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Artikel Tagged ‘berlin’

Begegnung die zweyte

7. Oktober 2009

Geschichten vom ahnungslosen Studenten, Teil Zwey.

Nun ja, liebe Leser, der Schock ist noch ganz frisch.

Soeben komme ich aus der Hochschulmensa, um sogleich Richtung U-Bahn den Gendarmenmarkt zu überqueren. Wie jeden Tag. Auf dem Gendarmenmarkt ist es ruhig. Die üblichen Touristen und eine Schülergruppe.

Nun, plötzlich strömt aus dem Konzerthaus zu meiner Linken eine kleine Gruppe von Menschen und läuft unbeirrt in Richtung Deutschen Dom. Männer in Anzügen. Männer mit Funkgeräten. Und in der Mitte… na?

Ein Foto konnte ich leider nicht mehr machen. Meine Handykamera war einfach zu langsam. Vom Aufklappen des Objektivs bis Kamerabereitschaft vergingen gefühltermaßen Stunden.

So entging mir ein Bild vom regierenden Bürgermeister Berlins, Herrn Klaus Wowereit, das ich ansonsten jetzt hier stolz präsentiert hätte.

An meiner Paparazzo-Karriere muss ich ein anderes Mal arbeiten. Tja – shit happens! :)

PS: Was war das eigentlich für eine Veranstaltung im Konzerthaus heute? Der Festakt zur Eröffnung der Asien-Pazifik-Wochen!

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Foto, Marcus, Politik , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Weiß-grüne Schilder in Pankow!

28. August 2009

Schilder RadwegZum Teil gab es sie schon in der Innenstadt: rechteckige weiße Schilder mit grüner Schrift, welche die den Weg zu Sehenswürdigkeiten, Bezirken und Orten wiesen. Manchmal sieht man sie in klein, mit einem grünen Fahrradlogo und Pfeilen.

Berlin baut also sein Fahrradwegenetz nicht nur fahrbahntechnisch aus, sondern zeigt den Fahrradfahrern auch mal die Richtung, in die sie fahren sollen. Neuerdings auch in Pankow. So erfährt man bei Einfahrt in den Schlosspark von der Ossietzkystraße aus, dass man in Niederschönhausen landet. und selbst die Trampelpfade, die Asphaltstrecke im Park mit

blau: schnelle Route, rot: Radroute, Quelle: GoogleMaps (bearbeitet)

blau: schnelle Route, rot: Radroute, Quelle: GoogleMaps (bearbeitet)

der Ossietzkystraße verbinden, stehen Schilder, die einem zeigen, wo das Schloss Schönhausen ist. Na Prima. Pankow wird also fahrradtauglich. Vor einigen Jahren wurde das Schlagloch-Desaster des Schlossparks mit EU-Geldern beseitigt, denn der Radfernweg Berlin-Usedom führt hier durch. Die Fahrradfahrer und Inline-Skater freuts, nur leider hat man (wohl aus Gründen “der Verkehrssicherheit” vor der Pankebrücke und vor der Ausfahrt aus dem Schlosspark zur Ossietzkystraße hin 2er-Kopfsteinpflasterreihen eingelassen, damit man wohl nicht zu schnell fährt und in der Pankow landet. Ich persönlich finde das totalen Unsinn, weil dadurch nur die Unfallgefahr für Inlineskater steigt (man muss schließlich vier Kopfsteinpflasterreihen im Fahren “überlaufen”) und dem Fahrradfahrer tut der Hintern weh oder muss befürchten, dass brüchiges Transportgut kaputt geht. Viel gefährlicher ist eher die mangelnde Sicht für die Fahrradfahrer, wenn sie aus dem Schlosspark fahren:

Man fährt zuerst kurz auf die Straße Am Schlosspark rauf und landet nach 10m an der Kreuzung zur Ossietzkystraße. Genau diese Einfahrt ist durch Bäume und hecken behindert und Autofahrer kommen gerne mit mehr als der erlaubten 30 km/h aus der Straße geschossen. So viel zum fahrradfreundlichen Pankow.

Apropos fahrradfreundlich: Offiziell gehört auch die Berliner Straße zwischen Breiter Str. und S+U Pankow (Florastraße) zum Radfernweg. Dort gibt es gar keinen Radweg oder Fahrradstreifen. Man muss auf der Straße zwischen Straßenbahnen, 4 (derzeit 5) Buslinien und den Autos fahren. Spitze. Mir ist zu Ohren gekommen, dass im Rahmen der Umbauarbeiten am S+U Pankow ein Fahrradweg eingerichtet werden soll: Aber nur auf dem Abschnitt unter den Bahnbrücken (Granitzstr. bis Hadlichstr.). Spitze! Ist ja nebenbei nur der Schulweg für einige Schüler, nicht nur meiner alten Schule.

Doch zurück zur Beschilderung: Dieses Desaster wird aber mit einer anderen Wegführung retuschiert: Wenn man aus Mitte kommend nach Niederschönhausen fährt, wird man zunächst über den Berliner Mauerweg geführt, also durch den Mauerpark, durch den die alte Schwedter Straße führt, Kopfsteinpflaster und überall Fußgänger. Das ist aber nicht so das Problem, denn der Mauerpart lädt schließlich zum Verweilen und Langsamfahren ein. Wer es eilig hat, sollte die Schönhauser Allee benutzen. Dann fährt über den Behmsteg auf die Behmstraße, dort über eine weitere Rampe rechts unter Brücke Behmstraße hinunter und Fährt dann auf einer Fahrradstraße neben der S-Bahn entlang. Ab der Bornholmer Brücke, die man ebenfalls unterquert, kommt man auf den ehemaligen Grenzstreifen, der noch aus alten Zeiten betoniert ist, links und rechts sind Baumreihen gepflanzt. Dann zweigt die Ausschilderung vom Mauerweg ab, man fährt rechts statt links auf die Dolomitenstraße, biegt dann links in die Maximilianstraße, die wird unter der Brücke zur Heynstraße (Kopfsteinpflaster für 100m). Man überquert die Florastraße in die Neue Schönholzer Straße, eine schön neu asphaltierte Straße. Dann kommt man am Rathaus Pankow heraus und biegt rechts in die Breite Straße ab, fährt bis zur Kreuzung Berliner Straße, dort muss man sich durch die Fahrradregelung durchwurschteln und kommt dann in die Ossietzkystraße. Dort beginnt der Schlosspark.

Ich muss zugeben, der Radweg ist gut ausgeschildert, das habe ich von meiner Fahrradtour nach Usedom (Abschnitt Nechlin-Usedom) nicht so in Erinnerung. Die Wegführung ist etwas kompliziert, man könnte genauso gut einfach die Schönhauser Allee auf dem Fahrradweg hochfahren, aber die Wegführung ist gemütlicher und angenehmer zu fahren. Im Schlosspark selbst die Ausschilderung fast etwas übertrieben, werden doch selbst Strecken durch Trampelpfade zum “0,1 km” entfernten Schloss Schönhausen ausgewiesen. Wenn jetzt noch der Rest des Radfernweges so gut beschildert und ausgebaut ist, kann es eigentlich losgehen in Richtung Usedom per Fahrrad!

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Allgemeines, Anton , , , , ,

Was is’n hier los?! – Teil I

28. Mai 2009

Ich zitiere aus sueddeutsche.de:

1. FC Union verabschiedet sich mit Schützenfest

Klosterfelde (dpa) – Der künftige Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin hat seine Erfolgssaison mit einem Tor-Festival beendet. Die Köpenicker gewannen 12:0 (6:0) bei Union Klosterfelde.

Der Club aus dem nördlich von Berlin gelegenen Ort feierte mit dem Spiel gegen den Drittliga-Meister sein 90-jähriges Vereinsjubiläum. Mit fünf Toren war Shergo Biran erfolgreichster Schütze für Union, Steven Jahn traf dreimal. Das Dutzend voll machten Karim Benyamina, Ludwig Lippold, David Hollwitz und Adrijan Antunovic. Nicht mehr dabei war Sebastian Bönig.

Ja. In der Tat. Der der Club aus dem nördlich von Berlin gelegenen Ort – das ist mein Verein! ;) Unfassbar und doch war. In Vorbereitung auf diesen Tag war mir in letzter Zeit viel Konzentration flöten gegangen, dies ist u.a. der Grund dafür, warum ich nicht mehr so oft  bzw. gar nicht mehr gebloggt habe. Ich stand ein wenig unter Anspannung. Warum?! Nun, greifen wir doch einmal zum Marcus-Merkel-Gedenkspielchen:

cimg0014

(Quelle: Privatfoto Detlef Kuscher)

Die heutige Preisfrage lautet: Wo bin ich auf diesem Bild?! Kleiner Tipp: Ich bin nicht auf der Tribüne, die sich im imaginären Rücken des Fotografen befindet…^^ Der heutige Preis ist die Fortsetzung dieser kleinen Artikelreihe! ;)

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Peet , , , , , , , , ,

Warum das Englisch-Zentralabitur IMMER das selbe ist…

28. April 2009

image539_smallIm Ernst, was ist das denn für ein Zentralabitur? Heißt “Zentral” jetzt etwa, dass die Klausuren immer gleich sind?

Doch zunächst zum Tagesablauf: Ich habe heute meine Abiturprüfung im Englisch Leistungskurs geschrieben. Fünf Stunden soll man da in der Aula sitzen.

8.30 Uhr: Ca. 10 SchülerInnen sitzen vor verschlossener Aulatür und bereiten sich schweigend oder tratschend aufs Englisch Abitur vor, was in einer halben Stunde beginnen soll. Nebenher wird noch über das Deutsch-Abitur vom Freitag diskutiert. Ich packe meine Banane aus und esse erst einmal was. Frühstück ist schließlich schon eine knappe Stunde her. Kleine Schüler (geschätzt 7. Klasse) kommen schnaufend die Treppe hoch, im Arm jeweils einen Stapel einsprachiger Wörterbücher. Wir bedanken uns artig und schwelgen in Erinnerung an Zeiten, in denen wir Wörterbücher aus oder in den Keller getragen haben und und freuten, ein wenig Unterricht verpassen zu dürfen.

8.45 Uhr: Die Leistungskurslehrerinnen der beiden Englisch LKs, die ihre Prüfung in der Aula verbringen, kommen die Treppe hochgestapft und bringen noch mehr Wörterbücher. Die einzige Aussage, die man ihnen entlocken konnte, war die, dass die Aufgaben sie sehr verwundert hätten. Nun ja, mal gucken was der Tag so bringt.

8.58 Uhr: Der letzte Schüler betritt die Aula, somit sind aus unseren beiden Kursen alle da. Die SchülerInnen haben sich bereits auf den großen Aulatischen augebreitet: Stifte hier, Flasche da, Essenspaket von gesund bis süß da. Wir bekommen das Papier. Abgezählt, alles protokolliert, wer mehr will muss später fragen, wird auch protokolliert. Man muss am Ende nämlich alle wieder abgeben, ob beschrieben oder nicht.

9.00 Uhr: Wir bekommen die Aufgabenvorschläge ausgeteilt. Mein Kurs bekommt Nummer 2 und 4 (2: Laura Smith, 4: Caroline irgendwas), der andere 1 und 4. Man fängt an die Aufgaben zu überfliegen. Ich stelle fest: Wie zu erwarten: Beide Klausuren haben irgendwas mit Immigration, Identity und Globalisation zu tun (die Senatsverwaltung schreibt Globalisation immer noch falsch: mit “z” ;) )

9.15 Uhr: Ich habe beide Klausuren gelesen. Der ZEIT-Artikel ist ganz interessant, das Thema der Klausur aber nicht. Außerdem ist Vorschlag 4 mit einer Mediation (die des ZEIT-Artikels). Das führt dazu, dass man vier statt drei Aufgaben machen muss, jede Aufgaben zählt dann weniger. Das gefällt mir nicht. Das Summary nur 120 Wörter? Und es zählt nur 20%? Dann kurze analysis of structure and stylistic devices, 25%. Dann mediation des ZEIT-Artikels, der im Wesentlichen das Gleiche erzählt wie der englische Artikel, wieder 25%. Dann eine Diskussionsaufgabe, eigentlich die Aufgabe, bei der man vom Leder ziehen kann, zählt aber wieder nur 30%. Das ist doch nix Halbes nix Ganzes.

9.30 Uhr: Nach dem ersten kleinen Zwischenmahl (Müsli in Joghurt) entscheide ich mich für den Vorschlag Nummer 2.Ich gebe also Nummer 4 ab und beginne mit den Notizen zum summary.

10:20 Uhr: Ich bin mit der zweiten Fassung meines summarys fertig und schreibe sie extragroß auf das Abiturpapier, damit sich keiner über meine kleine Handschrift beschweren kann ;)

10.30 Uhr: Ich beschließe, nun eine Pause zu machen, schließlich habe ich 30% hinter mir. Einmal für kleine Abiturienten aus der Aula raus (die Lehrerin notierte sich die Uhrzeit) und wieder zurück (und wieder Uhrzeit notiert).

10.45 Uhr: Ich beginne mit Aufgabe 2. Ich verzichte bei der analysis der Diagramme auf ein Konzept und schreibe sofort drauf los. Ich glaube, das merkt man beim Lesen der Klausur, ich hab öfter durchgestrichen.

11:45 Uhr: Ich glaube um diese Uhrzeit in etwa bin ich mit der 2. Aufgabe fertig. Wieder Pause. Brötchen essen, meine tolle Cadbury’s Fruit&Nut Schokoladentafel aufmachen. Auf Klo gehen, ich treffe einen Siebtklässler, den ich aus der GSV kenne und beantworte seine Frage “Wie läufts” knapp mit “gut”.

11:55 Uhr: Ich bin zurück in der Aula. Ich fange an, mir die 3 Wahlaufgaben durchzulesen, von denen ich eine nehmen muss. Sind alles Diskussionsaufgaben. Ich nehme 3C, ein Zitat aus dem Text, es geht darum “that mixed race people have become the acceptable face of the media”. Das Zitat sollte man diskutieren und Stellung dazu nehmen, insbesondere im Hinblick auf die 2008 Election Campaign und der folglichen Wahl Barack Obamas zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Gut, ich mach mir Gedanken darüber. Ich schreibe wieder Notizen auf meine nun mehr fast vollen Konzeptseiten.

12:30 Uhr: Ich denke an das Ende meiner Klausur. Allerdings fehlen noch ein paar Absätze. Mir fallen noch Sachen ein, ich male Sternchen und schreibe zwei Absätze, die ich in den Text reinquetsche. Bei *2 überlege ich erst nach dem Schreiben, wo ich das dann einschiebe. Ich stelle fest, dass ich erst nach der Mittagspause (Ende: 13.05 Uhr) fertig sein werde. Nun gut, ich auch egal, geht ja um mein Abi!

13:15 Uhr: Ich bin fertig mit der letzten Aufgabe. Ich zähle die Wörter, komme summa summarum auf 1250 Wörter, Mininum waren diese komischen 700 Wörter. Das hieße ja im Durchschnitt etwas mehr als 2 Wörter pro Minute! Das ist ja schon ne Herausforderung!

13:17 Uhr: Ich gebe meine Klausur ab. Der Aufsichtslehrer guckt mich an und fragt “Na, fällt dir nüscht mehr ein?” – “Nö.”

13:20 Uhr: Ich komme erleichtert aus dem Schulgebäude heraus und berichte einigen 12. Klässlerinnen vom Englisch Abitur und helfe bei Mathe. Was für eine Vorbereitung auf mein Mathe-Abitur morgen (Mittwoch).

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Anton, RLO , , , , , ,

Die Prime Time der Hochschule

6. April 2009

Das kann mir nunmehr niemand ausreden: Donnerstag, 16 Uhr, ist beste Sendezeit in der HfM “Hanns Eisler” Berlin.

Denn auf keine andere Weise ist zu erklären, dass drei Kurse, von denen ich – wie könnte es anders sein – in meiner Eigenschaft als Student der Komposition natürlich alle drei belegen muss, sämtlichst um diese scheinbar extrem beliebte Zeit stattfinden?

Bei den konkurrierenden Kursen handelt es sich nun um Tonsatz, Formenlehre und Analyse von Musik des 20./21. Jhd. – alle drei müsste und würde ich liebend gern besuchen, wenn die Sache mit der Zeit nicht im Wege stünde.

Vielleicht findet sich ja in ein paar Tagen, unter Zuhilfenahme vielfältiger Telefonaktionen, ein Ansatz einer Lösung…Hilfreiche Vorschläge sind natürlich auch in Kommentarform gern gesehen! ;)

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Marcus, Musik , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Servus Maestro!

2. April 2009

Was macht man, wenn man in die Generalprobe von Richard Wagners “Lohengrin” in die Berliner Staatsoper möchte, dafür aber bereits alle Karten ausverkauft sind?

Zunächst einmal zur Klärung: Ja, es wurden Karten für eine Generalprobe verkauft – schließlich feiert die Neuinszenierung des “Lohengrin” von Stefan Herheim am 4. April Premiere, weitere Vorstellungen finden lediglich am 8. und 12. April statt. Nicht viele Vorstellungen, und die Premiere auch noch im Rahmen der Festtage 2009. Restlos ausverkauft. Da lohnt es sich doch, auch die Generalprobe der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Wie bereits gesagt, war auch die Generalprobe restlos ausverkauft. Wollte man heute am frühen Abend doch noch in die Staatsoper, um sich die Probe anzusehen, musste man wohl improvisieren.

Das tat ich mit Erfolg und gelangte, (unauffällig) an einem Künstlereingang vorbei, schließlich in den Korridor vor dem Zuschauerraum. Nun wurde man hier sogleich von einem Einlass-Helfer befragt “Haben Sie eine Karte?” – “Jein” – “Dann muss ich Sie leider hinausbitten”, sagte der Herr und verwies mich auf das Treppenhaus, 5 m weiter im Korridor…

Ich begab mich sogleich, brav wie man ja ist, in die gewiesene Richtung, und traute mittendrin meinen Augen kaum…: Da begegnete mir ein Mann; nach erneuter Überprüfung stand fest: Das war DANIEL BARENBOIM!

Natürlich nahm ich die Treppe anschließend nach oben statt nach unten und machte es mir im 2. Rang bequem :)

Interessant, wem man während man vor einer Generalprobe so im Korridor begegnet, nicht wahr? Ich war beeindruckt…

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Marcus, Musik , , , , , , , , , ,

Wat is los… ?!

31. März 2009

Ey Leute, Schätzelein, hömma, so jeht dat nisch, ja?!

Unfassbar… Trotzdem wir jetzt zu dritt versuchen, diesen Blog mehr oder weniger aktuell zu halten, irgendwie schaffen wir es trotzdem irgendwie nicht, jeden Tag zumindest einen Post zu setzen. Woran liegt das?! Keiner weiß es so wirklich. Wobei – halt!

Also meine Wenigkeit ist keineswegs entschuldigt, ich hätte mehr Zeit und könnte sinnvollere Artikel schreiben als diesen hier. Oder eben sinnlosere. Was bei mir auf das selbe hinausläuft… ;) Der werte Herr Merkel ist dereinst ein wenig in Berlin unterwegs, hier ein Generalpröbchen, da ein Konzert, hin und wieder Besuche an der Hochschule. Und Anton war bis zum heutigen Tage mit der 5. Abiturprüfung beschäftigt, die er heute hinter sich gebracht hat. *APPLAUS*^^

Also genug Gründe, warum das in den letzten Tagen jetzt sag’ ich mal nicht soooo toll war. Aber es wird besser. Versprochen!^^

Also, Gisela, weiße Bescheid, Schätzelein… :D

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Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker

9. Februar 2009

Nun schon vor ein paar Tagen kam ich in den unglaublichen Genuss eines Saisontickets für die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker.

Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker

DIE sagenumwobene Digital Concert Hall. Nicht nur in der Philharmonie hatte ich davon und darüber gelesen (im Backstage-Bereich des großen Saals hingen Zeitungsartikel darüber im Schaukasten), auch im Medium Internet fand diese Innovation aus dem Hause Philharmonie allgemeine Bewunderung.

Und das zu Recht, wie ich jetzt herausfinden durfte.

Mit dem Kauf eines Saisontickets hat man (zum jetzigen Kaufzeitpunkt jedenfalls) die Möglichkeit, sich alle aufgezeichneten Konzerte bis zum August 2008 zurück (!) anzuschauen. Diese Konzerte fanden teilweise zwar schon vor der Eröffnung der Digital Concert Hall statt, wurden aber offensichtlich schon aufgezeichnet – in manchem Konzert, das ich beispielsweise im Oktober besucht habe, wunderte ich mich auch, dass die an den Seitenrängen befestigten Kameras sich unablässig drehten und offenbar mal auf diverse Instrumentengruppen oder -solisten, mal auf den Dirigenten zielten.

So fand das eigentliche Eröffnungskonzert für die Digital Concert Hall erst am 6. Januar 2009 statt, jedoch kann ich mir Konzerte bis zum 29. August 2008 zurück anschauen. Ich muss ehrlich sagen: Ich bin begeistert.

Nun zur Qualität

Bildtechnisch qualitativ wunderbar, alle Filme stehen in drei verschiedenen Qualitätsstufen zur Verfügung, vor der Anmeldung in der Digital Concert Hall oder dem etwaigen Kauf eines Tickets kann man sich mittels des auf der Website angebotenen Stream-Tests vergewissern, dass die eigene Internetbandbreite den Datenstrom auch vernünftig tragen kann. Ist man erst einmal dabei, sich ein Konzert anschauen, kann man auch den (von mir mittlerweile sehr begehrten, auf einem 26-Zoll-Monitor wirkt das einfach zu schön) Vollbildmodus anwählen.

Tontechnisch – nun ja. CD-reif ist der Sound nicht; nicht, dass ich das erwartet hätte, aber ein hochfrequentes Schnarren bei jedem höheren Pegel nervt auf die Dauer eines Stücks, einer Sinfonie oder ähnlichem von vielleicht 60 Minuten dann doch etwas. Es klingt, als würde man eine Sound-Datei über Handylautsprecher eines älteren Handys abspielen, da tritt das gleiche Phänomen auf – natürlich ist in der Digital Concert Hall bei weitem nicht so dramatisch und im Umfang nicht zu vergleichen! Es scheint sich mir nur – allein aufgrund der Klangcharakteristik – um das gleiche Grundphänomen zu handeln.

Insgesamt jedoch…

…bin ich ausgesprochen zufrieden, das kann ich einfach nicht anders sagen. Bisher habe ich mir ausnahmslos jeden Tag 1-4 Konzerte angeschaut, Tendenz sogar eher noch steigend.

Allein die Möglichkeit, sich ein Konzert mehrmals ansehen zu können – oder auch Konzerte, die man selbst besucht hat, wieder erleben (und damit auch spontane Höreindrücke überprüfen) zu können – ist atemberaubend, finde ich.

Die Digital Concert Hall hilft mir persönlich in Sachen Werkkunde. In den Programmen der angebotenen Konzerte sind mitunter Werke dabei, die ich nicht auf CD besitze – hier sind also Neuentdeckungen möglich.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass man nun von vielen Stücken sofort eine Aufnahme der Berliner Philharmoniker griffbereit hat – auch, wenn es die noch nicht auf CD gibt. Man stöbert einfach nach dem Konzert im Archiv und kann dann auch Interpretationen vergleichen (für mich momentan extrem interessant: Vergleich der Brahms-Interpretationen von Carlos Kleiber, Herbert von Karajan und Sir Simon Rattle)!

Ich kann ein Abonnement also nur wärmstens empfehlen und hoffe, dass jeder, der sich jetzt von meiner Begeisterung anstecken ließ, an der Digital Concert Hall mindestens genauso viel Freude hat wie ich! :)

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ER IST WIEDER DAAA!!

9. Februar 2009

So ist es. Und er geht ins Bett, hab ich gehört.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen, vielleicht wird er morgen berichten.

Gute Nacht, Anton!

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Anton, Marcus , , , , , , ,

Fotovorstellung: Das Eichhörnchen

8. Februar 2009

Wie das eben immer so ist, am Tag vor der Abiturprüfung im Leistungsfach Musik hat man üblicherweise natürlich nichts besseres zu tun, als sich in den Schlosspark in Pankow zu setzen, die Flora und Fauna zu genießen und Fotos zu schießen.

Ein mögliches Ergebnis eines prä-abiturialen Tages möchte ich hiermit vorstellen: Das Eichhörnchen.

Das Eichhörnchen

Was hälst du, lieber Leser, von dem Foto?
Sollte man am Tag davor generell andere Motive schießen oder sich gleich ein anderes Hobby suchen?

Ich bin gespannt auf dein Feedback :)

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