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Artikel Tagged ‘Gesang’

Kaffeepause…

6. Juli 2009

… hatten die Autoren von AM BLOGgen nun lange genug. Finde ich.

Das Benefizkonzert “Alles, was wir mögen” vom letzten Freitag, dem 3. Juli, nahm für meinen Teil unheimlich viel Vorbereitungszeit in Anspruch, doch nun segeln wir entspannteren Epochen entgegen – bei mir werfen die Semesterferien ihre Schatten voraus, bei Peter sind das die Schulferien und bei Anton die Ferien-Ferien. Weder Schule noch Studium eben. Beneidenswert, diese jungen Leute heutzutage, nicht wahr? :)

Bis morgen also – der geneigte Leser darf sich ab sofort wieder auf spannende Beiträge freuen!

PS: Ich bitte zu beachten, dass ich nun gedenke, noch vor Mitternacht das Bett aufzusuchen. Falls jemand das in den kommenden 50 Jahren wieder einmal erlebt, darf er sich gern fühlen, als hätte er sechs Richtige in der Lotterie erwischt… Bona nox!

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In Kürze, Marcus , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Jetzt kommt de Frühling, de Schimmel isht blaun!

19. März 2009

Dieser wunderschöne Satz beschreibt nicht nur die aktuelle Situation vor meiner Haustür, nein, es handelt sich hier auch um ein Zitat vom vergangenen Sonntag.

Da sang und dirigierte ich um 11 Uhr im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumentenmuseums an der Philharmonie in der “Deutsch-Japanischen Matinee” Lieder, Duette und einen Chor, allesamt von Felix Mendelssohn-Bartholdy – auch dabei waren meine Gesangsklasse (Klasse von Prof. Faltin) der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” und die Gesangsklasse (Prof. Ogura) von der Elisabeth Universität in Hiroshima. Japaner und Deutsche also in einem Konzert. (Kasse öffnete 60 Minuten vor Beginn… Karten waren 35 Minuten vor Konzertbeginn vergriffen!)

Ein japanischer Bass suchte sich im Vorfeld das Mendelssohn-Lied “Jetzt kommt der Frühling” aus, erste Liedzeile lautet hier: Jetzt kommt der Frühling, der Himmel ist blau.

Ich habe mir von einem absoluten Experten sagen lassen, dass der Laut “Hi” im Japanischen nicht existiert, genauso wenig gibt es dort den Laut “U” isoliert.

Und so wurde daraus dann “Jetzt kommt de Frühling, de Schimmel isht blaun”… :)

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Marcus, Musik , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

How-to: Wie man zu einer Kehlkopfentzündung kommt

11. Februar 2009

Ein neues How-to auf AM BLOGgen: Der Weg zur Kehlkopfentzündung, schnell, direkt und unkompliziert.

Man besorge sich eine handelsübliche Erkältung (mancherorts auch unter dem Stichwort “grippaler Infekt” zu finden) und trage sie eine Weile mit sich herum, kuriere sich fast aus, jedoch nur fast, schließlich wollen wir ja nicht gesund werden.

In den nächsten Tagen begnüge man sich mit dem scheinbar unterschwelligen Schnupfen und denke sich – so schlimm wird’s schon nicht sein. Am besten fängt man zu genau diesem Zeitpunkt an, die Sängerkarriere weiter zu verfolgen, singe munter weiter, als wäre nichts.

Wenn man sich dann wundert, dass man vom “normalen” Bass ganz langsam oder auch schlagartig zum schwarzen Bass wird, freue man sich seines Lebens und seiner scheinbar besseren Chancen in der Sängerwelt.

Nach ein paar Tagen freudigen Sangesmutes, in denen man natürlich – wie könnt’ es denn anders sein – auch noch mehrere Chöre zu Proben angeleitet hat und – man möchte schließlich seine Autorität bestärken – den Herren und Damen Sängern so einiges vorgesungen hat, stehe man nun da mit einer schlagartig tieferen Sprechstimme und einem sängerischen Tonumfang jenseits von Gut und Böse, so etwa hinunter bis zum Kontra-A.

Auf die Empfehlung seiner Gesangslehrerin lasse man sich beim HNO-Arzt untersuchen und nun endlich Kehlkopfentzündung diagnostizieren.

Hinweis: Dieser Beitrag könnte autobiografische Details aus jüngsten Erlebnissen des Autors übernommen haben. :)

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How-to, Marcus , , , , , , , , , , ,

Singen & Atmen

5. Februar 2009

Atme so, wie du singst, sonst musst du so singen, wie du atmest.

… jemand noch etwas hinzuzufügen? :)

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Marcus, Musik , , , , , ,

Marcus: Leitung zweier Chöre übernommen

16. Januar 2009

Amicitia Männergesangsverein 1880

Amicitia Männergesangsverein 1880

Unheimlich wichtig ist es, im Ensemble-Leiten praktische Erfahrung zu sammeln – es ist eben etwas ganz anderes, vor dem Klangkörper zu stehen oder zuhause “trocken” zu üben. Deshalb bin ich für die Gelegenheit sehr dankbar, die Leitung von zwei Laienchören übernehmen zu können.

Seit Anfang des Jahres habe ich für einige Monate die Leitung des Bad Wilsnacker Männergesangsvereins “Amicitia 1880″ e.V. und des Wittenberger Chores “Arion” e.V. übernommen. Beide Chöre singen stets vierstimmig, im Amicitia-Chor in den Stimmen Tenor 1 & 2 sowie Bass 1 & 2, im Arion Chor als Sopran, Alt, Tenor, Bass.

Nach einigen kleineren Gastdirigaten im Dezember 2008 gab ich am 6. Januar 2009 mein erstes öffentliches Konzert als Dirigent des Männergesangsvereins Amicitia, gefüllt mit altdeutschem Liedgut, das sich von lokalen Heimatliedern (“Märkische Heide”), deutschen Volksliedern (“Wenn ich ein Vöglein wär”) über verschiedenste Liebeslieder bis hin zu Trinkliedern (“Aus der Traube, in die Tonne”) erstreckt. Eine erste Probe für dieses Konzert fand noch im letzten Jahr statt.

Mein Konzertdebüt mit dem Arion Chor Wittenberge dagegen lässt noch auf sich warten, in der Woche des 12. Januar hatten wir das erste Mal das Vergnügen in der Probe miteinander.

Während sich der Wilsnacker Männerchor eher dem altdeutschen Lied widmet, öffnet sich der Wittenberger Chor im Repertoire neuerdings auch älteren Berliner Liedern, beispielsweise aus der Umgebung Paul Linckes kommend (“Ja ja ja, daaas ist die Berliner Luft, Luft, Luft!”).

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Marcus, Musik , , , , , , , , ,

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