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Artikel Tagged ‘Chor’

Ja, er lebt noch…

20. September 2009

Hallo, liebe AM BLOGgen-Leser,

nach langer, verschiedenst begründeter Abstinenz vom Bloggen melde ich mich zurück! ;) Mittlerweile als Schulsprecherkandidat der RLO und Wahlkämpfer – unter www.es-geht-um-euch.de könnt ihr euch einen Überblick verschaffen –  aber eben auch als Mensch. Das ist das tolle an Blogs, dass man seine ganz persönliche Meinung und Stimmung loswerden kann.

Und die persönliche Situation ist eine sehr im Umbruch befindliche. Natürlich sind da die Wahlen, aber ich versuche, sie nicht Oberhand über mein Leben gewinnen zu lassen. Nur so kann man mit kühlem Kopf wahlkämpfen. Auch hat sich meine Mannschaft gehörig umformiert, das Personal wurde mehrfach gewechselt in den letzten Monaten, mittlerweile arbeite ich mit 2 Co-Trainern.  Viele Spieler sind gegangen, aber auch neue, vielversprechende Talente zu uns gestoßen. Allerdings haben diese noch keine oder wenig Spielerfahrung und müssen jetzt gefördert werden. Ein langer, ein müßiger, ein schwieriger Prozess, der viel Geduld und Aufopferungsbereitschaft fordert. Also nicht so einfach. Aber wir machen das… ;)

Auch steht bei mir das Abitur an, aber bis auf die Tatsache, dass ich meine Prüfungen in Deutsch, Philosophie, Mathe, ? und Musik absolvieren werde, weiß ich noch recht wenig. Ferner bürge ich im Moment für rund 1600 €, die fällig werden, wenn das mit unserem Abiball schiefgeht. Ich hoffe also nicht… Drückt mir die Daumen und kauft fleißig Karten für unseren diesjährigen Abiball, der erstmals in der Geschichte der RLO in den Loewe-Sälen stattfinden wird. Das alles wird sein am 04.07.2009! Merkt euch diesen Tag also vor und haltet euch den Montag danach frei, denn dort steigt – zwischen Viertel- und Halbfinale der WM platziert – die Party des Jahres! ;)

Der Chor nimmt wie jedes Jahr einen neuen Anlauf mit dem Ziele, alle Eltern, Schüler und Lehrer kurz vor Weihnachten endgültig auch mental in die Feiertage zu schießen. :) – Aber es wird wie jedes Jahr schwer und ein Kampf bis zur letzten Probenminute um dann das zu erreichen, das für die Zuschauer immer so leicht, so spielerisch, so beseelt wirkt.

Nicht zuletzt gilt es jetzt aber richtungweisende Entschlüsse zu fassen: Was mache ich nach der Schule? Was willst du überhaupt erreichen?! Wie setzt du das am Besten um? – Kurz: Sich ein Plan zu machen von dem, wie man es in den nächsten Jahren angehen will und von dem, was in einem Jahr eh schon wieder hinfällig ist… :)

In nächster Zeit will ich auch sehen, dass ich wieder ein bisschen häufiger blogge, wenn ich die Möglichkeit dazu finde… ;)

Auf jeden Fall wünsche ich den Lesern weiter viel Spaß und Unterhaltung auf diesem Portal! :)

p.s. : Ich bin mittlerweile recht erfolgreich umgezogen… :D – Man kann mich jetzt in der Nähe des S-Bahnhofes Wollankstraße finden! :)

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Peet , , , , , , ,

“Ich kenne niemanden, der so schlecht im Dunkeln grillt wie Bernhard”

25. April 2009

Nun, was will uns der Dichter damit sagen?

Ich will den werten Leser nicht weiter im Dunkeln lassen – mit diesem Satz wurde ich am vergangenen Samstag Abend konfrontiert.

Samstag war ein (für wenige Eingeweihte) sehr außergewöhnlicher Tag. Fünf junge Komponisten aus ganz Deutschland (Berlin, Bayern, Rheinland-Pfalz …) trafen sich am Samstag hier in Berlin, um im großen Saal der Philharmonie zusammen mit etwa 2000 anderen Zuschauern das “Requiem für einen jungen Dichter” von Bernd Alois Zimmermann, gespielt von den Berliner Philharmonikern & gesungen von 4 deutschen Rundfunk-Chören unter der Leitung von Peter Eötvös, zu erleben.

Zum Stück bzw. zum Programm an sich (das Programm vor der Pause bestand aus zwei von Schönberg orchestrierten Bachschen Choralvorspielen sowie Wagner’s “Siegfried-Idyll”) möchte ich an dieser Stelle kaum etwas sagen – hierzu kann sich der geneigte Leser vielfältig selbst informieren.
Nur so viel sei hier gesagt: B. A. Zimmermann ist ein Komponist neuer Musik, dementsprechend gestaltet sich auch das Requiem für einen jungen Dichter für den konventionellen Otto-Normal-Konzerthörer nicht als unmittelbar erfassbar.

Viel mehr möchte ich abschließend kurz auf die Publikumsreaktion eingehen: Schätzungsweise 30 Leute verließen den Saal während der Vorstellung (die etwa eine Stunde dauerte). Mit Ende des Stücks stürmten 40 % der verbliebenen Zuschauer hektisch aus dem Saal, natürlich ohne jeglichen Beifall zu spenden. 50 % der Verbliebenen saßen da mit verschränkten Armen, den Beifall verweigernd, die andere Hälfte klatschte und ließ Bravo-Rufe durch die Philharmonie schallen.

Man möchte fast meinen, das Publikum sei gespalten gewesen. Das jedoch ist lediglich eine Vermutung meinerseits… ;)

Nun kommt man raus aus der Philharmonie, trifft das teilweise noch heftigst vom Schock getroffene Restpublikum, läuft in Richtung heimbringender Bahn und hört im Vorbeigehen gerade noch so: “Ich kenne niemanden, der so schlecht im Dunkeln grillt wie Bernhard.” – so viel dazu! :)

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AM BLOGgen okkupiert

3. April 2009

Hahaha…

“Was ist los?! ” Wird sich der geneigte Leser fragen. Tja…

Ich fang’ mal an: Anton hat heute seinen (höchstwahrscheinlich, wenn er die verbleibenden 4 Prüfungen nicht absichtlich verhaut…)  allerallerletzen Schultag gehabt und wird unser Schulgebäude ferner nur noch zu Prüfungen, GSV-Arbeit, oder weil er gerade eben lustig ist aufsuchen. Außerdem gehe ich nicht davon aus, das der heutige Abend ganz spurlos an ihm vorbeigehen wird, ergo sollte der die nächsten Tage nichts zu melden haben… ;)

Tja. Und Marcus weilt derzeit im wunderschönen Bundesland Brandenburg und probt ein wenig mit seinen Chören, nächtigt dort auch und hat am Samstag mit denen seinen Auftritt im Wittenberger Festspielhaus. Sollte jemand also noch nicht wissen, was er am Samstag tun soll, zu viel Zeit und Geld für Bahnfahrkarten haben… naja. Ihr wisst, was ihr zu tun habt!^^

Das heißt, bis morgen Abend wird auch Marcus wenig Möglichkeiten haben, hier einzugreifen, sollte ich außer Rand und Band geraten… :D

Ich werd’ mir mal überlegen, was ich bis morgen Abend so alles an Schwachsinn posten werde, ich glaub’ aber, ich könnte mal ein wenig meine Visionen für unseren Abistreich nächstes Jahr ausbreiten. Vielleicht kümmer’ ich mich aber auch um was anderes… Niemand weiß es. Bleibt gespannt! ;)

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Jetzt kommt de Frühling, de Schimmel isht blaun!

19. März 2009

Dieser wunderschöne Satz beschreibt nicht nur die aktuelle Situation vor meiner Haustür, nein, es handelt sich hier auch um ein Zitat vom vergangenen Sonntag.

Da sang und dirigierte ich um 11 Uhr im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumentenmuseums an der Philharmonie in der “Deutsch-Japanischen Matinee” Lieder, Duette und einen Chor, allesamt von Felix Mendelssohn-Bartholdy – auch dabei waren meine Gesangsklasse (Klasse von Prof. Faltin) der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” und die Gesangsklasse (Prof. Ogura) von der Elisabeth Universität in Hiroshima. Japaner und Deutsche also in einem Konzert. (Kasse öffnete 60 Minuten vor Beginn… Karten waren 35 Minuten vor Konzertbeginn vergriffen!)

Ein japanischer Bass suchte sich im Vorfeld das Mendelssohn-Lied “Jetzt kommt der Frühling” aus, erste Liedzeile lautet hier: Jetzt kommt der Frühling, der Himmel ist blau.

Ich habe mir von einem absoluten Experten sagen lassen, dass der Laut “Hi” im Japanischen nicht existiert, genauso wenig gibt es dort den Laut “U” isoliert.

Und so wurde daraus dann “Jetzt kommt de Frühling, de Schimmel isht blaun”… :)

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Der Komödie zweiter Teil – Finale! :)

10. Februar 2009

So, das war’s. Soeben bin ich wohlbehalten wieder zuhause angekommen und habe die Gewissheit, nie wieder in meinem Leben an irgendeiner Uni oder Hochschule irgendwelche Gehörbildung betreiben zu müssen. Ein sehr schönes Gefühl, kann ich nur sagen :)

Da ich bald wieder mit meiner heiß geliebten Deutschen Bahn (zu diesem Thema empfehle ich, den entsprechenden Artikel auf der Startseite von www.marcusmerkel.de zu konsultieren) nach Brandenburg los muss, um dort mit diversen Chören zu proben, bleibt mir nur, kurz das Ergebnis meiner Abschlussprüfung in Gehörbildung zu kredenzen: Insgesamt 1,0 – in der soeben erfolgten mündlichen Prüfung also auch eine runde ’1′.

Momentan bin ich rundum glücklich… Weitere Berichte von der Prüfung und ihrem Verlauf folgen heute Abend, nach meiner Rückkehr aus Brandenburg! :)

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Marcus, Musik , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

We’re finally back… …und Anton wieder weg!

2. Februar 2009

Blick aus der Chata Seibert in das Tal & nach Pec pod snezkou

Nun ist eine Woche vergangen und wir sind wieder da: Am Samstag, etwa um 18.10, durften wir uns wieder am (nicht halb so verschneiten) heimischen Berliner Boden erfreuen.

Ein ganz merkwürdiges Gefühl. Auf der Rückwanderung von der Chata Seibert (die sich übrigens in genau 998 m Höhe auf den Berg pflanzt) Richtung Tal rutschte man noch hier und da aus oder sackte mal ein, weil unter der vermeintlich stabilen Schneedecke doch ein Bächlein floss – und nun in Berlin der feste Boden!? Wir denken doch, mittlerweile werden sich alle Fahrtteilnehmer daran gewöhnt haben.

Zurück aus Pec – das heißt auch, Bilanz für unsere Blogleistung ziehen, die nun zugegebenermaßen nicht sehr berauschend ausfiel.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass wir in der Chata Seibert WLAN zur Verfügung hatten, uns das aber erst am vorletzten Tag unseres Aufenthaltes auffiel (weil uns das wiederum nicht rechtzeitig von den kleinen Orchesterkindern verraten wurde – aber die warten sowieso noch auf ihre gerechte Strafe). Bekanntermaßen sind die Pecfahrer in der Chata Seibert in zwei verschiedenen Etagen untergebracht – für alle 12/13er (und älter) ist die obere Etage Heimathafen, für alle kleineren gilt es, den Schlafplatz in der unteren Etage aufzusuchen. Man sollte an dieser Stelle noch dazu sagen, dass alle, die in der oberen Etage wohnen, auch nach 22 Uhr noch mehr oder weniger machen dürfen, was sie wollen (solange sie leise sind), die Gestraften der unteren Etage aber Punkt 22 Uhr in ihren Zimmern zu sein haben und dort am besten auch nicht mehr laut atmen dürfen… das wär schließlich Ruhestörung/Hausfriedensbruch!

Nun ja: Frau Eva Seibert, unsere alljährliche Gastgeberin, hat offenbar einen wlan-Router im Erdgeschoss, wo sich auch ihre Wohnung befindet, platziert. Man weiß nicht, ob daran noch gekurbelt werden muss, um die Sendeleistung zu steigern, sicher ist aber, dass das so verheißungsvolle kabellose Internetsignal gerade so bis in das erste Obergeschoss reicht. Und auch nicht jeder Computer kann in das Netzwerk eindringen: Anton und ich sind mit Apple-Laptops ganz gut gefahren, Windows-Laptops jedoch wiesen nur eine Erfolgsquote von geschätzt 40% auf. Etwas zu dürftig, um das als stabilen Internetzugang zu bezeichnen. Immerhin aber besser als gar nichts.

So viel zum WLAN, über das dann auch der Beitrag “Erste Probe mit Chor UND Orchester” erschienen ist – wie Anton aber bereits schrieb, geschah all das bereits nach 22 Uhr, sodass wir, die dort unten saßen und uns elektronischerweise vergnügten, bald durch die Autoritäten vertrieben wurden. So blieb das der einzige Beitrag dieser Art.

Man sollte auch zugeben, dass man in Pec (wir sind ja nicht zum Vergnügen da, sondern zum Arbeiten!!) nicht ständig die Zeit hat, einen ganzen Beitrag auf den paar Handytasten zu tippen – außer vielleicht im Bus, wo Anton das auf der Hinfahrt auch noch einige Male tat.

Für alle Schülerinnen und Schüler der RLO (was sag ich, Berlins sogar) beginnen jetzt jedenfalls die Ferien und deshalb startet der Anton heute seinen kleinen Ferienausflug auf diese etwas abseits liegende Insel Great Britain.

Er wird erst Ende der Woche wieder zurück sein und vielleicht das ein oder andere von da drüben zu berichten haben… Möglicherweise überkommt ihn ja die Lust, hier etwas darüber zu schreiben – nein, das ist keine Ankündigung… ;)

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Pec '09, RLO , , , , , ,

Erste Probe mit Chor UND Orchester (:

29. Januar 2009

So, wir haben jetzt unsere erste Probe mit Chor und Orchester hinter uns: Adiemus. Das Orchester probte nämlich von 19:30 bis 20:15, der Chor stieß zur gleichen Zeit hinzu und der Spaß begann. Ein Problem haben wir Tenöre allerdings derzeit: Ludwig und Ingo machen Percussion, Alex hat wenig Stimme und Matthias krank. Somit blieben ganze zwei. Aber das schaffen wir trotzdem alles (:

Wir sitzen derzeit im Flur der 1. Etage (und das NACH 22:00 Uhr^^) und quatschen… Hr. Henkel steht derweil am Treppenhaus und überwacht den Flur. Normalerweise ist ja Punkt 22 Uhr Schluss hier. Hr. Römer beschwert sich noch dass das WLAN an seinem Laptop nicht funktioniert während es bei Marcus und mir geht. Er will das abschalten lassen ;)

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Neues aus dem bus

24. Januar 2009

Die zimmerverteilung bereitet marcus und ingo (bzw leo) probleme.die
taktik ‘zuerst die 13er,dann die ganz kleinen und dann erst die
12.denn in der oberen etage ist zu wenig platz für alle 12/13. Somit
müssen einige 12er und auch auf freiwilliger basis 13er nach unten.
Zum schluss ging alles auf,auch ohne losen zu müssen. Derweil lesen
laura,maria,leonie und ingo die fotoromane der bravo girl mit
verteilten rollen…mittlerweile sind sie beim horoskop.ingo scheint
sich hoffnungen für die liebe zu machen,neptun soll ihm helfen.ob mal
sehen.


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gesendet aus Pec (Tschechien) von Anton und Marcus.

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Pec '09, RLO , , , , , ,

5km vor Bautzen

24. Januar 2009

Wir sind wenige Kilometer vor der ersten Pause in bautzen. Ingo,laura
und leonie machen die ‘welcher typ passt zu dir?’ spiele aus der bravo
girl…derweil fragt ingo regelmäßig nach der kilometerzahl bis
bautzen damit er drehen kann.andere spielen noch uno oder hören musik.
Und leo erfreut sich derweil an einem artikel in der glamour: ‘wie
krieg ich leo rum?’. Noch 1km bis zum großen m :D


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gesendet aus Pec (Tschechien) von Anton und Marcus.

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Pec '09, RLO , , , , , , ,

10h 15m left

23. Januar 2009

Recht hat er, der Hr. Merkel in seiner Annahme, dass es Knödel geben müsste. Aber Obacht! Letztes Jahr sind wir am Sonntag einma… reingeschneit und DA gab es Knödel. Wenn wir ‘Pech’ haben, gibt es erst Sonntagabend Knödel. Aber wir werden sehen. Verhungert tut man bei Frau Seibert jedenfalls nie.
Und ebenfalls werden wir am ersten Abend zu einer Runde mit dem Gesangsverein der RLO zusammenkommen.

Also um mal von vorne anzufangen:
Ich bin noch nicht weit mit dem Packen. Meine Skier und Skischuhe sind oben und sehen auch soweit gut aus (: Ebenfalls liegt in meinem Zimmer eine große Reisetasche und Klamotten rum. Die restlichen Klamotten hängen noch auf der Heizung, in der Hoffnung, sie morgen trocken mitnehmen zu können. Ansonsten hab ich mich eingedeckt für die Fahrt und mit Dingen, die man nicht so leicht auf 1000m Höhe bekomme (Krügerol, Haribo etc.). Vieles werde ich erst morgen früh packen können, weil sie derzeit noch benötige (Laptop, Kamera lädt noch, Festplatte ist in Betrieb usw.)
Nun, dann werden wir morgen in aller Herrgotsfrühe den Bus an der Schule besteigen, die Keyboards, Verstärker und Instrumente des hochgeschätzten Orchesters einladen und Hr. Bergen wird sich wieder auf seinen Job als “Ausweiskontrolleur” freuen dürfen. Dann begibt sich der Doppelstockbus auf die Fahrt erst durch Berlin, dann auf die Autobahn Richtung Dresden und irgendwann kommen wir dann sicher auch im Riesengebirge an. Letztes Jahr klappte das so gut, dass Hr. Römer auf der Rückfahrt die Busfahrer gesondert erwähnte, schließlich wäre keinem der Schüler(INNEN) übel geworden. Hoffen wir das Beste für morgen.
Zu Guter letzt kommt man auf dem Parkplatz in Pec Downtown an, von wo die Skier und Taschen auf eine große Schneeraupe verladen werden. Um die Instrumente kümmert sich “Raupen-Willi”, wie wir den Mann (Sohn?) von Fr. Seibert nennen, der diese dann zur Baude fährt und dort aus seinem (sehr nach Diesel stinkenden) Schneegefährt die Instrumente entlädt (oder soll ich sagen ‘wirft’??).

Ach ja, eins hab ich vergessen: Die Zimmerverteilung muss im Bus erledigt werden. Meistens machen das die Ehemaligen, in diesem Fall also Ingo und Marcus (wobei Hr. Römer mir gegenüber heute verlangte, das ein Mädchen dabei sein müsse). Dann gibt es wieder Streit und ich sage für dieses Jahr besonderen Streit voraus: Es gibt nämlich oben weniger Betten als es Schüler der 12. und 13. (sowie Ehemalige) gibt. Nämlich insgesamt 4 zu wenig! 2 Davon gehen freiwillig nach unten (zu den Gründen sage ich nichts), mal schaun, was noch wird…

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Anton, Pec '09 , , , , ,

Theooo, wir fahr’n nach Pec!

23. Januar 2009

So, nach deutscher Zeit ist es jetzt etwa 20 Uhr und damit noch genau 11 Stunden, bis sich der geheime Bund der Mitfahrenden zur Abfahrt zur legendären Chor- und Orchesterfahrt nach Pec des Jahres 2009 trifft.

Ich selbst bin gerade dabei, die letzten Vorkehrungen für die Zeit meiner Abwesenheit (zum Beispiel Zimmer aufräumen, bevor die Ableser des Heizungsstands nächste Woche hereinschneien) zu treffen und gleichzeitig alles, was mir noch einfällt, in Richtung Koffer zu befördern.

In 11 Stunden treffen, in 11 Stunden und 30 Minuten geht es dann endlich los. Noch einmal schnell trauern um die Kolleginnen und Kollegen, die dieses Jahr aus verschiedenen Gründen, sei es Schulabgang, sei es Prüfungs- oder auch Abiturvorbereitung, der Fahrt nicht beiwohnen können. In den Bus steigen, noch einmal kontrollieren, ob man denn auch den Pass dabei hat (oder im umgekehrten Falle doch eher an der Grenze aussteigt), Platz suchen, bequem machen, los fahren. Und sich schon einmal seelisch darauf einstellen, am Nachmittag in einer endlos lang erscheinenden Zeitspanne den Berg hinaufstiefeln zu dürfen – bis man als Lohn endlich seinen Zimmerschlüssel entgegennehmen darf und sich bereits nach dem Abendessen sehnt. Gab es nicht am ersten Abend immer Knödel?

Natürlich wird auch am ersten Abend schon geprobt! Wir sind ja nicht nur zum Spaß da.

Doch dazu in den nächsten Tagen mehr – dann nicht mehr aus der Perspektive des Vorausschauenden, sondern aus der des sich bereits in der Bauda Seibertova zurücklehnenden und in die selige Vergangenheit schauenden…

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Marcus, Pec '09, RLO , , , , ,

Was nimmt der Durchschnitts Pec-Fahrer so alles mit?

20. Januar 2009

marcuslaptoppecAlso wenn ich mir so angucke, was Marcus und ich letztes Jahr nach Pec mitgenommen haben und was wir vorhaben, dieses Jahr mitzunehmen, dann sieht das in etwa so aus:

Neben den Klamotten, bei mir zusätzlich Skiausrüstung, und der Waschtasche (auch “Kulturbeutel” genannt) sind das Laptop, Digitalkamera, meine Videokamera mit Netzteil, Basisstation und Firewire Kabel, massenweise DV-Tapes, externe Festplatte für das DV-Material, Sicherheitsschloss für den/das Laptop, Aktivboxen, evtl. Grafiktablett für Videoschnitt, iPod und Kabel, Videokabel für den Fernseher im Essenraum, CD und DVD Rohlinge (falls man auf einmal noch ein Geburtstagsgeschenk braucht (was gut passieren kann^), Taschen für alle möglichen Geräte (Laptop, Digitalkamera, iPod, Videokamera). Mal gucken, wo ich noch schnell ein Kamerastativ herbekomme… Ich drehe sonst immer alles aus der Hand (ich weiß Bildstabilisatoren sind meist elektronisch aber der von SONY ist recht gut) aber für das Abschlusskonzert ist das immer ganz praktisch, wenn man sich da nicht ein Stativ aus Papierkörben und Bierdeckeln bauen muss :D

Also gut, Marcus und ich sind vielleicht nicht die durchschnittlichen Pec-Fahrer, vor allem wenn man sich Marcus’ Technikarsenal von 2008 anschaut:

Laptop, MIDI-Keyboard, MIDI-Box, Drucker (!!), Boxen und knapp 500 Blatt Papier. Das führte dann dazu, dass das MIDI-Keyboard zum Teil auf meinem Teil des Bettes lag, wenn Marcus nachts bis halb 4 komponiert hat. Aber dank Kopfhörern konnte ich trotzdem schlafen (:

Gleichzeitig hoffe ich darauf, alles wieder unbeschädigt wieder mit nach Berlin nehmen zu können, letztes Jahr waren ein paar Schüler der Meinung gegen unser Zimmerfenster Schneeballschlacht führen zu müssen und wir haben es auch noch provoziert und ein paar Bälle landeten auf dem Fensterbrett oder weiter drinnen… Aber Laptops können das ja ab :D

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich mit meiner Videokamera mache, wenn ich Skifahren bin. Ich hätte schon Lust, sie einen Tag mal mit auf die Piste zu nehmen, wenn schönes Wetter ist. Bei den Pisten in Pec kann man das auch noch verantworten (sind ja schließlich hellblau auch wenn rot dransteht). Andererseits kann ich sie auch in der Baude bei den nicht-Skifahrern lassen und sie filmen lassen. Mal schauen, was rauskommt^^

Fest steht: ich hab schon den Anfang des Filmes angefangen zu planen (im Gegensatz zum Film von 2008, der komplett im Schnitt entstanden ist). Wahrscheinlich “Barfuß” von Clueso, vielleicht mit erweitertem Anfang oder “New York Awakes” aus dem Soundtrack von “World Trade Center” von Craig Armstrong. Wo allerdings das mit dem WTC nicht so ganz passt… Na mal sehen.

Ich gehe davon aus, dass andere Pec Fahrer mit ihrer Digitalkamera ausreichend ausgestattet sind (:

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Pec '09 , , , , , , , , ,

Ankündigung: Pec – Der Live-Blog hier auf »AM BLOGgen«

19. Januar 2009

Am Samstag, den 24. Januar 2009, wird es soweit sein: Ab geht’s für insgesamt 60 Mitglieder vom großen Chor und Orchester der rlo mit dem Bus auf die alljährliche Chor- und Orchesterfahrt nach Pec. Normalerweise sind die Ereignisse aus Pec, zumindest während der Fahrt, ein gut gehütetes Geheimnis, da die Informationswege nach außen beschränkt sind. Wie gesagt, normalerweise…

…doch: Dieses Jahr wird all das anders.

Denn seit letzter Woche gibt es »AM BLOGgen« und wir haben eine recht zuverlässige Verbindung zur Außenwelt.

Deshalb werden wir in der nächsten Woche nach Möglichkeit jeden Tag für alle Zuhausegebliebenen oder ehemalige Pecfahrer oder jeden anderen, der sich für das Tagesgeschehen aus Pec interessiert.

Um keine Mitteilung aus dem Riesengebirge zu verpassen, empfehlen wir, entweder mit einem geeigneten RSS-Reader unseren RSS-Feed zu abonnieren (http://feeds.feedburner.com/AmBloggen) oder, solltest du keinen RSS-Reader besitzen, unseren Email-Service für neue Artikel abonnieren.

Also dann… Wir wünschen viel Freude im Voraus beim Lesen nächste Woche!

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How-to: Wie man einen Chor weich einsetzen lässt

17. Januar 2009

Einerseits erstaunt einen die ein oder andere Erfahrung beim Arbeiten mit einem Männerchor, andererseits hat man vieles erwartet. Erwartet habe ich beispielsweise, dass gemeinsame Einsätze oft wie beim Trinklied am Stammtisch nach 6 Bier klingen…

…so klang der Einsatz zum “Ännchen von Tharau” eher wie der zu “Bringt mir doch den Humpen her”. Und wie bekommt man das weg?

Erstaunlicherweise sehr einfach.

  1. Die Herren in ein Gedankenspiel versetzen: “Stellt euch vor, es ist kurz vor zwölf, ihr seid seit sechs Uhr am Stammtisch und habt schon den ein oder anderen auf den Geburtstag vom Kollegen aus dem ersten Tenor gekippt.”
  2. Einen Einsatz auf diese Weise proben.
  3. Das Spielchen weitertreiben: 10 Bier dazu.
  4. Wieder Einsetzen lassen.
  5. Die Herren auf die Brutalität des Gehörten hinweisen und sich dessen bewusst werden lassen.
  6. Das Experiment verlassen – “Singt nun so, wie ihr es immer gewohnt wart.” – und einsetzen lassen.

Und unglaublicherweise hörte ich den lieblichsten, weichsten Klang, den dieser Männerchor jemals hervorzubringen gewagt hatte. Jetzt erst weiß ich, was “dolce” (ital.: mild, sanft, süß) bedeutet. ;)

Natürlich bringt das alles nichts, wenn die Herren nicht im vollen Bewusstsein des Klangunterschieds waren… deshalb werde ich, wenn die nächste Probe vorüber ist, über nachhaltige oder kurzfristige Erfolge berichten. ;)

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Marcus: Leitung zweier Chöre übernommen

16. Januar 2009

Amicitia Männergesangsverein 1880

Amicitia Männergesangsverein 1880

Unheimlich wichtig ist es, im Ensemble-Leiten praktische Erfahrung zu sammeln – es ist eben etwas ganz anderes, vor dem Klangkörper zu stehen oder zuhause “trocken” zu üben. Deshalb bin ich für die Gelegenheit sehr dankbar, die Leitung von zwei Laienchören übernehmen zu können.

Seit Anfang des Jahres habe ich für einige Monate die Leitung des Bad Wilsnacker Männergesangsvereins “Amicitia 1880″ e.V. und des Wittenberger Chores “Arion” e.V. übernommen. Beide Chöre singen stets vierstimmig, im Amicitia-Chor in den Stimmen Tenor 1 & 2 sowie Bass 1 & 2, im Arion Chor als Sopran, Alt, Tenor, Bass.

Nach einigen kleineren Gastdirigaten im Dezember 2008 gab ich am 6. Januar 2009 mein erstes öffentliches Konzert als Dirigent des Männergesangsvereins Amicitia, gefüllt mit altdeutschem Liedgut, das sich von lokalen Heimatliedern (“Märkische Heide”), deutschen Volksliedern (“Wenn ich ein Vöglein wär”) über verschiedenste Liebeslieder bis hin zu Trinkliedern (“Aus der Traube, in die Tonne”) erstreckt. Eine erste Probe für dieses Konzert fand noch im letzten Jahr statt.

Mein Konzertdebüt mit dem Arion Chor Wittenberge dagegen lässt noch auf sich warten, in der Woche des 12. Januar hatten wir das erste Mal das Vergnügen in der Probe miteinander.

Während sich der Wilsnacker Männerchor eher dem altdeutschen Lied widmet, öffnet sich der Wittenberger Chor im Repertoire neuerdings auch älteren Berliner Liedern, beispielsweise aus der Umgebung Paul Linckes kommend (“Ja ja ja, daaas ist die Berliner Luft, Luft, Luft!”).

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