Yunus gehört zu den Guten. Er steht in einer Reihe mit Nelson Mandela, Martin Luthner Kind, Mutter Teresa. Wie sie erhält er den Friedensnobelpreis, wie sie glaubt er an die Reformierbarkeit des Menschen. [...]

Seite 59: “Der Deutschland-Test”

Özhan K. sitzt vor seinen Richtern. Er kennt das schon. Es ist nicht das erste Mal. Vor gut drei Jahren saß er in einem ähnlichen Raum, vor ihm fünf Richter, ihnen zur Seite der Staatsanwalt. Er verlas das Verbrechen im nüchternen Jargon der Juristen. [...]

Irgendwo klingt das alles gleich. Es fängt an mit einem einfachen Satz “Person x macht irgendwas” oder “Wenn Person x morgens in sein Büro geht…” Das kann man eigentlich mit jeder beliebigen “Spiegel”-Ausgabe tun. Man wird leider kaum etwas anderes finden, vor allem nicht im Politik-Teil am Anfang. Ist irgendwie schade, aber es scheint der Stil dieses “Leitmediums” zu sein. Mittlerweile verstehe ich auch meine Tante, die über den Spiegel meinte: “Den kriegt man doch in ner halben Stunde durch”. Wenn man sich den Spiegel anguckt, stimmt das irgendwo.

Das ist wiederum das Schöne an der “Zeit”. Wie der Titel schon erkennen lässt, braucht man seine Zeit, um durch die “Zeit” zu kommen. Man fühlt sich immer etwas schuldig, wenn man es nicht einmal geschafft hat, durch die wichtigsten Teile (Politik, Dossier, Wirtschaft, teilweise Wissen) zu kommen. Das sagen auch andere befreundete Leser (“Die Zeit ist das Geld wert, wenn ich die ersten vier Teile komme”). Feuilleton und Literatur gucke ich meist nur in der Inhaltsliste nach, “Chancen” ist eigentlich nicht viel, das meiste sind ja Stelleninserate für Professuren. Eigentlich müsste man das schaffen. Nun ja, ich hoffe, ich schaffe das jetzt in meiner schulfreien, jedoch nicht prüfungsfreien Zeit ;)

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Anton, Medien , , ,

Glückwünsche an die taz

20. April 2009

Hier einige der Geburtstagsanzeigen für die taz zum 30. Geburtstag. Neben den Grünen und verschiedenen taz-Druckereien befinden sich interessanterweise auch der Axel Springer Verlag und Porsche sowie der Spiegel.

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Apropos Axel Springer Verlag: Seit einiger Zeit heißt die Kochstraße ja auf dem Abschnitt, in dem die taz ihre Redaktion hat, Rudi-Dutschke-Straße, in Gedenken an den Studentenführer der 68er. Darüber gab es heftige Auseinandersetzungen mit dem Axel-Springer-Verlag, denn eben jene Rudi-Dutschke-Straße kreuz dessen Axel-Springer-Straße. Wohl gemerkt mit Rechts-vor-links-Vorfahrt ;) .

Rudi-Dutschke-Straße im Stadtplan

Rudi-Dutschke-Straße im Stadtplan

PS.: Dieses WordPress System ist doch korrupt! Oder warum funzt die Bildereinbindung über NexGallery so schlecht dass ich es nicht verwenden kann? aaaargh. Aber das Problem haben wir ja schon länger^^

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Anton, Medien , , , , ,

How-to: Design your Frühstücksei!

27. März 2009

Klingt komisch, ist aber so: Es folgt das ultimative How-to, das erklären soll, wie man sein morgendliches Spiegelei selbst designen kann.

Der alltägliche Spiegelei-Spezialist kommt irgendwann an einen Punkt, an dem er sich fragt: Warum überlass’ ich eigentlich das Aussehen des Spiegeleis irgendeinem Zufall?

Was folgt, ist die akribische Analyse – das Ei an sich. Man findet bestenfalls heraus, dass die zufällige Form aus dem unkontrollierten Austrittsvorgang der flüssigen Masse aus der Schale resultiert.

Nun zur erleuchtenden Methode: Man bohre ein nicht allzu großes Loch in das rohe Ei (Durchmesser: ca. 0,5 cm) und gieße auf diese Weise das Eiweiß kontrolliert in die Pfanne. Tut man dies langsam genug, ergibt sich hier die Möglichkeit der Gestaltung, ein Gefühl dafür bekommt man schon noch – learning by doing…

Zur Vollendung vergrößere Man das vorhandene Loch, sodass das Eigelb hindurchzupassen vermag und platziere das Objekt entsprechend.

Nun, das war’s schon. Ganz einfach, oder? Demnächst folgen erste Fotos vom neuen Trend der Designer-Spiegeleier…!

Design oder nicht sein… Design your Frühstücksei! :)

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How-to, Marcus , , , , , , , , , , , , , ,

Welch Anblick!

12. März 2009

Nachdem ich diesen Anblick heut’ morgen in meiner Spiegelei-Pfanne vorfand, ging ich mit meiner Kamera noch etwas in der Wohnung spazieren…

Und nun die Preisfrage: Was ist das? :)

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Foto, Marcus , , , , , , ,

Das Spieglein (er)kennt die Oyster Card…

27. Februar 2009

Oh ja, richtig gehört/gelesen!

Der frisch aus Frankreich importierte mir:ror (RFID-Lesegerät) fragt mich, sobald ich die Oyster-Card, die Anton mir zu diesem Zwecke geliehen hatte, an ihm vorbeiführe, mit welcher Applikation bzw. mit welchen Applikationen ich diesen RFID-Chip verknüpfen möchte…

Ich bin mal wieder begeistert… :)

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Marcus, Technik , , , , , , , , ,

Schöne Grüße vom Hasen (:

26. Februar 2009
ztamp:s

Die Hasen (nano:ztags), die ztamp:s und der mir:ror sind da!

Und sie arbeiten auch schon fleißig – zur späten Stunde nur ein kurzer Hinweis auf die ersten Ergebnisse: Mein Computer liest mir bei Kontakt mit einem Hasen das Wetter von morgen bzw. die neuesten Nachrichten-Headlines von Spiegel Online (wahlweise auch Tagesschau) vor. Meine Kaffeetasse schreibt auf Twitter, dass ich Kaffee trinke (zu begutachten auf meinem Twitter).

Ich bin ehrlich begeistert – und weitere Beobachtungen & Erfahrungen gibt’s in den nächsten Tagen.

Good night, everyone :)

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Marcus, Technik , , , , , , , , , , ,

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