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Artikel Tagged ‘england’

One week later…und was die Briten so alles vergessen…

3. März 2009

Nun, Marcus’ neuestes Spielzeug scheint ihn ja gut zu beschäftigen. Immerhin ist er am Donnerstag, als das Paket mit seinen Häschen etc. ankam, trotz alledem mit mir zu Chorprobe gegangen :D Dafür hatte er dann etwas, auf das er sich freuen konnte. Jetzt muss ich nur hoffen, dass Marcus’s Spieglein nicht meine £3, die noch auf meiner Oyster Card drauf sind, zerstört hat. Ansonsten freut sich Transport for London über gewonnene £3 und nochmal £3 Pfand für die kaputte Karte. Aber ich denke mal nicht, dass die kaputt ist, obwohl man bei den Briten ja durchaus auf die Idee kommen kann, dass sie es nicht so mit der Datensicherheit haben.

Hier nur ein paar Beispiele: Allein 2007 und 2008 schafften es britische Behörden gleich mehrmals, sensible bis militärisch wichtige Daten einfach irgendwo rumliegen zu lassen.

November 2007: Zwei CDs mit den persönlichen Daten von über 7 Millionen Familien, die Kindergeld empfangen, macht insgesamt über 25 Millionen Briten werden von Nordengland nach London geschickt. Per Post, ohne Einschreiben. Nun ja, die Royal Mail hats nicht so richtig mit der Ordentlichkeit. Jedenfalls kamen die CDs nie an. Zu den Daten gehörten Bankkonten und Sozialversicherungsnummern.

Dezember 2007: Die Daten von 3 Millionen Kandidaten für den theoretischen Führerscheintest werden zu einer Firma in den Iowa (USA) gesendet (elektronisch), dort landen sie auf einer Festplatte und werden in einen anderen Staat geschickt. Irgendwie kam sie nie wieder nach Iowa zurück… Aber es seien wohl keine finanziellen Daten drauf und die Festplatte sei verschlüsselt.

Januar 2008: Ein Militärangestellter der Royal Navy lässt sich seinen Laptop aus dem Auto klauen. Auf der Festplatte die Daten von 600,000 Militärangestellten und Rekruten, komplett mit Sozialversicherungsnummern, Passnummern und Kontodaten. (Keine Angst, das war nicht das einzige Mal, dass Laptops der Royal Navy abhanden gekommen sind: 2007: 68, 2006: 66, 2005: 40, 2004: 143 Laptops)

April 2008: Einem hohen Militärangestellten wird der Laptop unter dem Stuhl bei McDonald’s geklaut, als er in der Nähe des Verteidigungsministeriums in Whitehall (London) aß. Allerdings war der Laptop komplett verschlüsselt. Seitdem dürfen Ministerialangestellte keine unverschlüsselten Laptops mehr außerhalb der Büros mitnehmen.

Juni 2008: Ein hoher Geheimdienstmitarbeiter des Cabinet Office vergisst einen Briefumschlag in einem Pendlerzug in London. Inhalt:  Top Secret Papiere über Angriffsmöglichkeiten von Al Kaida und die militärische Lageberichte aus dem Irak. Das Ganze landete vergleichsweise glimpflich bei der BBC.

August 2008: Eine Firma, die für das Innenministerium arbeitet, verliert einen USB Stick mit den Daten aller 84,000 Gefängnisinsassen in England und Wales

September 2008: Es kommt heraus, dass im vergangenen Juli eine Festplatte abhanden kam, auf der die Daten der Mitarbeiter des National Offender Management Service, inklusive der Gefängnisangestellten waren. Wieder einmal war eine private Firma schuld.

Oktober 2008: Wieder einmal das Verteidigungsministerium.Eine Festplatte mit möglicherweise unverschlüsselten Daten von 100,000 Mitarbeitern der Streitkräfte sowie 600,000 Rekruten geht verloren. Wieder handelt es sich um persönliche Daten, teilweise Bankdaten, Passnummern, Sozialversicherungsnummern, Führerscheinnummern, Telefonnummern etc…

November 2008: Ein Mitarbeiter einer Firma verliert den USB Stick mit Passwörtern für Regierungscomputersysteme. Darüber käme man an die Systeme der Kindergeldstelle und der Steuerrückzahlungsstelle.

Tja, also wenn jemand in England Briefumschläge, Laptops oder USB Sticks einfach rumliegen sieht, einfach raufgucken, man findet interessante Sachen!

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Stolz und Vorurteil

11. Februar 2009

Nun, ich möchte mit ein paar Vorurteilen gegenüber der Britischen Insel und seiner Bewohner aufräumen oder sie auch bestätigen. Zugegebenermaßen aus meiner einseitigen Sicht.

Es ist immer so teuer in England! Nun ja. Natürlich sind die Preise auf der Britischen Insel noch nie niedrig gewesen, auch nicht für das Gehaltsniveau dort. Aber an sich kann ein Brite schon gut in Großbritannien leben. Aber es gibt da so etwas lustiges, was sich “Devisenkurs” nennt. Und der steigt und fällt bekanntermaßen mit der Zeit. Nun stieg der Euro ja schon in den letzten Jahren gegenüber dem US Dollar an und seit Beginn 2008 leiden die Briten an der Angst, der Euro könnte womöglich den Pfund kursmäßig angreifen und zum Sprung auf die Insel ansetzen. Das wäre ja fatal! Doch alles Hoffen und Bangen brachte nichts. Als ich im Schuljahr 2006/07 in Leamington Spa (West Midlands) war, war noch alles normal. Meine Kontoauszüge belegen: Wenn ich £10 abgehoben hab, wurden mir rund €15 abgebucht, also 1:1,5. Doch als ich im April 2008 mit den Englisch Leistungskursen meiner Schule in London war, hatte sich einiges geändert. Nicht nur fing die Bank of England an, den Leitzins zu senken (ein Segen für die 80% Hausbesitzer der Insel), sondern der Pfund sackte auf 1:1,24 ab. Damit wurde London nicht billig, aber bezahlbarer.

Aber 2008 sollte ein schwarzes Jahr für das Pfund Sterling werden. Durch die globale Finanzkrise sank der Pfund noch stärker, als er es ohnehin schon tat und erreichte kurz vor Ende des Jahres fast die magische, tiefschwarze Marke von 1:1.02. Man bekam also am 30. Dezember ganze £0,98 für bloß einen Euro. Wie gesagt, 2007 bekam ich ganze £0,66. 

Ich begann mich zu freuen. Erstens für mich, weil ich ja meinen Trip nach Großbritannien im Februar im Auge hatte und auch weil meine beste Freundin Hanna sicherlich um einige Sorgen ärmer wurde, bei dem Stand des Pfundes! Aber nein, ich bin nicht am 30. Dezember zur Bank gerannt und hab fieberhaft Pfund abgehoben, sondern entspannt in Richtung Februar geguckt. Nicht, dass ich gehofft hätte, dass der Euro den Pfund womöglich noch übersteigt, sondern weil ich aus diversem Quellen erfuhr, dass der Pfund zwar wieder stärker werden würde, aber das nur ganz gemächlich. Und so kam es auch, der Pfund liegt heute bei 1:1.11 und das machte für die eine Woche den Kohl auch nicht fett.

Denn hier ein paar Vergleiche:

  • Londoner U-Bahn: Von meiner Oyster Card (einer tollen drahtlosen U-Bahnkarte, auf die man Wochen/Monatskarten und/oder Geld zum einfachen Fahren raufladen kann) wurde pro Tag £5.10 abgebucht. Das sind €5,79. Eine Tageskarte der BVG in Berlin kostet dagegen €6.10.
  • Klamotten: Nicht überall (z.B. H&M) ist es billiger, aber bei den Bekleidungsläden, wo die Preisschilder immer Pfund, Euro und was weiß ich anzeigen, liegt der Euro-Wert deutlich über dem Pfundwert, somit ist Esprit zum Beispiel günstiger. Nur gefiehl mir die Kollektion nicht ;) Gegenbeispiel: Ein Pulli kostet bei H&M in London £20, in Berlin €20. Also teurer.
  • Krassestes Beispiel (vor allem auf die Dauer^^): Starbucks. Der Laden ist etwas langweilig in London, denn erstens gibt’s ihn an wirklich jeder Ecke und zweitens haben sie bis auf “Skinny Vanilla and Caramel Latte” (also fet- und zuckerreduzierter Café Latte) keinerlei Sonderangebote (wie “Cinnemon Dolce Latte o.ä.). ABER die Preise sind wirklich köstlich. Kostet in Berlin ein tall Café Latte €3 (was 2007 noch £2 waren), so kostet er in London immer noch £2, was aber nur noch €2.20 sind. Ebenso kostet ein Tall Caramel Macchiato nur £2.65. Das lohnt sich doch :)

Die fahren doch alle auf der falschen Seite! Sie sollte rechts fahren.

Och wisst ihr, ich liebe das! Natürlich ist das reine gewohnheitssache und man muss als normaler Tourist auch nicht befürchten, vom Auto umgefahren zu werden oder zurück in Berlin in die falsche Straßenseite einzubiegen. Aber wenn man längere Zeit dort ist, ist das etwas anderes. Aber man kann das ganz schnell lernen, indem man aktiver Verkehrsteilnehmer ist. Also entweder Auto oder, wie ich 2006, Fahrrad fährt. Dann kriegt man ziemlich schnell mit, wenn man nach der Ausfahrt aus einem zwei- oder dreispurigen Kreisverkehr (“roundabout”) auf der falschen Seite landet. Oder wie ich in der Mitte der Straße und kein Auto da ist, was einem zeigt, wo man hinfahren muss.

Und so bekam ich einen Riesenschreck, als ich im Juli 2007 vom Flughafen Tegel abgeholt wurde und mein Vater an der Ecke Seestraße/Prinzenallee in die rechte Einfahrt der Prinzenallee einbog. Aber auch hier, mit Fahrradfahren lernt man das schnell. Auch wenn ich gerne nachts die Ossietzkystraße links befahre, wenn kein Auto da ist, einfach um wieder das Gefühl zu haben :) Und ich erwische mich nach dieser Woche in Großbritannien jedes Mal wieder, dass ich beim Überqueren der Straßen erst nach rechts und dann beim Loslaufen erst nach links gucke, obwohl die Autos in Europa genau von der Seite her kommen. Aber bisher bin ich noch nicht gefährdet gewesen ;)

Ach und für den Normaltouristen gibt’s ja nicht nur in London die tollen Straßenaufschriften an Ampeln: “Look Left” bzw. “Look Right”, damit man’s ja nicht vergisst.

Wasser und Wasserhähne

Das ist so eine britische Macke. Entweder gibt es im typischen Einfamilienhaus auf der Insel gar kein fließend warmes Wasser außer aus der Dusche, die aus einem Kasten an der Wand besteht, wo ein Temperaturregler und jeweils ein “Start” und “Stop” Knopf ist. Hinter der Wand ist dann ein Durchlauferhitzer.

Und am Waschbecken gibts entweder (wie in Leamington) nur kaltes Wasser oder, eigentlich noch idiotischer, zwei getrennte Wasserhähne: Einer kalt, der andere warm.Und ich meine nicht ein Wasserauslauf und ein “warm”-Regler und ein “kalt”-Regler und eine Mischbatteri, nein ich meine zwei Wasserhähne, getrennt. Die liegen meist noch jeweils auf der gegenüberliegenden Seite. Man kann sich also die linke Hand kalt und die rechte Hand heiß waschen. Sehr lustig. Beim Händewaschen. Beim Zähneputzen. Oder beim Rasieren. Alles total klasse.

Alles so geordnet!

Wer denkt, dass Deutschland eine bürokratieverseuchte Beamtenlandschaft ist, der sollte sich mal in Großbritannien gehen. Am College gibts jedes Formular in einer anderen Farbe, man muss seine, ich nenne es mal “Rasse” angeben (Beispielsweise: white, black-caribbean, black-african, Indian, Chinese etc…) und alles wird schön ordentlich zugeteilt.

Man merkt die Ordnung der Briten auch in der Öffentlichkeit und als Tourist. An der Bushaltestelle stellt man sich in einer Reihe an und drängelt nicht vor. Alle, die irgendwas offizielles machen, haben eine Uniform, die sie richtig wichtig aussehen lässt und seien es die Straßenreinigungsleute oder die Politessen. Neben der normalen Polizei (in London die Metropolitain Police, oder kurz “Met”) gibt es Community Support Officers und die British Transport Police. Dann noch die UK Boarder Agency (Grenzschutz) und sonstige Behörden des Home Office, des Innenministeriums. Und alle haben sie wichtige, oftmals schwarz-weiße mit neongelber und mit Reflexionsstreifen versehener Jacke auf der hinten dann der Titel steht. Die London Met wirbt in der Tube extensiv für “Voluntary Police Officers” mit 16 Stunden Einsatz im Monat. Also freiwillige Polizeikräfte, die vor allem Londons Nachtleben aufräumen sollen. Für die Londoner, die noch etwas Abenteuer suchen würde ich mal sagen.

Und noch etwas ist ganz wichtig: Die Warnschilder. Sie sind natürlich normiert. Ein Feuerausgang kann nicht einfach die Aufschrift “Fire Exit” haben sondern ein weißes Schild mit blauem Kästchen in dem weiß geschrieben steht “Fire Exit Keep Clear”. Jede Pseudo-Brandschutztür hat ein rundes Schildchen “Fire Door Keep Shut” und so weiter und so fort. Und das geht nicht nur mit dem Brandschutz so. Arbeitsschutz und sonstawas wird ganz riesig geschrieben. Problem ist bl0ß, wenn die ganzen Osteuropäischen Gastarbeiter das nicht verstehen… 

Apropos Osteuropäische Gastarbeiter: Arbeiter in Ölraffinerien sind in der Woche, in der ich in Großbritannien war, gestreikt, weil ihre Firmen (BP und Co) einige italienische und osteuropäische Arbeiter einstellen wollte. Die Streikenden protestierten mit Schildern, auf denen Gordon Browns Satz “British Jobs for British People” geschrieben stand, welchen er natürlich nicht so zusammenhangslos gesagt hat, aber man nimmt ihn nun mal einfach. Nun ja, sie haben sich irgendwann geeinigt, Jobsicherheit und nur ein paar Fremdarbeiter waren die Lösung.

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Die Sache mit der Straßenseite…

9. Februar 2009

Wie man dem vorletzten Post von Marcus entnehmen konnte, bin ich wieder heil in Berlin angekommen. Zwar mit knapp 40 Minuten Verspätung, aber das kennt man ja aus Großbritannien und vor allem von easyJet.
Allerdings muss ich mich wohl wieder mit dem Gedanken abfinden, dass Autos, Busse und Fahrradfahre auf der falschen Seite der Straße fahren, nämlich rechts. Irgendjemand ist mal in Europa auf diese bescheuerte Idee gekommen. Seitdem fühle ich mich noch mehr zu Hause, wenn ich die Britischen Inseln betrete. Dort läuft noch alles richtig ;)
Nein, also da ich ja die Bus und Tramhaltestelle S+U Pankow schon seit einigen Jahren kenne, bereitete mir das keine Probleme, aber ich fand schon, dass die U-Bahn in die nach meinem Gefühl falsche Richtung fuhr. Aber das sei mal dahingestellt. Da ich ja morgen zwangsweise wieder den Weg zur Schule mit dem Fahrrad, auch auf der Straße, bestreiten muss, werde ich mich wohl oder übel wieder an das Rechtsfahren gewöhnen. Auch wenn ich mich wieder auf Fahren jenseits der Mitternachtsmarke freue, wenn ich zumindest die Ossietzkystraße auf der linken Seite befahre. Irgendwo muss man ja seinen Tick ausleben, oder?

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ER IST WIEDER DAAA!!

9. Februar 2009

So ist es. Und er geht ins Bett, hab ich gehört.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen, vielleicht wird er morgen berichten.

Gute Nacht, Anton!

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Es schneit!

8. Februar 2009

Kaum ist man aus london raus, gehts los: es schneit am flughafen luton :D vielleicht ist das auch der grund warum mir auf dem (idiotisch langen) weg zum gate das gate selbst mal nebenbei erst komplett gelöscht und dann (auf dem weg zurück zur wartelounge) geändert wurde. Willkommen in luton. Dieser flughafen ist die reinste katastrophe!

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Fish&chips

6. Februar 2009

Nun bin ich also in London. Zum wahrscheinlich 8. oder 9. Mal. Und es ist jedes Mal schön hier. Nur ist es kalt und mein Vater und ich hangelten uns von Café zu Café und landeten im Endeffekt im Pub. Um etwas zu essen, versteht sich. Fish&chips gab es und die waren sehr lecker. Und zum Nachspülen Guinness bzw. für mich Stella Artois. Wir Deutschen regen uns gerne über das Bier hier auf aber ich finde es ganz lecker. Erstens ist es milder und hat weniger Kohlensäure und außerdem ist die Pubkultur recht nett. Man geht nach der Arbeit ein Bier trinken und schließt den Tag ab. Bei uns sind die Kneipen immer etwas heruntergekommen. In den Pubs wie in dem hier nähe Trafalgar Square ist immer etwas los :)

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Leaving edinburgh…

6. Februar 2009

Nun, mein kurzer tag in edinburgh ist gleich vorbei. Ich bin den halben tag mit meinem großen rucksack durch die stadt gelaufen, weil ich noch nicht einchecken durfte und es in großbritannien so gut wie keine ‘normale’ gepäckablage gibt. Im hotel lehnen sie es ab, im bahnhof kostet es 6 pfund (inkl. Security check). Aber im schottischen parlament gibts lockers! Okay, auch wieder nach einer sicherheitsschleuse, aber die haben sich an meinem großen rucksack nicht gestört. Gegen späten nachmittag und ein paar runden um das edinburgh castle später bin ich wieder zum parlament und hab mein zeug geholt. Edinburgh ist eine nicht mal kleine stadt (sie wirkt größer als manchester, weil manchester eine kleine city hat, durch den großen berg in der mitte der stadt sieht edinburgh größer aus…). Die stadt besteht größtenteils aus kleinen, sehr alten häusern, zwischen die sich moderne shoppingmeilen und beton-glas-holz bauten wie das scottish parliament gesellen. Ja, holz. Die stehen voll drauf in ihren neuen gebäuden. Aber was man in edinburgh wirklich suchen muss ist ein supermarkt! Ich hab es gegen abend mit knurrenden magen und internet auf dem handy (sainsbury’s store locator) geschafft… Jetzt bin ich durch die sicherheitskontrollen durch und bin froh, dass der schnee in nordschottland und südwest-england geblieben ist.london luton hat probleme, ebenso stansted, die südlichen londoner flughäfen wie gatwick sind frei. Hoffen wir das beste, der schnee bleibt, nunmehr seit 5 tagen das top-thema in den britischen nachrichten.

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Some Pics…

4. Februar 2009

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Ich lade öfter mal Fotos aus England auf meine Picasa Webgalerie hoch. Die findet ihr hier:

Drop Box

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Anton, Technik ,

Ein typischer morgen in england

4. Februar 2009

Das ist entspannt. Nach dem diesmal schon am abend gekauften frühstück (cornflakes) und einer tasse tee, bin ich aus meinem hotel ausgecheckt und zum bahnhof gelaufen. Das ist etwas verwirrend in manchester, weil es direkt im zentrum die picadilly gardens gibt und alles drum herum heißt ebenfalls picadilly. So auch der bahnhof. Und ich bin nicht in london! Nun, dort sitze ich nun, trinke kaffee in der 1. Etage, lese zeitung und gucke die ganzen pendler an, die unter mir ihren weg von oder zum bahnhof suchen. Wenigstens eine gute nachricht heute morgen: mein ‘TransPennineExpress’ nach Lancaster fährt augenscheinlich. Mal gucken wo hier gleis 14 ist…

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Anton ,

Kein schnee heißt nicht gleich warm

3. Februar 2009

So. Ich schreibe also einen neuen text weil mein tolles telefon den alten gelöscht hat.

news.bbc.co.uk

news.bbc.co.uk

 

 

Also, auf BBC breakfast und SKY news diskutiert man immer noch, warum die engländer keine lust haben, geld in einen guten winterdienst zu stecken. Dabei sollte man sich die rechnung mal angucken: so was wie gestern mag derzeit nur alle paar jahre auftreten aber die kosten werden jetzt schnell klar: da jeder 5.brite nicht zur arbeit gegangen ist und viele lieferungen verspätet waren, hat das finanzielle folgen für das inselreich. Über 1.3 milliarden pfund verlust für die unternehmen und noch mal ebenso hohe kosten für den steuerzahler. Wieviele meilen straßen bekommt man für 3m milliarden pfund geräumt? I bet quite a lot.

 

Market Street in Manchester

Market Street in Manchester

Aber zurück nach manchester. Hier liegt längst kein schnee mehr. Aber von wegen mildes klima wegen meer und so! It’s bloody freezing!! Und windig. Wenigstens regnet es nicht. Dafür haben wir schönen blauen himmel. Ich bin nach einem kleinen bummel durch die gerade erst aufwachende market street (der kaffee bei starbucks war nicht dolle und im nokia store stehen zwar alle aktuellen handys rum aber als plastik dummies.die sollten sich mal nen apple store angucken) bin ich mit der metrolink, der straßenbahn hier, nach trafford gefahren. Das liegt im südwesten der city und im dortige quay area wird gerade ein neues zentrum hochgezogen. Dort steht manchester uniteds old trafford stadium und das imperial war museum north, glaub von liebeskind erbaut. Das museum ist ein ableger des in london und nach meinem besuch bin ich der meinung,ich sollte das in london mal besuchen. Es gibt eine

Apple Store im Arndale Shopping Centre

Apple Store im Arndale Shopping Centre

zusammenfassung über die kriegsgeschehenisse in europa ab dem 1.wk, viele gegenstände sind zu sehen und augenzeugenberichte zum leben in großbritannien während des 2.wk. Das londoner soll ja etwas heftiger sein,das hier kam mir wie so eine ‘light variante’ in toller verpackung (die gebäudehülle ist der vom jüdischen museum in berlin ähnlich) vor. Nun bin ich zurück im hotel, hab mein mittagessen in form einer wraps gehabt und tee getrunken. Mal gucken was es hier noch so gibt…

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Die spinnen, die Briten!

3. Februar 2009

From The New York Times, April 25, 1908:

BLIZZARD IN GREAT BRITAIN; Snow Covers the Entire Land and Traffic Is Tied Up.

LONDON, April 24. — Not within the memory of the present generation has Great Britain been visited by such furious blizzards so late in the Spring as began to rage throughout the whole country on Thursday and continued early to-day. The storm brought with it a heavy snowstorm, which has covered the entire land, doing great damage to the fruit-growing districts and giving a serious setback throughout the agricultural sections.

Anton, du siehst, es kann noch viel, viel schlimmer kommen :)

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Die spinnen doch alle!

3. Februar 2009

Erst einmal bin ich gut in liverpool gelandet und nach ner langen busfahrt auch in meinem hotel in manchester angekommen. Kein schlechtes für die 50 pfund die nacht die ich bezahle.es macht einen luxuriösen eindruck von außen und vom treppenhaus her und die zimmer sind auch nicht schlecht.bei weitem besser als das was man in london für ähnliches geld als ‘hotel’ verkauft bekommt. Doch zurück zu manchester.ich war erst gegen 8 im hotel,sodass beim abendgang durch die innenstadt alles zu hatte.außer natürlich mein lieblingssupermarkt tesco,der hat bis mitternacht auf.dort hab ich mich mit abendessen und trinken eingedeckt.außerdem hab ich noch ne orange sim-karte fürs handy gekauft.somit hab ich jetzt wieder eine britische nummer (s.status auf svz o. Facebook).man bekommt die dinger hier im supermarkt und kann ohne name und adresse telefonieren.alles klar.orange simst mich nur alle paar minuten wegen irgendwas voll,das nervt etwas.aber ich konnte gestern schon mal mit hanna telefonieren.knapp 26min. Und nein, telefonieren ist nicht billiger als zu hause,eher teurer ;) und naja,es ist schön,wie heute morgen im fernsehen die ewige debatte losging:warum schaffen es die briten nicht,mit 20cm und weniger klar zu kommen?obwohl,ich muss mich verbessern:die engländer.die schotten lachen die nämlich aus.wobei die mal ganz ruhig sein sollen.lachen,dass in london keine busse fahren und alle flughäfen dicht sind aber selbst edinburgh airport im schnee versinken lassen.wehe dass bleibt bis freitag so.ich guck mir jetzt die nicht verschneite stadt manchester an.

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Anton fährt schon wieder ski…

2. Februar 2009

 

Die Maschine aus Lpool ist gelandet

Die Maschine aus L'pool ist gelandet

Als wenn ich nicht gerade aus pec kommen würde.aber in england ist es etwas weiß geworden.ums genauer zu sagen,es liegt 20cm schnee.das ist knapp das 4fache was in feb07 lag als ich dort schulfrei hatte.die briten neben mir am flughafen haben irgendwann mitbekommen,dass der flieger aus liverpool wegen es schnees 1.5h verspätung hatte.die werden sich noch freuen.und ich mich auf die verspätungen im zugverkehr heute abend auf dem weg nach manchester.

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