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Artikel Tagged ‘abitur’

Ja, er lebt noch…

20. September 2009

Hallo, liebe AM BLOGgen-Leser,

nach langer, verschiedenst begründeter Abstinenz vom Bloggen melde ich mich zurück! ;) Mittlerweile als Schulsprecherkandidat der RLO und Wahlkämpfer – unter www.es-geht-um-euch.de könnt ihr euch einen Überblick verschaffen –  aber eben auch als Mensch. Das ist das tolle an Blogs, dass man seine ganz persönliche Meinung und Stimmung loswerden kann.

Und die persönliche Situation ist eine sehr im Umbruch befindliche. Natürlich sind da die Wahlen, aber ich versuche, sie nicht Oberhand über mein Leben gewinnen zu lassen. Nur so kann man mit kühlem Kopf wahlkämpfen. Auch hat sich meine Mannschaft gehörig umformiert, das Personal wurde mehrfach gewechselt in den letzten Monaten, mittlerweile arbeite ich mit 2 Co-Trainern.  Viele Spieler sind gegangen, aber auch neue, vielversprechende Talente zu uns gestoßen. Allerdings haben diese noch keine oder wenig Spielerfahrung und müssen jetzt gefördert werden. Ein langer, ein müßiger, ein schwieriger Prozess, der viel Geduld und Aufopferungsbereitschaft fordert. Also nicht so einfach. Aber wir machen das… ;)

Auch steht bei mir das Abitur an, aber bis auf die Tatsache, dass ich meine Prüfungen in Deutsch, Philosophie, Mathe, ? und Musik absolvieren werde, weiß ich noch recht wenig. Ferner bürge ich im Moment für rund 1600 €, die fällig werden, wenn das mit unserem Abiball schiefgeht. Ich hoffe also nicht… Drückt mir die Daumen und kauft fleißig Karten für unseren diesjährigen Abiball, der erstmals in der Geschichte der RLO in den Loewe-Sälen stattfinden wird. Das alles wird sein am 04.07.2009! Merkt euch diesen Tag also vor und haltet euch den Montag danach frei, denn dort steigt – zwischen Viertel- und Halbfinale der WM platziert – die Party des Jahres! ;)

Der Chor nimmt wie jedes Jahr einen neuen Anlauf mit dem Ziele, alle Eltern, Schüler und Lehrer kurz vor Weihnachten endgültig auch mental in die Feiertage zu schießen. :) – Aber es wird wie jedes Jahr schwer und ein Kampf bis zur letzten Probenminute um dann das zu erreichen, das für die Zuschauer immer so leicht, so spielerisch, so beseelt wirkt.

Nicht zuletzt gilt es jetzt aber richtungweisende Entschlüsse zu fassen: Was mache ich nach der Schule? Was willst du überhaupt erreichen?! Wie setzt du das am Besten um? – Kurz: Sich ein Plan zu machen von dem, wie man es in den nächsten Jahren angehen will und von dem, was in einem Jahr eh schon wieder hinfällig ist… :)

In nächster Zeit will ich auch sehen, dass ich wieder ein bisschen häufiger blogge, wenn ich die Möglichkeit dazu finde… ;)

Auf jeden Fall wünsche ich den Lesern weiter viel Spaß und Unterhaltung auf diesem Portal! :)

p.s. : Ich bin mittlerweile recht erfolgreich umgezogen… :D – Man kann mich jetzt in der Nähe des S-Bahnhofes Wollankstraße finden! :)

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Peet , , , , , , ,

Die Praxisnähe des Mathe-Abiturs

29. April 2009
Quelle: sbflehrgang.de

Quelle: sbflehrgang.de

Nicht für die Schule lernen wir, sondern für’s Leben, heißt es ja immer so schön. Demnacht sollte man im Unterricht auch immer etwas fürs Leben lernen, ebenso in den Arbeiten. Ein tolles Beispiel für Praxisnähe bot das diesjährige Berliner Mathe-Grundkurs Zentralabitur im 3. Prüfungsfach (schriftlich).

Eine der beiden Wahlaufgaben zur Analysis (Kurvendiskussion) drehte sich um rechts stehendes Zeichen. Es ist das Zeichen “Sog und Wellenschlag vermeiden!” der Binnenschifffahrts-Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Abgesehen davon, dass in der Zeichnung der rote Schrägstrich fehlte, war die Aufgabe, die Funktion der untersten Linie der unteren Welle zu erstellen. Es sei eine Funktion vierter Ordnung (also ax^4+bx^2+c).

Nach diversen sinnlosen Funktionsberechnungen hieß dann eine Aufgabe, man solle den Farbbedarf in Liter für das Malen dieser Schilder errechnen. Man musste also die Fläche der beiden “Wellen” errechnen und über die Angabe “Ergiebigkeit ist laut Hersteller 5m^2 pro Liter Farbe” die Literzahl der benötigten Farbe für eine Anzahl von Schildern errechnen. Sehr praxisordientiert!

Die Aufgabe, so lauten Gerüchte, stammen von einem unserer Mathelehrer, der mit für Aufgaben verantwortlich ist. Aus diesem Grund durften wir bisher auch immer schwerere Aufgaben rechnen, damit nichts verdächtiges passiert…

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Anton, RLO , , , , ,

So, jetzt sind wir dran… nachdem wir aufgeräumt haben ;)

22. April 2009

Nachdem viele 13er schon gestern ihre endgültig letzte Stunde bei uns hatten, haben dann heute spätestens alle fertig.

Und so wirklich was los war heute im Prinzip auch nichtmehr. Im Gegenteil. Es geschahen an der RLO unfassbare Dinge, die bei RLO’lern wohl Instinkt sein muss. Nachdem vor der Villa fast keine 13er mehr zu finden waren, wurde der freigewordene Raum wie magisch von den 12ern okkupiert. Unfassbar. Offensichtlich scheint es Routen zu geben, die ein Schüler im Laufe seines Schullebens an der RLO zur Pausenverbringung zu gehen hat. Sie beginnt im Klassenraum, geht über das Foyer (oben+unten), diverse Stellen am Hof, (besonders tolle Klassen besetzen stets die Treppe! :p ) direkt zur Borkumstraße. (Das einige Kunden im Kiezmarkt alias Edeka alias Inter einigen jüngeren Schülern verblüffend ähnlich sehen muss Zufall sein… ;) )

Bevor wir aber das erste Mal den neu gewonnenen Tummelplatz in voller Form und Größe genießen können, müssen wir erstmal aufräumen! Die lieben 13er haben ja schließlich nicht schlecht losgelegt…

Nach dem Sturm...

Und dabei ist dieses Bild noch eines der harmloseren… ^^

Werden wir nächstes Jahr auch so sein?! Hm… Ich hab’ da so gewisse Vermutungen! :D

Demnächst mehr davon! Berichte, wie sich der 12e Jahrgang so macht und, wenn wieder mal einzelne 13er auf dem Schulgelände gesichtet werden, folgen! ;)

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Foto, Peet, RLO , , , , , , , , ,

letzte Prüfung geschafft…

18. April 2009

Ich weiß, der Witz ist schlecht. Aber gleichzeitig ist es ja schon ironisch, dass man die 5. Prüfungskomponente als erstes ablegt bevor man die ersten vier überhaupt anfängt. Außerdem muss ich doch eigentlich noch zum Abitur zugelassen werden, das passiert erst in der Woche nach den Osterferien. Auch egal.

In meiner Präsentastionsprüfung befasste ich mich mit der Fragestellung “Warum verwenden Filmschaffende trotz moderner digitaler Technik vorzugsweise analoge Kameras?” in der Kombination Physik mit Kunst..

Es geht also um den Vergleich von analogen und digitalen Filmkameras. Obwohl es schon seit Jahren hochauflösende (HD) Kameras gibt, nutzen die meisten Filmemacher Kameras mit richtigem Film. Woran kann das liegen? Nach einer Einführung in Aufbau und Funktionsweise beider Kameratypen ging ich auf die Gestaltungsmöglichkeiten ein. Denn neben dem Handling geht es den Kameraleuten und Regisseuren um die Schärfentiefe, Farben und Licht sowie die Auflösung. Mehr…

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Anton, RLO, Technik , , , , , , ,

9 Stunden Mathematik – ohne Bezahlung!

24. Februar 2009

Mathematik ist nicht gerade das Lieblingsfach der meisten Schüler, egal ob SEK I oder SEK II. Dennoch schreiben beachtlich viele Schülerinnen und Schüler schriftliches Abitur in genau diesem Fach. Das liegt wohl daran, dass Mathe ein zentral geprüftes Fach ist und vielen RLO-Schülern die Aufgaben im Vergleich zu unseren Klausuraufgaben leichter vorkommen mögen. Aber das heißt noch lange nicht, dass es allen liegt.

Und so kommt es, dass jedes Jahr ca. 35 Schülerinnen und Schüler des vierten Semesters in die beschauliche Mecklenburger Stadt Burg Stargard fahren, um sich freiwillig neun Stunden lang der Mathematik zu widmen. Natürlich nicht am Stück, sondern drei mal drei Stunden, verteilt auf Samstag und Sonntag. Das Ganze ist eine von ein paar Mathematiklehrer selbst organisierte (nicht Schul-)Fahrt und fand dieses Mal zum 48. Mal statt. Es gibt jedes Jahr zwei Fahrten (3. und 4. Semester) und seit letztem Jahr auch für die Zweitsemester eine Fahrt im März.

Man fährt Samstagmorgen mit dem Zug nach Burg Stargard, nimmt Mittag zu sich und macht erst einmal eine Wanderung zur Burg, nach der das Städtchen benannt ist. Diese führte letztes Wochenende durch Schnee so weit das Auge reichte. Und schon fingen die ersten Lehrer (!!) an, Schneebälle zu werfen und so entwickelte sich aus einer Wanderung zunehmend eine Schneeballschlacht. Das gipfelte in dem Angriff einiger Schüler auf zwei Lehrer in der Burg selbst. Hr. B. konnte in eine Ecke gedrängt werden, doch dann griff Fr. M. aus dem Hinterhalt an und die Schlacht endete ein wenig später.

Gegen 15 Uhr begannen wir mit den 11 Aufgaben, die zum Teil aus vergangenen Abituraufgaben bestanden und um 12 Uhr am nächsten Tag war die Gruppe, bei der ich saß, bei Aufgabe 8. Aufgelockert wird das Seminar durch Teller voll Süßigkeiten ;)

Im Gegensatz zum Seminar von Marcus blieb uns das Handabschlecken durch Blu-Luuh erspart :D

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Der Anton in der terra Stargardiensis

21. Februar 2009

Anton hat uns verlassen. Er zieht es vor, das Wochenende nicht im schnöden Berlin zu verbringen, sondern dort, wo der Bär wirklich tobt: Burg Stargard.

Vielleicht sagt das dem geneigten Leser zunächst wenig, doch glaube ich, wird diese Ortschaft zumindest vielen Schülern der Rosa-Luxemburg-Oberschule in Berlin-Pankow am Ende seiner schulischen Laufbahn begegnen: Es ist die einzige Fahrt, die noch mehr Kultstatus hat als die alljährliche Chor- & Orchesterfahrt nach Pec – die sagenumwobene Mathefahrt mit Hr. Reiff nämlich.

Burg Stargard, das bis 1929 noch Stargard hieß, ist eine Stadt (nun, das ist die öffentliche Bezeichnung), was sag ich, nennen wir es doch lieber “Ortschaft”, in Mecklenburg-Vorpommern, genauer noch in der terra stargardiensis, wie das Stargarder Land hieß, das im Vertrag von Kremmen von 1236 Brandenburgisch wurde – von hier an nahm also das Übel seinen Lauf. Quasi am Ende der Welt gelegen, so jedenfalls kommt es dem Pilgernden auf der Bahnreise dorthin vor, offenbart es mit seiner Jugendherberge den idealen Ort, um ein paar Schüler, die sich mehr oder weniger freiwillig in die lebensmüde Situation einer Abiturprüfung im Fach Mathematik begeben, nach einer anstrengenden Woche noch ganze zwei weitere Tage lang mit verschiedensten Aufgaben dieses Faches zu quälen.

Den Höhepunkt der Fahrt bildet die Wanderung zur Burg Stargard und das anschließende Fotoshooting auf einem Spielplatz nahe der Burg, den jedoch viele Kursteilnehmer erst einmal zu ausgedehnten Ausflügen zurück in die eigene Kindheit nutzen. Aufgelockert wurde diese Situation des Stillhaltens im letzten Jahr sehr gekonnt durch Blu-Luuh, den Hund unseres Schulleiters Herr Treptow, der sich durch die Reihen der Schüler auf den Klettergerüsten schlich und es sich nicht nehmen ließ, die ein oder andere Hand abzuschlecken. Natürlich hat das keinesfalls für Unruhe gesorgt.

Auch ich war letztes Jahr mit meinem Mathematik Leistungskurs in Burg Stargard (das ganze unter der Leitung von Herrn Treptow), zeitgleich mit Herrn Reiffs Gruppe aus Grundkurs-Schülern, um für die Abiprüfung zu üben.

Das soll es erst einmal dazu gewesen sein. Mit Sicherheit wird Anton einiges von der legendären Fahrt zu berichten haben, wenn er morgen Abend wieder im Lande ist – schließlich fahren dieses Jahr neben Herrn Reiff auch Herr Voigt (ein Mann, der seine Prinzipien nie aufgibt, eigentlich schon pensioniert, die Mathe-Fahrt möchte er jedoch offenbar nicht missen), Herr Brandes (ein recht junger Mathematik- und Informatik-Lehrer) und Frau Mattle (zu ihr kann ich leider nichts sagen, sie kam nach meiner Zeit an diese Schule) mit.

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Fotovorstellung: Das Eichhörnchen

8. Februar 2009

Wie das eben immer so ist, am Tag vor der Abiturprüfung im Leistungsfach Musik hat man üblicherweise natürlich nichts besseres zu tun, als sich in den Schlosspark in Pankow zu setzen, die Flora und Fauna zu genießen und Fotos zu schießen.

Ein mögliches Ergebnis eines prä-abiturialen Tages möchte ich hiermit vorstellen: Das Eichhörnchen.

Das Eichhörnchen

Was hälst du, lieber Leser, von dem Foto?
Sollte man am Tag davor generell andere Motive schießen oder sich gleich ein anderes Hobby suchen?

Ich bin gespannt auf dein Feedback :)

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