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Artikel Tagged ‘putsch’

Alles wird anders…

20. Juni 2009

Hallo, liebe Blogosphäre,

auch, wenn meine Präsenz anderes vermuten lässt: Ja, es gibt mich noch! ;)

Ein paar Dinge gibt es von meiner Seite zu vermelden:

Zum Ersten ist die Fußballsaison endlich beendet.  Ich habe jetzt endlich wieder Zeit für das Schreiben von Texten, für intensivere Auseinandersetzung mit Musik und sonstiges Engament. Ich hoffe, dass der geneigte AM BLOGgen – Leser über die Sommerpause endlich wieder Putschtipps etc. von meiner Seite bekommt. Aber das könnte klappen. Schließlich ist das Sommerloch nahe und die Ablenkungsgefahr ist sehr gering! ;)

Achso, im Übrigen. Nur der Vollständigkeit halber wollte ich erwähnt haben, dass ich im süßen Alter von 18 Jahren die Verdienstnadel meines Fußballkreises für meine Arbeit als Schiedsrichter und Trainer bekommen habe. Man kann das jetzt sehen, wie man mag, auch ich stehe dem durchaus gespalten gegenüber, da ich von Orden etc. prinzipiell eher weniger halte. Auf der anderen Seite ist es gut zu wissen, dass man Engagement noch zu schätzen weiß. Das abschließende Urteil mag sich der geneigte Leser selber machen.

Weiterhin wird sich in ein paar Wochen entscheiden, ob und wenn ja wie ich mich nächstes Schuljahr in der GSV engagieren werde. Hierzu sei nur vermeldet, dass derzeit noch alle Lösungen denkbar sind und ich es euch, liebe Leser, sicherlich als erstes wissen lassen werde, wenn eine Entscheidung feststeht. Hier gilt einfach: Abwarten! ;)

Forum Politicum "Klimawandel - Wie reagieren wir?"

Zwar werde ich im Herbst dieses Jahres meine Tätigkeit im Rahmen des Forum Politicum einstellen, jedoch sind es bis dahin im Idealfall noch 2 Veranstaltungen.

Die erste hiervon findet am 30.Juni 2009 um 19:00 Uhr im Lehrerzimmer der Rosa-Luxemburg-Oberschule statt. Die Frage lautet “Wie reagieren wir auf den Klimawandel?”. Unsere Referenten sind Lars Klinkmüller, seines Zeichens auf dem Sektor der regenerativen Energien tätig und Dorothee Dick von der Heinrich-Böll-Stiftung. Moderiert wird die Veranstaltung von Felix Szabó und meiner Wenigkeit, der Eintritt ist – wie immer beim Forum – selbstverständlich kostenlos!

Alles weitere bringt die Zeit, in Kürze werde ich mich auch mit aktuellen Entwicklungen im Wahlkampf beschäftigen!

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In Kürze, Peet, Politik , , , , , , , , , , , , , , ,

Welcome Peet!

23. März 2009

We be proud t’ bello’ to the Seven Seas that the landlubber Peet (Peter Kuscher) no longer be residin’ on land but be joinin’ that fearless crew of losers called “AM BLOGgen authors”…! We be supplyin’ him with cannons…

Redaktionskommentar: Ein begeisterter Kommentar zum English (Pirate) Feature (eine Spracheinstellung) von facebook soll dann demnächst folgen.

Nee, also mal im Ernst: Peet ist an Bord! Ja, das ist der Mann, der bisher auf AM BLOGgen die genialen “Putsch-How-To”-Beiträge geschrieben hat, jetzt aber kann auch er rund um die Uhr (ich zitiere:) “meinen Blödsinn orbital verbreiten!”

Nun denn, ich wünsch der werten Leserschaft reichlich Freude am Genuss der frischen Beiträge, die ab sofort hoffentlich noch etwas regelmäßiger erscheinen… :)

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Einführung in die Putschtechnik des 21. Jahrhunderts. Teil 3 – Vorsicht, Satire!

1. März 2009

Nach langem Warten und ewigem Zetern mit einer Telekommunikationsfirma mit lustigem rot-weißen Punkt als Logo präsentiere ich nun stolz das neueste aus der Forschung für den geneigten Hobby-Putschisten… ;)

Heute: Putsch-Variante a) für Anfänger

Wichtige Ausgangsbasis ist also die gute Organisation des Putsches ‚von unten’. Es gilt hierbei generell: Je mieser die Situation der Menschen, desto einfacher wird es! Diese Situation muss noch nicht einmal von der Sachlage her schlecht sein, oftmals hilft es bereits, dem Volk einzureden, es gehe ihm schlecht. Diese Manipulation des Volkes wird wesentlich erleichtert, wenn man für sich beanspruchen kann, über eine gewisse Vielzahl an Medien zu verfügen. Entweder man hat diese Medien im Laufe der Zeit systematisch infiltriert, dann empfiehlt es sich, einfach nur noch gezielt Gerüchte zu setzen und somit den Fokus weitab von potentiellen Putschbestrebungen zu setzen. Besonders geeignet sind kleinere Skandälchen, aber auch wahllos in den Raum geworfene Behauptungen (UFO’s, Notleidende Banken) oder Ablenkungsmanöver (unwichtige Informationen über neue Technik). Oder aber man bedient sich der Tatsache, dass die globale Vernetzung eine zunehmende Rolle spielt und man unter den Mitputschisten doch sicherlich den ein oder anderen Technik-Experten hat. Dann sorgt man einfach dafür, dass das Internet in der betroffenen Zone a) ganz ausfällt oder – strategisch sinnvoller – b) einen nur noch mit leicht manipulierten Informationen versorgt.
Angesichts der Tatsache, dass heute fast sämtliche Information hieraus gezogen wird und dank des fast nicht mehr stattfindenden investigativen Journalismus ist die Medienbeeinflussung im 21. Jahrhundert doch um einiges einfacher als noch im 20. Jahrhundert, allerdings immer noch schwerer als im prä-informationsgesellschaftlichen Zeitalter. Dementsprechend empfiehlt es sich, stets Medien in seinen Planungen zu berücksichtigen.

Außerdem ist es ratsam, mögliche Oppositionen im Vorfeld außer Gefecht zu setzen. Es empfiehlt sich hier die klassische Diffamierung, aber auch andere Möglichkeiten (vorige Täuschung potentiell-oppositioneller Führungspersönlichkeiten) sind denkbar. Der Kreativität sind hier, wie generell beim Putsch, keine Grenzen gesetzt.

Dennoch gilt es weiter zu berücksichtigen, dass man weiterhin selbst sämtliche Macht in der Hand halten muss. Anderenfalls könnte es nach wenigen Tagen zu unerwünschten Nebenwirkungen (Verschwörung, Komplott) kommen. Hier empfiehlt sich genau jenes „Charisma“, also der Verbund aus der Fähigkeit, überzeugend zu reden, überzeugend aufzutreten und gekonnt zu manipulieren. Gerne auch mit Gestik und Mimik, denn obwohl wir uns selbst immer als reflektierende und pragmatische Wesen zu betrachten Suchen, ist aus körperlicher Haltung resultierende Einschüchterung immer noch eines der effektivsten Mittel, die wir bis zum heutigen Tage kennen.

Doch nicht nur die Mitputschisten wollen unter Kontrolle gehalten werden, sondern auch das Volk. Hier empfehlen sich heutzutage ‚Gute-Laune-Nachrichten’, mehrere Big-Brother-Staffeln gleichzeitig, möglichst viel Fleisch, möglichst wenig intellektuelles Niveau. Das heißt, z.B. in Deutschland ist bis auf arte, 3sat oder z.B. br-alpha keine Schließung von Fernsehanstalten mehr vonnöten. Lediglich eine Aspektverlagerung im Programm könnte hier und da nicht schaden, aber sonst ist der Grund schon bereitet. Ansonsten empfehlen sich Luftballons, lustige technische Spielereien etc., der Phantasie sind hier – wie immer – keine Grenzen gesetzt.
Bei Beherzigung dieser sachdienlichen Hinweise sollte die Putsch-Variante a) – in Verbindung mit den vorigen Tipps für den geneigten Hobbyputschisten – eigentlich zum vollen Erfolg führen und kannst auch DU morgen schon Diktator sein. Bist du bereit?!

Nein, denn du weißt immer noch nicht alles. Deswegen bist du – gerade wenn du dich in Eliten befindest – bestimmt auch schon gespannt, wenn es wieder rund um das Putschen im 21. Jahrhundert geht…

Und beim nächsten Mal: Putsch-Variante b) für Anfänger

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Einführung in die Putschtechnik des 21. Jahrhunderts. Teil 2 – Vorsicht, Satire!

7. Februar 2009

Heute: Basic-Tools für den erfolgreichen Putsch

Ehe wir uns näher damit beschäftigen, wie man einen guten Putsch einfach organisieren kann, ist es wichtig, die unterschiedlichen Spielarten zu kennen. Putsch ist nämlich nicht gleich Putsch. Ein Putsch kann offensichtlich, mit großer Unterstützung der Bevölkerung und höchstens paramilitärisch durchgeführt werden oder auch so weit reichen, dass ohne größere Öffentlichkeit ‚hinter verschlossenen Türen’ eine absolute Minderheit mit aller militärischer Gewalt ihren Willen durchsetzt. Wichtig für die Planung der Zeit nach dem Putsch ist zu berücksichtigen, dass sich fast immer diktatorische Strukturen bilden. Dementsprechend sollte man bestrebt sein, als aktiver Putschist selbst die Macht zu ergreifen.
Egal, welchen Putschstil man bevorzugt, es ist zum Gelingen unerlässlich, sämtliche Formen ernsten Vertrauens gegenüber Mitputschisten zu unterlassen und stets an der Glaubwürdigkeit anderer zu zweifeln. Dies kann bisweilen zu Hybris, Verfolgungswahn und Isoliertheit führen, ist aber die einzige Möglichkeit, bis zum Sterben des natürlichen Todes eines Diktators (Wahnsinn, Selbstmord oder Attentate sind die meist verbreiteten Formen) nicht unterdrückt zu werden. Sollte man aufgrund eines taktischen Fehlers während des Putsches doch in die Unterdrückung geraten, gilt es unbedingt, stillschweigend den natürlichen Tod des Diktators abzuwarten, um anschließend das beliebte ‚2nd-chance-feature’ zu nutzen, die Möglichkeit, eine erputschte Diktatur noch um beliebig viele Diktaturen zu erweitern. Allerdings gilt es hier, eine der ersten Möglichkeiten abzupassen, da die Unterdrückung demokratischer Regungen mit gegen n strebenden Diktaturen zusehends erschwert wird.

Der Erfolg eines Putsches, egal wie geartet, entscheidet sich im Wesentlichen bereits in der Planung. Wichtig ist hier zu berücksichtigen, dass die Putschplanungen unbedingt intern bleiben. Sobald die Planungen öffentlich werden, sollte man die Planungen ob geringer Erfolgschancen verwerfen, die undichten Stellen suchen und eliminieren. Von daher muss in der Planungsphase auf moderne Kommunikationstechniken weitgehend verzichtet werden.
Sollte man jedoch partout nicht darauf verzichten wollen, ist es ratsam, verschlüsselt oder mir Codes zu arbeiten. Aber Obacht! Nicht nur der jeweilige Inlandsgeheimdienst, sondern auch zahlreiche Auslandsgeheimdienste verfügen über Technik und Interesse, aufrührerische Bewegungen zu unterdrücken. Es empfiehlt sich daher auch im 21. Jahrhundert, auf altmodische Kommunikationsformen zurückzugreifen (direkte Gespräche), die heute noch als am abhörsichersten gelten dürfen. Wird dieses berücksichtigt, ist eine wichtige Fehlerquelle beseitigt.

Außerdem gilt generell die Notwendigkeit, in einer beliebigen Form Macht zu gewinnen. Dies kann mittels so genanntem ‚Charismas’ Macht über einzelne oder mehrere Personen, Macht über Staatsgewalt oder, wo möglich, z.B. der Besitz einer Privatarmee sein – eine besonders beliebte weil sichere Variante, nicht nur im Antiken Rom. Wer sich nicht in Eliten befindet, wird sein Glück in ersterer Variante suchen, die wir nunmehr als Putsch-Variante a) bezeichnen wollen. Sie ist schwieriger zu realisieren, manifestiert aber die Aussage, dass jeder (vorausgesetzt, er sei gewissenlos) zum Diktator werden kann. Wer sich in Eliten (nach Prof. Hans J.) befindet, wird eher auf letztere Variante zurückgreifen, wir wollen sie nunmehr Putsch-Variante b) nennen.

Und beim nächsten Mal: Putsch-Variante a) für Anfänger

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Einführung in die Putschtechnik des 21. Jahrhunderts – Vorsicht, Satire!

6. Februar 2009

So, nachdem mich der liebe Marcus drum gebeten hat, konnte ich natürlich nicht nein sagen und mache hier mal den Gastreferenten… ;)

Den Titel meiner kleinen Serie könnt ihr oben sehen, ob ich es täglich schaffen werde, die Vortragsreihe auszubauen, weiß ich nicht, aber es werden auf jeden Fall mehr als 4 Beiträge! Ja, dann würd ich sagen, legen wir doch glatt mal los, oder?! Also:

Heute: Grundlagenwissen

Der Putsch ist bis zum heutigen Tage eine der beliebtesten Techniken zum Machtgewinn und wird bis heute wegen seiner Eindeutigkeit nicht nur in Fachkreisen geschätzt. Vor allem aber besticht der Putsch durch die unübertreffliche Schnelligkeit und Radikalität, wie sie in demokratischen Prozessen niemals erreichbar wären, in der gesellschaftliche Verhältnisse verändert werden können. Grundbedingung für einen erfolgreichen Putsch ist daher eine Grundmenge an unzufriedener Bevölkerung – gerne auch Minderheiten – die diesen Umsturz mit trägt oder gar selbst organisiert. Ein weiteres wichtiges Element für eine funktionierenden Putsch ist ebenso die ausreichende Existenz von so genannten ‚Mitläufern’, wobei die Zahl der Mitläufer über die Intensität der Gewaltanwendung in einem gewissen Maße beeinflusst werden kann.

Das 21. Jahrhundert hat bislang 8 anerkannte Staatsstreiche erlebt, wobei in 2 Ländern sogar 2 Putsche veranstaltet wurden, sprich die Veranstaltung wegen des großen Erfolges wiederholt wurde. Bislang fokussieren sich die Putschbestrebungen in diesem Jahrhundert auf so genannte ‚Entwicklungsländer’, wobei mittel- und langfristig auch wieder das ein oder andere Putsch-Event in größeren Staaten zu erwarten ist, vornehmlich in Mittelasien, Südamerika, Südostasien und – je nach Wirtschaftslage – mit ein wenig Glück auch wieder die Rückkehr des Putsches zu seinen Wurzeln, nach Europa, erwartet werden kann. Vorraussetzung hierfür wäre allerdings ein günstiger Ausgang potentieller Putsche in zum Beispiel Pakistan, dem Iran, Indien oder Nordkorea, ein ungünstiger Ausgang würde uns nicht mehr in den Genuss des Putsch-Comebacks in Europa kommen lassen…

Und beim nächsten Mal: Basic-Tools für den erfolgreichen Putsch

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Schöne Ferien-

4. Februar 2009

-TERMINE…

Wie immer voll ins Schwarze getroffen: Die Ferientermine für Schüler und Studenten in Berlin liegen natürlich genau nebeneinander.

Heißt im Klartext, diese Woche (vom 2. Februar) kommen die lieben Berliner Schüler in den Genuss ihrer heiß geliebte Woche Winterferien – auf die sie ja letztes Jahr bekanntermaßen verzichten mussten (ja ja, die Sparmaßnahmen des Berliner Senats…).

Ab der nächsten Woche dagegen erfreut sich die liebe Studentengemeinschaft ihrer Semesterferien, die dann auch gleich mal bis zum 5. April dauern. Das ist schon schön, so 8 Wochen Ferien – das kann ich mittlerweile schließlich aus Erfahrung am eigenen Leibe sagen :)

Dagegen möcht ich nichts sagen… ABER: so direkt aneinander vorbei? Das könnte man ja ruhig auch mal ordentlich planen.

Ich bin deshalb dafür, in den kommenden Monaten einen Generalputsch zu veranstalten und die Weltferienplanung zu übernehmen. Peter, ich rechne mit dir. Mit dem Putschen hast du schließlich Erfahrung.

Wer macht noch mit?

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