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Artikel Tagged ‘Fahrt’

Einmal nach Polen und zurück…

1. April 2009

Marcus war heut’ in Polen. Nicht lange, aber kurz…

Der Hintergrund der ganzen Geschichte: Fahrschule. Irgendwann kommt der geneigte Fahrschüler an den Punkt, wo er gewisse Sonderfahrten zu bewältigen hat. Eine davon ist die sogenannte “Überlandfahrt”. Die war heute dran. Man plane dafür lediglich etwa 5 Zeitstunden und die entsprechenden finanziellen Mittel ein.

Meine Überlandfahrt heute ging um 8.30 Uhr los. 8.30 Uhr hier in Mitte. Selten bin ich so früh aufgestanden, zuletzt muss das vor Jahren gewesen sein… So jedenfalls kam mir das vor, als ich mich quasi mitten in der Nacht auf den Weg zur besagten Fahrschule gemacht hab.

Nun habe ich heute zum ersten Mal den 5. Gang meines lieben Wagens benutzt und habe mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h experimentieren dürfen. Landstraße ist schon wat feinet, weiße Bescheid, Schätzelein…

Der eigentliche Spaß ergab sich dann aber erst auf der Rückfahrt aus Polen: Die Route führte über Hohenwutzen, Schiffmühle und Bad Freienwalde zurück nach Berlin. Hohenwutzen ist der Ort, in den man, Polen verlassend, einfährt, anschließend gelangt man an eine Ampelkreuzung zweier Landstraßen bei Schiffmühle.

Und genau diese Ampelkreuzung wurde am heutigen Vormittage hunderten Autofahrern zum Verhängnis. Genau dort nämlich begann ein Stau, der etwa 5-6 km bis Bad Freienwalde hinein und auch wieder hinaus führte, also tatsächlich bis über den Ortsausgang von Bad Freienwalde… Etwas derartiges hatte auch mein Fahrlehrer noch nicht gesehen. Pointe der Geschichte: Mein Fahrlehrer sah in dem Stau seinen Vater, offenbar auf dem Weg nach Polen… Live-Kommentar: “Ick gloobs ja nich, 6 km Stau und mein Vadder stellt sich hinten an… Der is Rentner, der hat die Zeit…”

So viel jedenfalls zu meiner Tagesbeschäftigung heute bis 13 Uhr. Als letztes Highlight bleibt noch zu vermelden, dass ich von einem Bus-Fahrschüler nach Hause gebracht wurde… bis vor die Haustür mit dem Riesending. Die Leute, die an der Bushaltestelle in der Köpenicker Straße sehnsüchtig die BVG herbeisehnten, staunten nicht schlecht ;)

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Das Auto, der Hagelsturm & ich.

24. März 2009

Wie sieht’s aus, kleiner Kurzfilm?

Ich in Auto. Auto in Hagelsturm. Hagelsturm in Berlin.

Ja, so war das: Kaum saß ich 10 Minuten in diesem wundervollen VW Golf, war auf dem Weg in Richtung Pankow, fuhr gemütlich die Prenzlauer Allee hoch, da verdunkelte sich langsam der Himmel und ohne Vorwarnung rauschte da ein Hagelsturm auf mich zu.

Ich entschied mich, in Absprache mit Auto und Fahrlehrer, zum entschlossenen Kampf: Das Auto und ich gegen den Hagel. Gut, der Hagel schien zunächst im Vorteil, denn ich konnte nach etwa 10 sec rein gar nichts mehr durch meine Windschutzscheibe erkennen, doch fand ich wenig später die ultimative Waffe, mit der ich zum Gegenschlag ausholte – den Scheibenwischer.

Wie konnte es anders sein, natürlich blies der Hagelsturm, der gar keine andere Wahl hatte, obwohl er von einem Gewitter kurzfristig Verstärkung erhielt (Feigling!), nach wenigen Minuten zum Rückzug, ich und mein Fahrlehrer hielten zur Feier des Tages erstmal bei Konnopke in Weißensee und ließen ‘ne ordentliche Currywurst kommen… :)

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Der Anton in der terra Stargardiensis

21. Februar 2009

Anton hat uns verlassen. Er zieht es vor, das Wochenende nicht im schnöden Berlin zu verbringen, sondern dort, wo der Bär wirklich tobt: Burg Stargard.

Vielleicht sagt das dem geneigten Leser zunächst wenig, doch glaube ich, wird diese Ortschaft zumindest vielen Schülern der Rosa-Luxemburg-Oberschule in Berlin-Pankow am Ende seiner schulischen Laufbahn begegnen: Es ist die einzige Fahrt, die noch mehr Kultstatus hat als die alljährliche Chor- & Orchesterfahrt nach Pec – die sagenumwobene Mathefahrt mit Hr. Reiff nämlich.

Burg Stargard, das bis 1929 noch Stargard hieß, ist eine Stadt (nun, das ist die öffentliche Bezeichnung), was sag ich, nennen wir es doch lieber “Ortschaft”, in Mecklenburg-Vorpommern, genauer noch in der terra stargardiensis, wie das Stargarder Land hieß, das im Vertrag von Kremmen von 1236 Brandenburgisch wurde – von hier an nahm also das Übel seinen Lauf. Quasi am Ende der Welt gelegen, so jedenfalls kommt es dem Pilgernden auf der Bahnreise dorthin vor, offenbart es mit seiner Jugendherberge den idealen Ort, um ein paar Schüler, die sich mehr oder weniger freiwillig in die lebensmüde Situation einer Abiturprüfung im Fach Mathematik begeben, nach einer anstrengenden Woche noch ganze zwei weitere Tage lang mit verschiedensten Aufgaben dieses Faches zu quälen.

Den Höhepunkt der Fahrt bildet die Wanderung zur Burg Stargard und das anschließende Fotoshooting auf einem Spielplatz nahe der Burg, den jedoch viele Kursteilnehmer erst einmal zu ausgedehnten Ausflügen zurück in die eigene Kindheit nutzen. Aufgelockert wurde diese Situation des Stillhaltens im letzten Jahr sehr gekonnt durch Blu-Luuh, den Hund unseres Schulleiters Herr Treptow, der sich durch die Reihen der Schüler auf den Klettergerüsten schlich und es sich nicht nehmen ließ, die ein oder andere Hand abzuschlecken. Natürlich hat das keinesfalls für Unruhe gesorgt.

Auch ich war letztes Jahr mit meinem Mathematik Leistungskurs in Burg Stargard (das ganze unter der Leitung von Herrn Treptow), zeitgleich mit Herrn Reiffs Gruppe aus Grundkurs-Schülern, um für die Abiprüfung zu üben.

Das soll es erst einmal dazu gewesen sein. Mit Sicherheit wird Anton einiges von der legendären Fahrt zu berichten haben, wenn er morgen Abend wieder im Lande ist – schließlich fahren dieses Jahr neben Herrn Reiff auch Herr Voigt (ein Mann, der seine Prinzipien nie aufgibt, eigentlich schon pensioniert, die Mathe-Fahrt möchte er jedoch offenbar nicht missen), Herr Brandes (ein recht junger Mathematik- und Informatik-Lehrer) und Frau Mattle (zu ihr kann ich leider nichts sagen, sie kam nach meiner Zeit an diese Schule) mit.

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We’re finally back… …und Anton wieder weg!

2. Februar 2009

Blick aus der Chata Seibert in das Tal & nach Pec pod snezkou

Nun ist eine Woche vergangen und wir sind wieder da: Am Samstag, etwa um 18.10, durften wir uns wieder am (nicht halb so verschneiten) heimischen Berliner Boden erfreuen.

Ein ganz merkwürdiges Gefühl. Auf der Rückwanderung von der Chata Seibert (die sich übrigens in genau 998 m Höhe auf den Berg pflanzt) Richtung Tal rutschte man noch hier und da aus oder sackte mal ein, weil unter der vermeintlich stabilen Schneedecke doch ein Bächlein floss – und nun in Berlin der feste Boden!? Wir denken doch, mittlerweile werden sich alle Fahrtteilnehmer daran gewöhnt haben.

Zurück aus Pec – das heißt auch, Bilanz für unsere Blogleistung ziehen, die nun zugegebenermaßen nicht sehr berauschend ausfiel.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass wir in der Chata Seibert WLAN zur Verfügung hatten, uns das aber erst am vorletzten Tag unseres Aufenthaltes auffiel (weil uns das wiederum nicht rechtzeitig von den kleinen Orchesterkindern verraten wurde – aber die warten sowieso noch auf ihre gerechte Strafe). Bekanntermaßen sind die Pecfahrer in der Chata Seibert in zwei verschiedenen Etagen untergebracht – für alle 12/13er (und älter) ist die obere Etage Heimathafen, für alle kleineren gilt es, den Schlafplatz in der unteren Etage aufzusuchen. Man sollte an dieser Stelle noch dazu sagen, dass alle, die in der oberen Etage wohnen, auch nach 22 Uhr noch mehr oder weniger machen dürfen, was sie wollen (solange sie leise sind), die Gestraften der unteren Etage aber Punkt 22 Uhr in ihren Zimmern zu sein haben und dort am besten auch nicht mehr laut atmen dürfen… das wär schließlich Ruhestörung/Hausfriedensbruch!

Nun ja: Frau Eva Seibert, unsere alljährliche Gastgeberin, hat offenbar einen wlan-Router im Erdgeschoss, wo sich auch ihre Wohnung befindet, platziert. Man weiß nicht, ob daran noch gekurbelt werden muss, um die Sendeleistung zu steigern, sicher ist aber, dass das so verheißungsvolle kabellose Internetsignal gerade so bis in das erste Obergeschoss reicht. Und auch nicht jeder Computer kann in das Netzwerk eindringen: Anton und ich sind mit Apple-Laptops ganz gut gefahren, Windows-Laptops jedoch wiesen nur eine Erfolgsquote von geschätzt 40% auf. Etwas zu dürftig, um das als stabilen Internetzugang zu bezeichnen. Immerhin aber besser als gar nichts.

So viel zum WLAN, über das dann auch der Beitrag “Erste Probe mit Chor UND Orchester” erschienen ist – wie Anton aber bereits schrieb, geschah all das bereits nach 22 Uhr, sodass wir, die dort unten saßen und uns elektronischerweise vergnügten, bald durch die Autoritäten vertrieben wurden. So blieb das der einzige Beitrag dieser Art.

Man sollte auch zugeben, dass man in Pec (wir sind ja nicht zum Vergnügen da, sondern zum Arbeiten!!) nicht ständig die Zeit hat, einen ganzen Beitrag auf den paar Handytasten zu tippen – außer vielleicht im Bus, wo Anton das auf der Hinfahrt auch noch einige Male tat.

Für alle Schülerinnen und Schüler der RLO (was sag ich, Berlins sogar) beginnen jetzt jedenfalls die Ferien und deshalb startet der Anton heute seinen kleinen Ferienausflug auf diese etwas abseits liegende Insel Great Britain.

Er wird erst Ende der Woche wieder zurück sein und vielleicht das ein oder andere von da drüben zu berichten haben… Möglicherweise überkommt ihn ja die Lust, hier etwas darüber zu schreiben – nein, das ist keine Ankündigung… ;)

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Erste Probe mit Chor UND Orchester (:

29. Januar 2009

So, wir haben jetzt unsere erste Probe mit Chor und Orchester hinter uns: Adiemus. Das Orchester probte nämlich von 19:30 bis 20:15, der Chor stieß zur gleichen Zeit hinzu und der Spaß begann. Ein Problem haben wir Tenöre allerdings derzeit: Ludwig und Ingo machen Percussion, Alex hat wenig Stimme und Matthias krank. Somit blieben ganze zwei. Aber das schaffen wir trotzdem alles (:

Wir sitzen derzeit im Flur der 1. Etage (und das NACH 22:00 Uhr^^) und quatschen… Hr. Henkel steht derweil am Treppenhaus und überwacht den Flur. Normalerweise ist ja Punkt 22 Uhr Schluss hier. Hr. Römer beschwert sich noch dass das WLAN an seinem Laptop nicht funktioniert während es bei Marcus und mir geht. Er will das abschalten lassen ;)

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Neues aus dem bus

24. Januar 2009

Die zimmerverteilung bereitet marcus und ingo (bzw leo) probleme.die
taktik ‘zuerst die 13er,dann die ganz kleinen und dann erst die
12.denn in der oberen etage ist zu wenig platz für alle 12/13. Somit
müssen einige 12er und auch auf freiwilliger basis 13er nach unten.
Zum schluss ging alles auf,auch ohne losen zu müssen. Derweil lesen
laura,maria,leonie und ingo die fotoromane der bravo girl mit
verteilten rollen…mittlerweile sind sie beim horoskop.ingo scheint
sich hoffnungen für die liebe zu machen,neptun soll ihm helfen.ob mal
sehen.


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gesendet aus Pec (Tschechien) von Anton und Marcus.

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5km vor Bautzen

24. Januar 2009

Wir sind wenige Kilometer vor der ersten Pause in bautzen. Ingo,laura
und leonie machen die ‘welcher typ passt zu dir?’ spiele aus der bravo
girl…derweil fragt ingo regelmäßig nach der kilometerzahl bis
bautzen damit er drehen kann.andere spielen noch uno oder hören musik.
Und leo erfreut sich derweil an einem artikel in der glamour: ‘wie
krieg ich leo rum?’. Noch 1km bis zum großen m :D


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gesendet aus Pec (Tschechien) von Anton und Marcus.

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10h 15m left

23. Januar 2009

Recht hat er, der Hr. Merkel in seiner Annahme, dass es Knödel geben müsste. Aber Obacht! Letztes Jahr sind wir am Sonntag einma… reingeschneit und DA gab es Knödel. Wenn wir ‘Pech’ haben, gibt es erst Sonntagabend Knödel. Aber wir werden sehen. Verhungert tut man bei Frau Seibert jedenfalls nie.
Und ebenfalls werden wir am ersten Abend zu einer Runde mit dem Gesangsverein der RLO zusammenkommen.

Also um mal von vorne anzufangen:
Ich bin noch nicht weit mit dem Packen. Meine Skier und Skischuhe sind oben und sehen auch soweit gut aus (: Ebenfalls liegt in meinem Zimmer eine große Reisetasche und Klamotten rum. Die restlichen Klamotten hängen noch auf der Heizung, in der Hoffnung, sie morgen trocken mitnehmen zu können. Ansonsten hab ich mich eingedeckt für die Fahrt und mit Dingen, die man nicht so leicht auf 1000m Höhe bekomme (Krügerol, Haribo etc.). Vieles werde ich erst morgen früh packen können, weil sie derzeit noch benötige (Laptop, Kamera lädt noch, Festplatte ist in Betrieb usw.)
Nun, dann werden wir morgen in aller Herrgotsfrühe den Bus an der Schule besteigen, die Keyboards, Verstärker und Instrumente des hochgeschätzten Orchesters einladen und Hr. Bergen wird sich wieder auf seinen Job als “Ausweiskontrolleur” freuen dürfen. Dann begibt sich der Doppelstockbus auf die Fahrt erst durch Berlin, dann auf die Autobahn Richtung Dresden und irgendwann kommen wir dann sicher auch im Riesengebirge an. Letztes Jahr klappte das so gut, dass Hr. Römer auf der Rückfahrt die Busfahrer gesondert erwähnte, schließlich wäre keinem der Schüler(INNEN) übel geworden. Hoffen wir das Beste für morgen.
Zu Guter letzt kommt man auf dem Parkplatz in Pec Downtown an, von wo die Skier und Taschen auf eine große Schneeraupe verladen werden. Um die Instrumente kümmert sich “Raupen-Willi”, wie wir den Mann (Sohn?) von Fr. Seibert nennen, der diese dann zur Baude fährt und dort aus seinem (sehr nach Diesel stinkenden) Schneegefährt die Instrumente entlädt (oder soll ich sagen ‘wirft’??).

Ach ja, eins hab ich vergessen: Die Zimmerverteilung muss im Bus erledigt werden. Meistens machen das die Ehemaligen, in diesem Fall also Ingo und Marcus (wobei Hr. Römer mir gegenüber heute verlangte, das ein Mädchen dabei sein müsse). Dann gibt es wieder Streit und ich sage für dieses Jahr besonderen Streit voraus: Es gibt nämlich oben weniger Betten als es Schüler der 12. und 13. (sowie Ehemalige) gibt. Nämlich insgesamt 4 zu wenig! 2 Davon gehen freiwillig nach unten (zu den Gründen sage ich nichts), mal schaun, was noch wird…

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Anton, Pec '09 , , , , ,

Theooo, wir fahr’n nach Pec!

23. Januar 2009

So, nach deutscher Zeit ist es jetzt etwa 20 Uhr und damit noch genau 11 Stunden, bis sich der geheime Bund der Mitfahrenden zur Abfahrt zur legendären Chor- und Orchesterfahrt nach Pec des Jahres 2009 trifft.

Ich selbst bin gerade dabei, die letzten Vorkehrungen für die Zeit meiner Abwesenheit (zum Beispiel Zimmer aufräumen, bevor die Ableser des Heizungsstands nächste Woche hereinschneien) zu treffen und gleichzeitig alles, was mir noch einfällt, in Richtung Koffer zu befördern.

In 11 Stunden treffen, in 11 Stunden und 30 Minuten geht es dann endlich los. Noch einmal schnell trauern um die Kolleginnen und Kollegen, die dieses Jahr aus verschiedenen Gründen, sei es Schulabgang, sei es Prüfungs- oder auch Abiturvorbereitung, der Fahrt nicht beiwohnen können. In den Bus steigen, noch einmal kontrollieren, ob man denn auch den Pass dabei hat (oder im umgekehrten Falle doch eher an der Grenze aussteigt), Platz suchen, bequem machen, los fahren. Und sich schon einmal seelisch darauf einstellen, am Nachmittag in einer endlos lang erscheinenden Zeitspanne den Berg hinaufstiefeln zu dürfen – bis man als Lohn endlich seinen Zimmerschlüssel entgegennehmen darf und sich bereits nach dem Abendessen sehnt. Gab es nicht am ersten Abend immer Knödel?

Natürlich wird auch am ersten Abend schon geprobt! Wir sind ja nicht nur zum Spaß da.

Doch dazu in den nächsten Tagen mehr – dann nicht mehr aus der Perspektive des Vorausschauenden, sondern aus der des sich bereits in der Bauda Seibertova zurücklehnenden und in die selige Vergangenheit schauenden…

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Marcus, Pec '09, RLO , , , , ,

Was nimmt der Durchschnitts Pec-Fahrer so alles mit?

20. Januar 2009

marcuslaptoppecAlso wenn ich mir so angucke, was Marcus und ich letztes Jahr nach Pec mitgenommen haben und was wir vorhaben, dieses Jahr mitzunehmen, dann sieht das in etwa so aus:

Neben den Klamotten, bei mir zusätzlich Skiausrüstung, und der Waschtasche (auch “Kulturbeutel” genannt) sind das Laptop, Digitalkamera, meine Videokamera mit Netzteil, Basisstation und Firewire Kabel, massenweise DV-Tapes, externe Festplatte für das DV-Material, Sicherheitsschloss für den/das Laptop, Aktivboxen, evtl. Grafiktablett für Videoschnitt, iPod und Kabel, Videokabel für den Fernseher im Essenraum, CD und DVD Rohlinge (falls man auf einmal noch ein Geburtstagsgeschenk braucht (was gut passieren kann^), Taschen für alle möglichen Geräte (Laptop, Digitalkamera, iPod, Videokamera). Mal gucken, wo ich noch schnell ein Kamerastativ herbekomme… Ich drehe sonst immer alles aus der Hand (ich weiß Bildstabilisatoren sind meist elektronisch aber der von SONY ist recht gut) aber für das Abschlusskonzert ist das immer ganz praktisch, wenn man sich da nicht ein Stativ aus Papierkörben und Bierdeckeln bauen muss :D

Also gut, Marcus und ich sind vielleicht nicht die durchschnittlichen Pec-Fahrer, vor allem wenn man sich Marcus’ Technikarsenal von 2008 anschaut:

Laptop, MIDI-Keyboard, MIDI-Box, Drucker (!!), Boxen und knapp 500 Blatt Papier. Das führte dann dazu, dass das MIDI-Keyboard zum Teil auf meinem Teil des Bettes lag, wenn Marcus nachts bis halb 4 komponiert hat. Aber dank Kopfhörern konnte ich trotzdem schlafen (:

Gleichzeitig hoffe ich darauf, alles wieder unbeschädigt wieder mit nach Berlin nehmen zu können, letztes Jahr waren ein paar Schüler der Meinung gegen unser Zimmerfenster Schneeballschlacht führen zu müssen und wir haben es auch noch provoziert und ein paar Bälle landeten auf dem Fensterbrett oder weiter drinnen… Aber Laptops können das ja ab :D

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich mit meiner Videokamera mache, wenn ich Skifahren bin. Ich hätte schon Lust, sie einen Tag mal mit auf die Piste zu nehmen, wenn schönes Wetter ist. Bei den Pisten in Pec kann man das auch noch verantworten (sind ja schließlich hellblau auch wenn rot dransteht). Andererseits kann ich sie auch in der Baude bei den nicht-Skifahrern lassen und sie filmen lassen. Mal schauen, was rauskommt^^

Fest steht: ich hab schon den Anfang des Filmes angefangen zu planen (im Gegensatz zum Film von 2008, der komplett im Schnitt entstanden ist). Wahrscheinlich “Barfuß” von Clueso, vielleicht mit erweitertem Anfang oder “New York Awakes” aus dem Soundtrack von “World Trade Center” von Craig Armstrong. Wo allerdings das mit dem WTC nicht so ganz passt… Na mal sehen.

Ich gehe davon aus, dass andere Pec Fahrer mit ihrer Digitalkamera ausreichend ausgestattet sind (:

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Ankündigung: Pec – Der Live-Blog hier auf »AM BLOGgen«

19. Januar 2009

Am Samstag, den 24. Januar 2009, wird es soweit sein: Ab geht’s für insgesamt 60 Mitglieder vom großen Chor und Orchester der rlo mit dem Bus auf die alljährliche Chor- und Orchesterfahrt nach Pec. Normalerweise sind die Ereignisse aus Pec, zumindest während der Fahrt, ein gut gehütetes Geheimnis, da die Informationswege nach außen beschränkt sind. Wie gesagt, normalerweise…

…doch: Dieses Jahr wird all das anders.

Denn seit letzter Woche gibt es »AM BLOGgen« und wir haben eine recht zuverlässige Verbindung zur Außenwelt.

Deshalb werden wir in der nächsten Woche nach Möglichkeit jeden Tag für alle Zuhausegebliebenen oder ehemalige Pecfahrer oder jeden anderen, der sich für das Tagesgeschehen aus Pec interessiert.

Um keine Mitteilung aus dem Riesengebirge zu verpassen, empfehlen wir, entweder mit einem geeigneten RSS-Reader unseren RSS-Feed zu abonnieren (http://feeds.feedburner.com/AmBloggen) oder, solltest du keinen RSS-Reader besitzen, unseren Email-Service für neue Artikel abonnieren.

Also dann… Wir wünschen viel Freude im Voraus beim Lesen nächste Woche!

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Der Tag ist noch JUNG!

19. Januar 2009

gsv_logo_for_protoDie Gesamtschülervertretung der Rosa-Luxemburg-Oberschule, der ich ja nun seit knapp eineinhalb Jahren angehöre, fuhr dieses Januarwochenende auf die, nun ja seit zwei Schuljahren regelmäßige, GSV-Fahrt nach Flecken-Zechlin.

Diese Fahrt findet auch zum zweiten Mal mit dem Carl-von-Ossietzky Gymnasium statt, mit welchem wir nun seit letzte Schuljahr zusammenarbeiten. Allerdings war die letzte “gemeinsame” GSV Fahrt im Dezember 2007 eher zwei einzelne Fahrten, denn die einzige Verbindung beider Schulen war unser Schulsprecher und der jetzige FSJler des CvO.

Das sollte dieses Jahr anders werden. Es sollte eine gemeinsame Fahrt werden,

Schüler beim SV-Seminar

Schüler beim SV-Seminar

zumal sich nun schon einige Rosas und Ossis kannten, nicht nur auf kollegialer, sondern auch auf persönlicher Ebene und vor allem die Jüngeren alte Grunschulklassenkameraden/innen wiedertrafen. Nach einigen, nicht ernst zu nehmenden Anfeindungen zwischen Rosa und Ossi im Bus (bzw. in Flecken) per SMS (Rosa: “Haltet uns die 3er Zimmer frei, wir sind quantitativ klar überlegen” – Ossi: “Arroganz war schon immer Tugend eurer Schülerschaft. Dem Tribut zu zollen viel eurem Schulsprecher wohl leicht.”)

Auch die Themen der Seminare sollten anders werden: Es sollte weniger Methodenarbeit (wie Dezember 2007) gemacht werden, sondern vor allem inhaltlich gearbeitet werden, da uns das letztes Mal zu kurz kam. Und so haben es unsere wunderbaren Teamer geschafft, beides auch noch clever zu verknüpfen, ohne dass es groß auffällt. So beschäftigt man sich mit verschiedenen Themen und wendet jedes Mal eine andere Methode an, ob das ein Plakat ist, Moderationskarten oder das “open space” Modell für Projektarbeit, wo jeder mal bei einer Gruppe vorbeischauen soll. Letzteres ging nicht so gut auf,

Stuhlpogowir blieben alle mehr oder weniger in unseren einzelnen Gruppen und wurden gleich noch vor ein anderes Problem gestellt: Wir, das Rosa, begannen Samstag mit der Projektarbeit um 16.28 Uhr. Die Ossis mussten aber um 16:30 Uhr wieder in ihrem Seminar sein, was die Arbeit der RLO-CvO-Kooperationsgruppe erschwert. Aber gut, unsere Gruppe hat sich am Abend noch einmal getroffen, über die Projekte diskutiert und zu guter Letzt noch eine dreiviertel Stunde Stuhlpogo gespielt (dazu mehr in einem anderen Beitrag).

Doch was haben wir eigentlich gemacht außer ein verlängertes Wochenende in einem Dorf in der Nähe von Rheinsberg an einem zugefrorenen See zu verbringen und alle paar Stunden zu essen?

Wir haben am Freitag Plakate zum Thema “der perfekte Klassensprecher” (für die, die zum ersten Mal dabei waren) bzw. “der perfekte SV-Vorstand” (für die, die 2007 mit dabei waren) erstellen. Dazu bekamen wir einen Stapel Magazine (Spiegel, Focus, IKEA Katalog, connect etc.^^) und sollten nur mit Hilfe von Zeitungsausschnitten aus genannten Magazinen und Zeichnungen das Thema behandeln. Also keine Stichpunkte oder irgendwas. Dann nimmt man Bilder, Werbungen oder Überschriften aus den Magazinen und klebt sie intelligent auf das Plakat. Das war eine schöne Aktion, für die wir nur leider etwas wenig Zeit hatten. Und wir hätten sie mit dem Ossi gemeinsam machen können.

Dann konnten wir uns Samstagvormittag an einem von 4 Workshops teilnehmen. Diep1080896se gab es zu Themen wie “SV-Leitung / Schulsprecher”, “Rhetorik”, “Schulrecht” und “Öffentlichkeitsarbeit”. Da waren wir wieder Rosa/Ossi gemischt und ich habe in meinem Workshop zur SV-Leitung sehr viel gelernt. Das wird mir sicher viel helfen, denn schließlich muss ich als stellvertretender Schulsprecher der RLO auch SV Sitzungen vorbereiten und mit leiten. Dazu gehört, mit dem Schulleiter und/oder Lehrern zu reden, den Klassen- und Jahrgangssprechern komplizierte Sachverhalte wie z.B. das neue Modell für die Oberstufe nahe zu bringen und die Diskussion in der GSV zu moderieren, was nicht gerade leicht ist.

Zu guter letzt ging es um Projektmanagement. Wir haben das SMART (bzw. auf deutsch “SMERZ”) Vorgehen kennengelernt, wonach man bei der Projektorganisation vorgehen sollte. Allerdings hab ich die genaue Bedeutung der Buchstaben nicht mehr im Kopf… Wir haben dann GSV-Projekte, RLO-Projekte und was gerade so läuft auf Moderationskarten geschrieben und gesammelt. Daraus entstanden dann Projektgruppen im “open space” Modell. Meine “Rosa-Ossi-Kooperationsgruppe” hat sich dann am Nachmittag in der Projektzeit (leider ohne die Ossi-Leuts, die wieder in ihrem Seminar waren) über die 4 Projekte verständigt, die wir durchführen wollen. Das sind der Klassentausch, ein Fußballturnier mit zwei weiteren Schulen, ein Freundschaftskonzert und eine Fortsetzung des Schülerballs in einer anderen Form (Open-Air Konzert etc.). Die haben wir dann am Abend in kleiner Runde mit den Ossietzky Leuten besprochen und die stimmen da überein.

Daneben haben wir über die Meinungen der Schüler beider Schulen über die jeweils andere diskutiert, vor allem angesichts eines MORON-Artikels (Schülerzeitung des CvO) über unsere Schule, der sehr einseitig war. Allerdings steht für uns fest, dass, egal wer welche Vorurteile gegenüber der anderen Schule hat, wir diese beseitigen wollen und zwar langfristig, sodass Schüler beider Schulen vom Anfang ihrer Schulzeit am Gymnasium gar nicht in das “alte Schema” verfallen. Da steht einiges vor uns.

Sonntag gab es dann nochmals Zeit für die Projekte und am Mittag eine außerordentliche GSV Sitzung, die allerdings nur zum Vorstellen des neuen Modells der Oberstufe und zur Vorstellung der Projekte gedient hat, da wir nicht beschlussfähig waren (es waren ja nur 39 von 58 GSV-Mitgliedern auf der Fahrt).

Insgesamt war diese GSV Fahrt eine tolle Fahrt, die mir schon (um es mal übertreibend zu schreiben) etwas die Tränen in die  Augen laufen lässt, schließlich war es das letzte Jahr mit dieser GSV für mich. Es ist toll, dass wir so nette und engagierte Klassen- und Jahrgangssprecher haben, die sich, so denke ich, nach dieser GSV Fahrt noch mehr einbringen werden, weil sie wissen, dass sie etwas tun müssen und können. Sie sollen nicht einfach nur zu den Sitzungen erscheinen und zuhören sondern mitmachen. Um das zu Erreichen habe ich die letzten eineinhalb Jahre sehr viel Kraft und Zeit in die GSV hineingesteckt.

Aber Schluss mit dem Abschiedsgeplänkel, es sind noch fünfeinhalb Monate bis ich nicht mehr Schüler der RLO bin, also ist noch Zeit!

Die Ossietzky Leute verdienen besondere Erwähnung; es ist einfach toll, dass wir mit euch zusammenarbeiten, denn ihr seid sehr nette und engagierte Leute, die den notwendigen Realismus für ihren

 Job haben. Danke dass ich euch seit März letzten Jahres kenne!

PS.: Ach ja, da schreibt man einen Artikel mit einem tollen Titel und geht nicht mal drauf ein: Der Spruch kommt vom Samstagabend, wo wir gemeinsam mit unseren Begleitlehrern, darunter Hr. Jung in gemütlicher Runde gesungen haben. Und wenn er uns ins Bett schicken wollte, kam dieser Wortwitz “der Tag ist doch noch jung!”. Daher.

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