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Artikel Tagged ‘Orchester’

Neues aus der Orchesterprobe, Vol. 2

16. Juni 2009

Wie versprochen: Heute noch einmal eine kleine Anekdote zum Herrn Maestro Klemperer! :)

“Zweite Klarinette – zu tief!”

- “Aber Herr Professor, der zweite Klarinettist ist heute gar nicht da!”

- “Dann sagen Sie’s ihm, wenn er wiederkommt.”

Dazu muss ich wohl nicht mehr viel sagen – außer vielleicht – immerhin beweist der Professor Klemperer selbst im Irrtum noch Größe.

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Neues aus der Orchesterprobe, Vol. 1

15. Juni 2009

Meinungskonsistenz bei Dirigenten ist ein bekanntes Problem. So wird man als Ensembleleiter manchmal damit konfrontiert, zu einer Stelle spontan eine andere Meinung zu haben als das letzte Mal.

“Schleppen Sie doch bitte hier nicht so!”

- “Aber Herr Professor, letztes Jahr sagten Sie, wir sollen an dieser Stelle ritardieren?!”

- “Sehen Sie, dann bin ich wohl inzwischen musikalischer geworden!”

Nur entstammt diese Szenerie nicht einer x-beliebigen Orchesterprobe mit Provinzorchester und 2. Kapellmeister, sondern angeblich (der Legende zufolge) einer Probe vom Maestro Otto Klemperer.

Klemperer, geboren 1885 in Breslau und gestorben 1971 in Zürich war einer “DER” großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Was weniger über den alten Otto bekannt ist: Er komponierte auch – und brachte dabei unter vielem anderen 6 Symphonien, eine Messe und eine Oper (“Das Ziel”) hervor.

Mehr über Herrn Klemperer und seine typischen Sprüchlein gibt’s morgen, wenn es wieder heißt: “Neues aus der Orchesterprobe” :)

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We’re finally back… …und Anton wieder weg!

2. Februar 2009

Blick aus der Chata Seibert in das Tal & nach Pec pod snezkou

Nun ist eine Woche vergangen und wir sind wieder da: Am Samstag, etwa um 18.10, durften wir uns wieder am (nicht halb so verschneiten) heimischen Berliner Boden erfreuen.

Ein ganz merkwürdiges Gefühl. Auf der Rückwanderung von der Chata Seibert (die sich übrigens in genau 998 m Höhe auf den Berg pflanzt) Richtung Tal rutschte man noch hier und da aus oder sackte mal ein, weil unter der vermeintlich stabilen Schneedecke doch ein Bächlein floss – und nun in Berlin der feste Boden!? Wir denken doch, mittlerweile werden sich alle Fahrtteilnehmer daran gewöhnt haben.

Zurück aus Pec – das heißt auch, Bilanz für unsere Blogleistung ziehen, die nun zugegebenermaßen nicht sehr berauschend ausfiel.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass wir in der Chata Seibert WLAN zur Verfügung hatten, uns das aber erst am vorletzten Tag unseres Aufenthaltes auffiel (weil uns das wiederum nicht rechtzeitig von den kleinen Orchesterkindern verraten wurde – aber die warten sowieso noch auf ihre gerechte Strafe). Bekanntermaßen sind die Pecfahrer in der Chata Seibert in zwei verschiedenen Etagen untergebracht – für alle 12/13er (und älter) ist die obere Etage Heimathafen, für alle kleineren gilt es, den Schlafplatz in der unteren Etage aufzusuchen. Man sollte an dieser Stelle noch dazu sagen, dass alle, die in der oberen Etage wohnen, auch nach 22 Uhr noch mehr oder weniger machen dürfen, was sie wollen (solange sie leise sind), die Gestraften der unteren Etage aber Punkt 22 Uhr in ihren Zimmern zu sein haben und dort am besten auch nicht mehr laut atmen dürfen… das wär schließlich Ruhestörung/Hausfriedensbruch!

Nun ja: Frau Eva Seibert, unsere alljährliche Gastgeberin, hat offenbar einen wlan-Router im Erdgeschoss, wo sich auch ihre Wohnung befindet, platziert. Man weiß nicht, ob daran noch gekurbelt werden muss, um die Sendeleistung zu steigern, sicher ist aber, dass das so verheißungsvolle kabellose Internetsignal gerade so bis in das erste Obergeschoss reicht. Und auch nicht jeder Computer kann in das Netzwerk eindringen: Anton und ich sind mit Apple-Laptops ganz gut gefahren, Windows-Laptops jedoch wiesen nur eine Erfolgsquote von geschätzt 40% auf. Etwas zu dürftig, um das als stabilen Internetzugang zu bezeichnen. Immerhin aber besser als gar nichts.

So viel zum WLAN, über das dann auch der Beitrag “Erste Probe mit Chor UND Orchester” erschienen ist – wie Anton aber bereits schrieb, geschah all das bereits nach 22 Uhr, sodass wir, die dort unten saßen und uns elektronischerweise vergnügten, bald durch die Autoritäten vertrieben wurden. So blieb das der einzige Beitrag dieser Art.

Man sollte auch zugeben, dass man in Pec (wir sind ja nicht zum Vergnügen da, sondern zum Arbeiten!!) nicht ständig die Zeit hat, einen ganzen Beitrag auf den paar Handytasten zu tippen – außer vielleicht im Bus, wo Anton das auf der Hinfahrt auch noch einige Male tat.

Für alle Schülerinnen und Schüler der RLO (was sag ich, Berlins sogar) beginnen jetzt jedenfalls die Ferien und deshalb startet der Anton heute seinen kleinen Ferienausflug auf diese etwas abseits liegende Insel Great Britain.

Er wird erst Ende der Woche wieder zurück sein und vielleicht das ein oder andere von da drüben zu berichten haben… Möglicherweise überkommt ihn ja die Lust, hier etwas darüber zu schreiben – nein, das ist keine Ankündigung… ;)

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Erste Probe mit Chor UND Orchester (:

29. Januar 2009

So, wir haben jetzt unsere erste Probe mit Chor und Orchester hinter uns: Adiemus. Das Orchester probte nämlich von 19:30 bis 20:15, der Chor stieß zur gleichen Zeit hinzu und der Spaß begann. Ein Problem haben wir Tenöre allerdings derzeit: Ludwig und Ingo machen Percussion, Alex hat wenig Stimme und Matthias krank. Somit blieben ganze zwei. Aber das schaffen wir trotzdem alles (:

Wir sitzen derzeit im Flur der 1. Etage (und das NACH 22:00 Uhr^^) und quatschen… Hr. Henkel steht derweil am Treppenhaus und überwacht den Flur. Normalerweise ist ja Punkt 22 Uhr Schluss hier. Hr. Römer beschwert sich noch dass das WLAN an seinem Laptop nicht funktioniert während es bei Marcus und mir geht. Er will das abschalten lassen ;)

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Neues aus dem bus

24. Januar 2009

Die zimmerverteilung bereitet marcus und ingo (bzw leo) probleme.die
taktik ‘zuerst die 13er,dann die ganz kleinen und dann erst die
12.denn in der oberen etage ist zu wenig platz für alle 12/13. Somit
müssen einige 12er und auch auf freiwilliger basis 13er nach unten.
Zum schluss ging alles auf,auch ohne losen zu müssen. Derweil lesen
laura,maria,leonie und ingo die fotoromane der bravo girl mit
verteilten rollen…mittlerweile sind sie beim horoskop.ingo scheint
sich hoffnungen für die liebe zu machen,neptun soll ihm helfen.ob mal
sehen.


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gesendet aus Pec (Tschechien) von Anton und Marcus.

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5km vor Bautzen

24. Januar 2009

Wir sind wenige Kilometer vor der ersten Pause in bautzen. Ingo,laura
und leonie machen die ‘welcher typ passt zu dir?’ spiele aus der bravo
girl…derweil fragt ingo regelmäßig nach der kilometerzahl bis
bautzen damit er drehen kann.andere spielen noch uno oder hören musik.
Und leo erfreut sich derweil an einem artikel in der glamour: ‘wie
krieg ich leo rum?’. Noch 1km bis zum großen m :D


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gesendet aus Pec (Tschechien) von Anton und Marcus.

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10h 15m left

23. Januar 2009

Recht hat er, der Hr. Merkel in seiner Annahme, dass es Knödel geben müsste. Aber Obacht! Letztes Jahr sind wir am Sonntag einma… reingeschneit und DA gab es Knödel. Wenn wir ‘Pech’ haben, gibt es erst Sonntagabend Knödel. Aber wir werden sehen. Verhungert tut man bei Frau Seibert jedenfalls nie.
Und ebenfalls werden wir am ersten Abend zu einer Runde mit dem Gesangsverein der RLO zusammenkommen.

Also um mal von vorne anzufangen:
Ich bin noch nicht weit mit dem Packen. Meine Skier und Skischuhe sind oben und sehen auch soweit gut aus (: Ebenfalls liegt in meinem Zimmer eine große Reisetasche und Klamotten rum. Die restlichen Klamotten hängen noch auf der Heizung, in der Hoffnung, sie morgen trocken mitnehmen zu können. Ansonsten hab ich mich eingedeckt für die Fahrt und mit Dingen, die man nicht so leicht auf 1000m Höhe bekomme (Krügerol, Haribo etc.). Vieles werde ich erst morgen früh packen können, weil sie derzeit noch benötige (Laptop, Kamera lädt noch, Festplatte ist in Betrieb usw.)
Nun, dann werden wir morgen in aller Herrgotsfrühe den Bus an der Schule besteigen, die Keyboards, Verstärker und Instrumente des hochgeschätzten Orchesters einladen und Hr. Bergen wird sich wieder auf seinen Job als “Ausweiskontrolleur” freuen dürfen. Dann begibt sich der Doppelstockbus auf die Fahrt erst durch Berlin, dann auf die Autobahn Richtung Dresden und irgendwann kommen wir dann sicher auch im Riesengebirge an. Letztes Jahr klappte das so gut, dass Hr. Römer auf der Rückfahrt die Busfahrer gesondert erwähnte, schließlich wäre keinem der Schüler(INNEN) übel geworden. Hoffen wir das Beste für morgen.
Zu Guter letzt kommt man auf dem Parkplatz in Pec Downtown an, von wo die Skier und Taschen auf eine große Schneeraupe verladen werden. Um die Instrumente kümmert sich “Raupen-Willi”, wie wir den Mann (Sohn?) von Fr. Seibert nennen, der diese dann zur Baude fährt und dort aus seinem (sehr nach Diesel stinkenden) Schneegefährt die Instrumente entlädt (oder soll ich sagen ‘wirft’??).

Ach ja, eins hab ich vergessen: Die Zimmerverteilung muss im Bus erledigt werden. Meistens machen das die Ehemaligen, in diesem Fall also Ingo und Marcus (wobei Hr. Römer mir gegenüber heute verlangte, das ein Mädchen dabei sein müsse). Dann gibt es wieder Streit und ich sage für dieses Jahr besonderen Streit voraus: Es gibt nämlich oben weniger Betten als es Schüler der 12. und 13. (sowie Ehemalige) gibt. Nämlich insgesamt 4 zu wenig! 2 Davon gehen freiwillig nach unten (zu den Gründen sage ich nichts), mal schaun, was noch wird…

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Theooo, wir fahr’n nach Pec!

23. Januar 2009

So, nach deutscher Zeit ist es jetzt etwa 20 Uhr und damit noch genau 11 Stunden, bis sich der geheime Bund der Mitfahrenden zur Abfahrt zur legendären Chor- und Orchesterfahrt nach Pec des Jahres 2009 trifft.

Ich selbst bin gerade dabei, die letzten Vorkehrungen für die Zeit meiner Abwesenheit (zum Beispiel Zimmer aufräumen, bevor die Ableser des Heizungsstands nächste Woche hereinschneien) zu treffen und gleichzeitig alles, was mir noch einfällt, in Richtung Koffer zu befördern.

In 11 Stunden treffen, in 11 Stunden und 30 Minuten geht es dann endlich los. Noch einmal schnell trauern um die Kolleginnen und Kollegen, die dieses Jahr aus verschiedenen Gründen, sei es Schulabgang, sei es Prüfungs- oder auch Abiturvorbereitung, der Fahrt nicht beiwohnen können. In den Bus steigen, noch einmal kontrollieren, ob man denn auch den Pass dabei hat (oder im umgekehrten Falle doch eher an der Grenze aussteigt), Platz suchen, bequem machen, los fahren. Und sich schon einmal seelisch darauf einstellen, am Nachmittag in einer endlos lang erscheinenden Zeitspanne den Berg hinaufstiefeln zu dürfen – bis man als Lohn endlich seinen Zimmerschlüssel entgegennehmen darf und sich bereits nach dem Abendessen sehnt. Gab es nicht am ersten Abend immer Knödel?

Natürlich wird auch am ersten Abend schon geprobt! Wir sind ja nicht nur zum Spaß da.

Doch dazu in den nächsten Tagen mehr – dann nicht mehr aus der Perspektive des Vorausschauenden, sondern aus der des sich bereits in der Bauda Seibertova zurücklehnenden und in die selige Vergangenheit schauenden…

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Marcus, Pec '09, RLO , , , , ,

TEQUILA… FERTIG!!

23. Januar 2009

Liebe Freunde der leichten Unterhaltung und des zeitgenössischen Crossovers,

ich darf hiermit stolz verkünden, mein Arrangement zu “Tequila” gestern vollständig fertig gestellt und bereits (samt Instrumentalstimmen) ausgedruckt zu haben.

Die Partitur umfasst nun 21 Seiten (wobei die Noten sehr klein gedruckt sind) und die Stimmen sind, je nach Menge des zu spielenden, 2 bis 7 Seiten lang. Mein “Tequila” bringt es auf eine Länge von nun knapp 7 Minuten.

Ich wünsche allen beteiligten Instrumentalisten viel Spaß beim Spielen und Proben in der kommenden Woche (mit mir als unerbittlichem Probenleiter und Dirigenten) – und der werten Zuhörerschaft viel Spaß beim Frühlingskonzert der rlo, wo dieses Stückchen Musik zu Gehör gebracht werden wird!

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TEQUILA! und andere leckere… Musikstücke :)

21. Januar 2009

Am 12. Januar wurde ich gefragt, ob ich nicht für das Frühlingskonzert der rlo ein Arrangement für den Instrumentalsong “Tequila” schreiben möchte, und zwar in einer Besetzung für Orchester UND Bigband.

Von Anfang an war mir klar, dass die Partitur für dieses kleine Stückchen Musik mindestens die Größe von DIN A3 erreichen wird, bei rund 30 Systemen… da muss man schon ein wenig im Notensatzprogramm hoch- bzw. hinunter scrollen, um die ganze Partitur gesehen zu haben.

Auch wenn mir bereits das schon bestehende Bigband-Arrangement von “Tequila” vorliegt, ist es doch ein ganz schönes Stück Arbeit: Immer noch bleibt zu entscheiden, welche Teile man übernimmt – wobei man dann natürlich noch den Orchesterpart zur Bigband ergänzen muss, wobei natürlich die jeweilige Qualifikation des Orchesterspielers auf seinem Instrument berücksichtigt werden sollte; man hat zu überlegen, ob und welche Teile man ergänzt, man demnach hinzukomponiert, und wie die formale Gewichtung nach einer solchen Ergänzung aussieht (also muss möglicherweise in der anderen Hälfte des Stücks auch noch etwas hinzugefügt werden?).

Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen und baute vor das eigentliche Thema jede Menge Eigenes – die eigentliche, bekannte Melodie erscheint deshalb erst nach ca. 3 Minuten. Was vorher kommt, unterliegt selbstverständlich noch strengster Geheimhaltung und darf beim Frühlingskonzert dieses Jahr in Erfahrung gebracht werden. :)

Bis Freitag morgens muss das Ding fertig sein – die A3-Partitur muss schließlich im Copyshop noch gedruckt werden und die instrumentalen Einzelstimmen für die Orchestermitglieder wollen auch bis spätestens zur Abfahrt nach Pec noch formatiert und gedruckt sein. Es bleibt also spannend.

Zumindestens aber bin ich bis jetzt schon weiter fortgeschritten mit meinem orchestralen Großprojekt als letztes Jahr: Letztes Jahr schrieb ich für das Orchester der rlo eine Stummfilmmusik zur “Puppe”, einem – übrigens überaus überraschend lustigen – Stummfilm von Ernst Lubitsch. Angefangen damit hatte ich am 8. Januar 2008, da ich bis zum 6. Januar noch eine andere Komposition fertigzustellen hatte (das war damals “Ausectrea”). Das einleuchtende Problem: Die Pecfahrt begann am 20. Januar. Zwar habe ich bis dahin Tag und Nacht gearbeitet, aber doch war bis zum 20. Januar morgens um 2 Uhr (um 6.30 Uhr ging’s los mit dem Bus nach Pec) lediglich ein Drittel der Komposition (von insgesamt 30 Minuten Dauer etwa 10 Minuten) fertiggestellt; für die verbleibenden 20 Minuten lag lediglich eine motivisch-thematische Konzeption sowie ein grundlegendes Formmodell vor.

Für meinen Aufenthalt in Pec 2008 hieß das: Tag und Nacht schreiben, kaum Freigang. Meist bis halb sechs morgens geschrieben, 90 Minuten schlafen, sich das Frühstück ans Bett bringen lassen, die Orchesterstimmen schnell ausdrucken und unter die Leute bringen, vielleicht danach noch etwas schlafen und dann weiterschreiben… Am vorletzten Tag der Pecfahrt hatte ich “Die Puppe” dann endgültig fertig geschrieben und mir fielen mehrere Tonnen Geröll (die üblichen Steine wären einfach zu wenig) vom Herzen.

Dieses Jahr wird jedoch alles anders, da ich bereits bei rund 60% des Arrangements bin und für meine Begriffe recht schnell vorankomme. Hoffe ich.

Ab diesem heutigen Tage nehme ich Wetten an… wer wettet gegen mich? :)

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Was nimmt der Durchschnitts Pec-Fahrer so alles mit?

20. Januar 2009

marcuslaptoppecAlso wenn ich mir so angucke, was Marcus und ich letztes Jahr nach Pec mitgenommen haben und was wir vorhaben, dieses Jahr mitzunehmen, dann sieht das in etwa so aus:

Neben den Klamotten, bei mir zusätzlich Skiausrüstung, und der Waschtasche (auch “Kulturbeutel” genannt) sind das Laptop, Digitalkamera, meine Videokamera mit Netzteil, Basisstation und Firewire Kabel, massenweise DV-Tapes, externe Festplatte für das DV-Material, Sicherheitsschloss für den/das Laptop, Aktivboxen, evtl. Grafiktablett für Videoschnitt, iPod und Kabel, Videokabel für den Fernseher im Essenraum, CD und DVD Rohlinge (falls man auf einmal noch ein Geburtstagsgeschenk braucht (was gut passieren kann^), Taschen für alle möglichen Geräte (Laptop, Digitalkamera, iPod, Videokamera). Mal gucken, wo ich noch schnell ein Kamerastativ herbekomme… Ich drehe sonst immer alles aus der Hand (ich weiß Bildstabilisatoren sind meist elektronisch aber der von SONY ist recht gut) aber für das Abschlusskonzert ist das immer ganz praktisch, wenn man sich da nicht ein Stativ aus Papierkörben und Bierdeckeln bauen muss :D

Also gut, Marcus und ich sind vielleicht nicht die durchschnittlichen Pec-Fahrer, vor allem wenn man sich Marcus’ Technikarsenal von 2008 anschaut:

Laptop, MIDI-Keyboard, MIDI-Box, Drucker (!!), Boxen und knapp 500 Blatt Papier. Das führte dann dazu, dass das MIDI-Keyboard zum Teil auf meinem Teil des Bettes lag, wenn Marcus nachts bis halb 4 komponiert hat. Aber dank Kopfhörern konnte ich trotzdem schlafen (:

Gleichzeitig hoffe ich darauf, alles wieder unbeschädigt wieder mit nach Berlin nehmen zu können, letztes Jahr waren ein paar Schüler der Meinung gegen unser Zimmerfenster Schneeballschlacht führen zu müssen und wir haben es auch noch provoziert und ein paar Bälle landeten auf dem Fensterbrett oder weiter drinnen… Aber Laptops können das ja ab :D

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich mit meiner Videokamera mache, wenn ich Skifahren bin. Ich hätte schon Lust, sie einen Tag mal mit auf die Piste zu nehmen, wenn schönes Wetter ist. Bei den Pisten in Pec kann man das auch noch verantworten (sind ja schließlich hellblau auch wenn rot dransteht). Andererseits kann ich sie auch in der Baude bei den nicht-Skifahrern lassen und sie filmen lassen. Mal schauen, was rauskommt^^

Fest steht: ich hab schon den Anfang des Filmes angefangen zu planen (im Gegensatz zum Film von 2008, der komplett im Schnitt entstanden ist). Wahrscheinlich “Barfuß” von Clueso, vielleicht mit erweitertem Anfang oder “New York Awakes” aus dem Soundtrack von “World Trade Center” von Craig Armstrong. Wo allerdings das mit dem WTC nicht so ganz passt… Na mal sehen.

Ich gehe davon aus, dass andere Pec Fahrer mit ihrer Digitalkamera ausreichend ausgestattet sind (:

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Ankündigung: Pec – Der Live-Blog hier auf »AM BLOGgen«

19. Januar 2009

Am Samstag, den 24. Januar 2009, wird es soweit sein: Ab geht’s für insgesamt 60 Mitglieder vom großen Chor und Orchester der rlo mit dem Bus auf die alljährliche Chor- und Orchesterfahrt nach Pec. Normalerweise sind die Ereignisse aus Pec, zumindest während der Fahrt, ein gut gehütetes Geheimnis, da die Informationswege nach außen beschränkt sind. Wie gesagt, normalerweise…

…doch: Dieses Jahr wird all das anders.

Denn seit letzter Woche gibt es »AM BLOGgen« und wir haben eine recht zuverlässige Verbindung zur Außenwelt.

Deshalb werden wir in der nächsten Woche nach Möglichkeit jeden Tag für alle Zuhausegebliebenen oder ehemalige Pecfahrer oder jeden anderen, der sich für das Tagesgeschehen aus Pec interessiert.

Um keine Mitteilung aus dem Riesengebirge zu verpassen, empfehlen wir, entweder mit einem geeigneten RSS-Reader unseren RSS-Feed zu abonnieren (http://feeds.feedburner.com/AmBloggen) oder, solltest du keinen RSS-Reader besitzen, unseren Email-Service für neue Artikel abonnieren.

Also dann… Wir wünschen viel Freude im Voraus beim Lesen nächste Woche!

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