Und des Rätsels Lösung…

19. September 2009

Nun, gestern hat sich die Bevölkerung ja noch kollektiv gewundert, woher die SPD unsere Adressen, am Ende noch samt Wohnungsnummer, nimmt.

Heute gibt’s dazu die Auflösung – lassen wir doch den Partei- und Bürgerservice des SPD-Vorstands selbst sprechen:

Sehr geehrter Herr Merkel,

vielen Dank für Ihre E-Mail, die uns am 18.09.2009 erreicht hat.

Sicherlich haben Sie Verständnis dafür, dass der SPD-Kanzlerkandidat und Außenminister, Herr Frank-Walter Steinmeier, nicht alle an ihn gerichteten Zuschriften persönlich beantworten kann. Er hat mich gebeten, auf Ihre Nachricht zu antworten.

Politische Parteien haben die gesetzlich erlaubte Möglichkeit, beim Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten Adressen von Wahlberechtigten zu erwerben – Gesetz über das Meldewesen in Berlin (Meldegesetz) vom 26. Februar 1985, § 29 Melderegisterauskünfte in besonderen Fällen.

Der SPD Landesverband Berlin hat dies – in Abstimmung mit den Kandidatinnen und Kandidaten der SPD zur Bundestagswahl – zentral für alle Bezirke für die Altersgruppe der 18-25jährigen getan. Aus Datenschutzgründen gelangen die Adressen jedoch weder an die Abgeordneten – noch an die SPD-Kreisbüros, sondern werden ausschließlich für den Druck und den Versand des, in diesem Falle, Jungwählerbriefes verwandt.

Der Landesverband hat die Adressdaten nur zur einmaligen Nutzung erworben. Die Sorge, dass die Adressen weiterhin genutzt werden ist somit unbegründet.

Jede Bürgerin und jeder Bürger hat grundsätzlich die Möglichkeit, der Weitergabe seiner Daten an politische Parteien dauerhaft zu widersprechen. Dies kann persönlich im Bürgeramt oder in einem formlosen Schreiben dem Bürgeramt oder dem Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten mitteilt werden.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die SPD, wie viele anderen Parteien auch, die Möglichkeit der direkten und persönlich adressierten Wahlwerbung nutzt. Sie ermöglicht eine sehr gezielte Ansprache bestimmter Altersgruppen und erlaubt es uns, z. B. mit einer Einladung zu einer Veranstaltung für Jungwählerinnen und Jungwähler diese direkt zu erreichen.

Freundliche Grüße

SPD Parteivorstand
Partei- und Bürgerservice

Nun wissen wir ja Bescheid. Mir ist’s immer noch unheimlich.

Man beruft sich hier auf “Melderegisterauskünfte in besonderen Fällen” sowie Erwerb der Adressen “zur einmaligen Nutzung”. Ist ein besonderer Fall dann auch, wenn ich meinem angeblichen Cousin dritten Grades gern einmalig zum Geburtstag gratulieren möchte und dafür doch bitte gern seine Adresse samt Wohnungsnummer hätte?

Wahrscheinlich, hoffentlich!, nicht. Dennoch werde ich darüber nachdenken, der Weitergabe meiner Daten in Zukunft zu widersprechen.

PS: Danke an Ben für den folgenden freundlichen Hinweis!

ben :

hier das formular zum wiedersprechen: http://tr.im/z47I. gab auch gestern eine aktion der piratenpartei zu diesem thema (http://www.optoutday.de/)

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Marcus Marcus, Politik

Woher hat denn Herr Steinmeier meine Adresse?

18. September 2009

… fragt sich der denkende Mensch, der in Berlin-Mitte wohnt, wenn er Post von Frau Dr. Eva Högl und Herrn Frank-Walter Steinmeier im Kasten findet.

Nun, für einen Moment ganz unabhängig davon, wie ich zu Frau Dr. Högl, Herrn Steinmeier oder ihrer “Volks”-Partei stehe: Es stach mir doch ins Auge, dass der Umschlag neben üblichen Adresskomponenten (Straße, Hausnummer, PLZ, Stadt) auch die Wohnungsnummer trug. Seltsam – die Wahlbenachrichtigung kennt das auch.

Noch seltsamer aber wird einem zumute, wenn man bemerkt, dass beide Briefe in derselben Weise falsch adressiert sind. Auf beiden fehlte in der Wohnungsnummer ein Punkt.

Schauen wir uns das genauer an: Das Wahlamt schickt wahlberechtigten Personen eine Wahlbenachrichtigung. Wahlberechtigte Personen sind sämtlichst im Wählerverzeichnis eingetragen. Das Wählerverzeichnis wird – nach einem in der jeweiligen Wahlordnung festgelegten Termin – aus den Daten des Einwohnermeldeamts angelegt.

Und wie kommen jetzt Frau Dr. Högl, Herr Steinmeier und die SPD an meine Adresse?!

Der geneigte Leser darf spätestens hier selbst seine Schlussfolgerungen ziehen… Mir wird’s unheimlich!

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Marcus Marcus, Politik

Wenn ich groß bin, möcht’ ich solche Fotos auch mal…

16. September 2009

Na ja, ich bin mir spontan nicht sicher, inwiefern das möglich ist, mit einer digitalen Spiegelreflexkamera soooo nah ranzukommen.

Aber blinder Glaube an den technischen Fortschritt des 21. Jahrhunderts verhilft dem denkenden Wesen hier zum entsprechend notwendigen Optimismus.

Oder was meint ihr?

Spiral galaxy NGC 1232

Spiral galaxy NGC 1232

- taken from http://www.eso.org/gallery/v/ESOPIA/Galaxies/phot-37d-98.tif.html -

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Marcus Foto, Marcus

Zurück aus Sardinien!

15. September 2009

Liebe Freunde des aufgehenden Halbmondes, geneigter AM-BLOGgen-Leser,

ich kann nun aus eigener Erfahrung sagen – das Gefühl, bei 34°C am weißen sardischen Strand zu sitzen respektive im ortsansässigen türkis-blauen (badewanne-warmen) Wasser zu baden, während in Berlin geradezu eisige Temperaturen herrschen, ist ein – milde ausgedrückt – angenehmes.

Mangels Internetanschluss auf der Insel blieb mir bisher die Möglichkeit verwehrt, Eindrücke aus meinen diversen Urlaubsaktivitäten hier auf AM BLOGgen zu hinterlassen – das wollen wir dafür aber in den nächsten Tagen nachholen. Hier ein erstes Beispiel! :)

Nun, Sardinien war nicht das einzige Ziel dieses Sommers – zuvor besuchte ich noch die Ostseeküste in Boltenhagen sowie die Hauptstadt einer anderen Insel – London.

Bis alle entstandenen Fotos ausgewählt, sortiert und publizierfähig sind, wird es sicherlich noch ein wenig dauern: Bis dahin gibt’s hier immer mal wieder den ein oder anderen Ausschnitt meiner fotografischen Tätigkeit.

Viel Spaß damit!

Liebe Grüße und wilkommen zurück im Tagesgeschäft bei AM BLOGgen!

Euer Marcus

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Marcus Foto, Marcus

Weiß-grüne Schilder in Pankow!

28. August 2009

Schilder RadwegZum Teil gab es sie schon in der Innenstadt: rechteckige weiße Schilder mit grüner Schrift, welche die den Weg zu Sehenswürdigkeiten, Bezirken und Orten wiesen. Manchmal sieht man sie in klein, mit einem grünen Fahrradlogo und Pfeilen.

Berlin baut also sein Fahrradwegenetz nicht nur fahrbahntechnisch aus, sondern zeigt den Fahrradfahrern auch mal die Richtung, in die sie fahren sollen. Neuerdings auch in Pankow. So erfährt man bei Einfahrt in den Schlosspark von der Ossietzkystraße aus, dass man in Niederschönhausen landet. und selbst die Trampelpfade, die Asphaltstrecke im Park mit

blau: schnelle Route, rot: Radroute, Quelle: GoogleMaps (bearbeitet)

blau: schnelle Route, rot: Radroute, Quelle: GoogleMaps (bearbeitet)

der Ossietzkystraße verbinden, stehen Schilder, die einem zeigen, wo das Schloss Schönhausen ist. Na Prima. Pankow wird also fahrradtauglich. Vor einigen Jahren wurde das Schlagloch-Desaster des Schlossparks mit EU-Geldern beseitigt, denn der Radfernweg Berlin-Usedom führt hier durch. Die Fahrradfahrer und Inline-Skater freuts, nur leider hat man (wohl aus Gründen “der Verkehrssicherheit” vor der Pankebrücke und vor der Ausfahrt aus dem Schlosspark zur Ossietzkystraße hin 2er-Kopfsteinpflasterreihen eingelassen, damit man wohl nicht zu schnell fährt und in der Pankow landet. Ich persönlich finde das totalen Unsinn, weil dadurch nur die Unfallgefahr für Inlineskater steigt (man muss schließlich vier Kopfsteinpflasterreihen im Fahren “überlaufen”) und dem Fahrradfahrer tut der Hintern weh oder muss befürchten, dass brüchiges Transportgut kaputt geht. Viel gefährlicher ist eher die mangelnde Sicht für die Fahrradfahrer, wenn sie aus dem Schlosspark fahren:

Man fährt zuerst kurz auf die Straße Am Schlosspark rauf und landet nach 10m an der Kreuzung zur Ossietzkystraße. Genau diese Einfahrt ist durch Bäume und hecken behindert und Autofahrer kommen gerne mit mehr als der erlaubten 30 km/h aus der Straße geschossen. So viel zum fahrradfreundlichen Pankow.

Apropos fahrradfreundlich: Offiziell gehört auch die Berliner Straße zwischen Breiter Str. und S+U Pankow (Florastraße) zum Radfernweg. Dort gibt es gar keinen Radweg oder Fahrradstreifen. Man muss auf der Straße zwischen Straßenbahnen, 4 (derzeit 5) Buslinien und den Autos fahren. Spitze. Mir ist zu Ohren gekommen, dass im Rahmen der Umbauarbeiten am S+U Pankow ein Fahrradweg eingerichtet werden soll: Aber nur auf dem Abschnitt unter den Bahnbrücken (Granitzstr. bis Hadlichstr.). Spitze! Ist ja nebenbei nur der Schulweg für einige Schüler, nicht nur meiner alten Schule.

Doch zurück zur Beschilderung: Dieses Desaster wird aber mit einer anderen Wegführung retuschiert: Wenn man aus Mitte kommend nach Niederschönhausen fährt, wird man zunächst über den Berliner Mauerweg geführt, also durch den Mauerpark, durch den die alte Schwedter Straße führt, Kopfsteinpflaster und überall Fußgänger. Das ist aber nicht so das Problem, denn der Mauerpart lädt schließlich zum Verweilen und Langsamfahren ein. Wer es eilig hat, sollte die Schönhauser Allee benutzen. Dann fährt über den Behmsteg auf die Behmstraße, dort über eine weitere Rampe rechts unter Brücke Behmstraße hinunter und Fährt dann auf einer Fahrradstraße neben der S-Bahn entlang. Ab der Bornholmer Brücke, die man ebenfalls unterquert, kommt man auf den ehemaligen Grenzstreifen, der noch aus alten Zeiten betoniert ist, links und rechts sind Baumreihen gepflanzt. Dann zweigt die Ausschilderung vom Mauerweg ab, man fährt rechts statt links auf die Dolomitenstraße, biegt dann links in die Maximilianstraße, die wird unter der Brücke zur Heynstraße (Kopfsteinpflaster für 100m). Man überquert die Florastraße in die Neue Schönholzer Straße, eine schön neu asphaltierte Straße. Dann kommt man am Rathaus Pankow heraus und biegt rechts in die Breite Straße ab, fährt bis zur Kreuzung Berliner Straße, dort muss man sich durch die Fahrradregelung durchwurschteln und kommt dann in die Ossietzkystraße. Dort beginnt der Schlosspark.

Ich muss zugeben, der Radweg ist gut ausgeschildert, das habe ich von meiner Fahrradtour nach Usedom (Abschnitt Nechlin-Usedom) nicht so in Erinnerung. Die Wegführung ist etwas kompliziert, man könnte genauso gut einfach die Schönhauser Allee auf dem Fahrradweg hochfahren, aber die Wegführung ist gemütlicher und angenehmer zu fahren. Im Schlosspark selbst die Ausschilderung fast etwas übertrieben, werden doch selbst Strecken durch Trampelpfade zum “0,1 km” entfernten Schloss Schönhausen ausgewiesen. Wenn jetzt noch der Rest des Radfernweges so gut beschildert und ausgebaut ist, kann es eigentlich losgehen in Richtung Usedom per Fahrrad!

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Anton Allgemeines, Anton

Nicht nur ARD und ZDF switchen auf HD…

23. August 2009

…sondern auch meine Wenigkeit. Seit nicht allzu langer Zeit kann ich eine Canon HF S100 Videokamera mein Eigen nennen. Diese nimmt FullHD Video (1920×1080 px) im AVCHD-Format auf SDHC-Karten auf. Also ein Riesenunterschied gegenüber meiner guten alten Sony DCR-HC40, die lediglich SD (720×576 bzw. 1025×576 in 16:9)  auf miniDV aufnahm. Die Zeiten des Kassettenwechsels, Spulen und capturen in Echtzeit sind vorbei. Aber natürlich bleibt diese noch in Betrieb, da ich ja öfter mal meine Videokamera ausleihe und da ist mir die neue etwas zu wertvoll. Außerdem habe ich noch knapp 60cm nebeneinander aufgestellte DV-Tapes, von denen manche nicht gecaptured sind.

DV-Tapes

Zuerst hatte ich mit den schicken großen HDV-Kameras geliebäugelt (z.B. Canon XH-A1 oder Sony HDR-FX1), schließlich durfte ich die FX1 schon mal beim Filmen des letzten DS-Stücks ausleihen. Doch die Preise machen einem da dann doch einen Strich durch die Rechnung. Außerdem haben sie ja weiterhin DV-Tapes. Doch die Bildqualität dieser Kameras ist selbst im “alten” DV-Format um ein vielfaches besser als mit meiner kleinen HC40. Das ist nur natürlich, schließlich sind Objektiv und Bildsensor um einiges größer und es gibt mehr Einstellungsmöglichkeiten.

antoncanonDann fand ich die Alternativen: AVCHD-Kameras. Diese sind deutlich günstiger (sie beginnen unter 1000€) und haben meist semi-professionelle Einstellungsmöglichkeiten. So lassen sich bei meine Canon wie bei einer Spiegelreflex Kamera Shutter (Belichtungszeit) und Blende regeln. Außerdem kann man im 25-Volbilder Modus aufnehmen (statt 50 Halbbilder). Auch alle wichtigen Anschlüsse sind vorhanden, die ich vorher nicht hatte: Mikrofon mit manueller Lautstärkeregelung, Kopfhörerbuchse. Einige Funktionn kann ich auf ein kleines Drehrad neben dem Objektiv legen, z.B. Mikrofonpegel, Belichtung oder Fokus. Umgewöhnen muss ich mich lediglich dahingehend, dass meine Canon im Gegensatz zu meiner Sony keinen Touchscreen, sondern einen Joystick am Display hat. Das kann beim Filmen Geräusche verursachen, aber ansonsten super.

iMovie 8Doch nicht nur das Filmen soll gelingen, sondern auch der Schnitt. Im Vorraus stattete ich Marcus’ Familie einen Besuch hab, da diese seit ein paar Monaten über eine kleinere Canon mit AVCHD Video besitzen und mir von Problemen beim Schnitt in Premiere Pro berichteten. Ich schloss deren Kamera an mein MacBook Pro mit FinalCut Express 4 (FCE) an und importierte eine 5minütige Sequenz. Das gelingt erst einmal komfortabler, da man alle gefilmten Sequenzen einzeln anschauen und importieren kann. Doch der Import dauert auf Grund der notwendigen Umwandlung länger als das Capturen von DV. Danach konnte ich das Video problemlos im Viewer von FCE anschauen, doch sobald ich es in die Timeline schob ruckelte es selbst bei niedrigster Darstellungsqualität. Das Problem löste sich jedoch schnell, als ich die Importeinstellungen von “Apple ProRes Codec” in “Apple Intermediate Codec” änderte. Nur: Obwohl in AVCHD knapp 60min auf eine 8GB Speicherkarte passen, benötigt das importierte Video ein Vielfaches an Platz auf der Festplatte. Doch letztens fing ich dann doch mal an, mich etwas mit Apples merkwürdig neuen iMovie 8 zu beschäftigen, welches auch AVCHD unterstützt. Und dort kann man das Video auch in geringerer Auflösung umwandeln lassen, nämlich auf 960x540px Größe. Das ist zwar eine merkwürdige Größe und etwas kleiner als DV, aber es spart radikal Speicherplatz und Rechenleistung beim Schnitt. Also ab sofort läuft der Import über iMovie, dann wird die ferige Datei in FCE hinzugefügt (FCE kann nur in FullHD importieren). Und es entfällt die Größenreduzierung beim Brennen auf DVD, da ich eh keinen Bluray-Brenner habe. Höchstens für Projekte, wo FullHD wichtig ist, werde ich die volle Auflösung verwenden. Schließlich hab ich kein Speicherraid mit mehreren Terabytes zu Hause.

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Anton Anton, Foto, How-to, Technik

Shake your iPhone!

22. August 2009

NiPhoneein, mein erster Blogeintrag seit Wochen wird kein Ich-hab-jetzt-ein-(altes)-iPhone-und-das-ist-so-geil-Eintrag (auch wenn es das ja ist). Denn es gibt schon einige Funktionen an diesem Wundergerät aus Cupertino, die im Alltag auch hinterlich sein können.

Eine davon ist die “Shake to shuffle”-Funktion (in der deutschen Sprachversion “Schüttelfunktion”), welche standardmäßig in den iPod-Einstellungen aktiviert ist. Man schüttelt sein iPhone einmal kräftig und die derzeitige Playlist (bzw. Bibliothek) wird auf zufällige Wiedergabe (Shuffle) geschaltet.

Diese Funktion, welche mithilfe des Beschleunigungssensors im iPhone funktioniert, war bei mir auch eingeschaltet. Wenn man dann mit dem iPhone am Gürtel auf dem Fahrrad durch Berlin fährt, wird man die Musik nicht durchgängig genießen dürfen. Denn bekanntermaßen gibt es in Berlin nicht nur hohe Ränder am Bürgersteig/Fahrradweg, sondern auch Schlaglöcher. Und auf diese weist einen nicht nur der Hintern hin, sondern auch das iPhone, denn kaum fährt man durch eins durch macht es “pling” und man hört einen neuen Titel. Und der kann nach fünf Sekunden auch schon wieder vorbei sein. Schon wieder ein Schlagloch. Danke.

Anmerkung: Diese Funktion gibt es meines Wissens nach auch mittlerweile an anderen iPods, z.B. dem iPod Nano. Also wer (unerlaubterweise) beim Fahrradfahren Musik hört, sollte sie lieber ausschalten.

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Anton Anton, Technik

Die Deutsche Bahn – immer eine Reise wert

12. August 2009

Guten Morgen, liebe AM BLOGgen-Freunde,

Ich sitze zurzeit in einem dieser wunderschönen Regionalexpresszüge der Deutschen Bahn, wir erreichen demnächst Paulinenaue, die Strecke sollte dem Sportskameraden Merkel (p.s.: Happy Birthday! J ) also durchaus bekannt sein. Das Problem: Eigentlich wollte ich mich schon in der Mecklenburg-Vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin befinden, aber wie das dann gerne so ist, geht alles schief, was so schief gehen kann.

Eigentlich hatte ich mich nämlich tapfer dazu durchgerungen, nach 2 Stunden Nachtschlaf wieder mein kuscheliges Bett zu verlassen um die letzten Sachen zusammenzuklauben und anschließend um 7:04 die S-Bahn von der Wollankstraße aus gen Potsdamer Platz zu nehmen und von dort aus gemütlich mit dem Regionalexpress nach Schwerin zu kommen. Nach bangen Blicken in Richtung Schönholz (die S1 erschien erst in allerletzter Sekunde am Horizont) und einer kleinen Hatz durch den Bahnhof Potsdamer Platz gelang es mir dann auch, das Gleis von meinem RE zu finden, alles war ruhig, keine Anzeichen von Hektik, Wismar stand an der Anzeigetafel von Gleis 3, ich dachte mir: „Puh, na dann hast du es ja gerade so geschafft, aber du hast es geschafft! J“. Eingestiegen in den Zug, die obligatorische Ansage „nächster Bahnhof: Berlin Hauptbahnhof“ und die üblichen Reisehinweise. Fast schon am Wegnicken (wegen des zu kurzen Nachtschlafes, s.O.) fiel mir auf: „Moment! Hat der eben was von „Bitte alle Fahrgäste aussteigen geredet?!“ – Auf Nachfrage beim freundlichen Zugpersonal kam das nette „Ja, Sie müssen jetzt aussteigen, ich kann Ihnen aber nicht weiterhelfen, bitte nutzen sie den Service Point!“ – Toooooooollll! – Da war mir geholfen…

Nach diversem Irrlichtern durch den Bahnhof wurde mir dann recht rasch klar, dass alle Service Points pickepackevoll waren und weit und breit keine zusätzlichen Servicemitarbeiter in Sicht. Ein Blick auf den Bahnhofsvorplatz verriet mir zudem, dass die über Lautsprecherdurchsagen versprochenen Ersatzbusse zumindest bis zum Horizont nicht in Sichtweite waren. Also rennt der erfahrene Berliner hoch in Richtung Ost-West Gleise. Vielleicht schaff’ ich ja auf eigene Faust noch den Zug 2 Stunden später…

Nach einigem hin und her, wie ich denn nun am Besten nach Berlin-Spandau komme, befand ich mich schließlich in der S75 nach Spandau und hatte das Vergnügen, eine mindestens genauso ratlose wie hilfesuchende schwedische Leichtathletin (wegen der WM) in meinem Wagen zu haben, die hektisch versuchte, über Telefon mehr herauszubekommen, was ja aber schwierig war, denn selbst bei der Deutschen Bahn konnten sie nur unwesentlich mehr wissen als wir alle… (An der Stelle wäre es toll gewesen, Linda in der Nähe zu haben, um ein paar schwedische Schimpfworte kennen zu lernen, aber die weilt derzeit ja nun mit dem dritten Autoren dieses Blogs ab heut Abend in Schweden – Herzliche Grüße an dieser Stelle! ;) )

In der sicheren Wähnung, jetzt nur noch meinen Regionalexpress ab Spandau abpassen zu müssen, verließ ich die S-Bahn und hetzte durch den Tunnel auf das Nachbargleis – um feststellen zu müssen, dass es dort doch gespenstisch still ist. Eine Runde an die Seite der – immerhin, wenn auch nur zu zweit vorhandenen – Servicekräfte gestellt und relativ schnell war klar: „Spandau ist noch nicht das Ende deiner Odyssee!“.

Wie also weiter?! Der Ratschlag der Deutschen Bahn „Fahren Sie einfach zurück nach Hauptbahnhof oder warten Sie, bis hier wieder ein Zug fährt!“ schien mir höchst unbefriedigend, denn was will ich im Hauptbahnhof?! Nunja. Also über eine dieser Servicekräfte kriegte ich dann heraus, dass es so etwas wie einen Ersatzverkehr bis Nauen geben müsse, Näheres wisse sie nicht, da sie seit einer Stunde auf dem Bahnsteig stehe und nicht zum Nachfragen bei den Kollegen gekommen sei. Der Blick zu Service Point verhieß eine lange Schlange und mit unwissend noch euphemistisch umschriebene Mitarbeiter. Nein. Das war es nicht… Nachdem ich mein (Un-)Glück bei den Servicehotlines der Detuschen Bahn versucht hatte, erschienen auf einmal und wie aus dem Nichts zwei Busse einer Havelländer Betriebsgesellschaft, die den freudigen Titel „Ersatzverkehr“ zur Schau trugen. Also hingerannt, die mäßig helfende Servicetante am Telefon abgeschaltet und gefragt: „Geht’s hier nach Nauen?!“ und bekam von einem der sympathischsten Busfahrer, die ich innerhalb des letzten Jahrzehntes erlebt habe, die erste zielführende Antwort des Tages: „Jawoll! Ich fahr’ nach Nauen! Ich habe keinen Fahrplan und keine Ahnung, was hier los ist, aber ich fahre nach Nauen!“ – Kein „Hm, ja, Moment, da muss ich mal schauen.“ sondern die erste wahre Antwort „ich habe keine Ahnung, was ich hier tue, aber ich fahre jetzt über Falkensee, Finkenkrug, Brieselang etc. nach Nauen!“. Da war mir geholfen. Über twitter und einige dortige Leidensgenossen waren wir mittlerweile weiter als die Servicewebsites der Deutschen Bahn und wussten ziemlich genau, dass irgendwo zwischen Nauen und Hauptbahnhof eine Person ziemlich unlebendig auf der Schiene liegen muss – das schlossen wir aus dem lautsprecherquellenden Euphemismus „Personenschaden“ – der Verkehr soweit zum Erliegen gekommen ist, keiner irgendeine Ahnung hat und konnten zumindest den Stand der Dinge (Umleitung über SEV Nauen – Berlin Spandau und ‚Besser S 75/9 nehmen’) für andere Freunde kommunizieren.

Nachdem der Busfahrer mehrfach Fahrgäste auf der Strecke mit einem „Nein, wir fahren NICHT nach Berlin Spandau! – Nein, ich gehöre NICHT zur Deutschen Bahn, ich bin unschuldig!“ auf weiteres vertrösten musste, kamen wir in Nauen an und – tatsächlich. Der Zug nach Wismar stand noch und es waren „nur“ 2 ½ Stunden Verspätung, die ich als Schaden davontrug. Schöne neue Welt. Mittlerweile fahren wir in Bad Wilsnack ein und dem Gespräch der sich völlig entnervt aus dem Zug verabschiedenden Zugbegleiterin entnehme ich, dass die Strecke wieder frei ist. Schöne neue Welt…

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Peter Kuscher Peet

Grüße aus dem Sommerloch…

27. Juli 2009

Hallo, werte Leserschaft,

wie gerne würde ich euch von spannenden, neuen, unglaublichen Dingen berichten, aber… es gibt einfach nichts derzeit.

Zwei der drei Autoren dieses Blogs sind derzeit im wohlverdienten Urlaub und der dritte müht sich gerade ab, einen halbwegs brauchbaren und unterhaltsamen Text zu gestalten.

Unterhaltsam war auch das, was die Blogosphäre in der vergangenen Woche produzierte, als sich Kai Gniffke, tagesschau-Chefredakteur und sein Freund Ulrich “Ulli” Deppendorf (bei den WDR-Mitternachtsspitzen heißt es dann immer “Ulli aus Deppendorf”…) öffentlich um Themen und deren Belange in der tagesschau in die Haare gekriegt haben. Das zeigt die Verzweiflung bei den Nachrichtenproduzenten, die vermutlich auch lieber mit der Badehose und einem alkoholischen Getränk entspannt im Liegestuhl am See säßen, als Neuigkeiten zu generieren, die gar keine sind. Vielleicht sollten sie mal bei RTL oder ProSieben nachfragen. Die Redakteure von “explosiv”, “punkt 12″ oder “taff” saugen sich in Akkordarbeit Themen ohne jegliche Relevanz aus den Fingern, die es trotzdem schaffen die Zuschauer halbwegs zu unterhalten und dementsprechend am weiterzappen zu hindern. Für die stellt auch das Sommerloch keinerlei größere Herausforderungen da. Frei nach Reinhard Mey gilt für sie: “Irgendein Depp mäht irgendwo immer.”. Und solange es noch Menschen gibt, die sich vor laufender Kamera zum Beispiel um die Wiese zoffen, ist die Welt in Ordnung.

Aber haben wir wirklich einen Nachrichtenmangel?! Ich glaube nicht. Vielleicht sollte man sich bei den seriösen Nachrichtensendungen einmal überlegen, die gute Sendezeit nicht mit Meldungen über Frau Schmidts Dienstwagen oder viel zu langen Sportberichten vergeuden, sondern lieber einmal bewusst das nachholen, was den Rest des Jahres im täglichen “Newsflash” auf der Strecke bleibt. Nämlich Reportagen. Reporter heißen nicht umsonst so. Warum sollte sich nicht etwa eine tagesschau mal überlegen, 5 Minuten Sendezeit für eine kleine Reportage beispielsweise über das Schicksal eines Waisenkindes in Afrika  zu senden? Anhand dieser Problematisierung lassen sich, so behaupte ich, auch in 5 Minuten einige Probleme anschaulich erklären. Und das muss ja auch nicht heißen, dass es das dann war, nach dem Spielfilmblock könnten weitere Reportagen laufen, vor allem ausgedehntere. Diese Schwerpunktsetzung auf folgende Ereignisse in den 20-Uhr-Nachrichten praktiziert Sat1 bereits. Und das nicht ohne Erfolg. Warum sollten die Öffentlich-Rechtlichen sich also nicht trauen, auch in ihrer Sendung Schwerpunkte zu setzen?! Selbstverständlich nicht für ein nachfolgendes Volksmusik-”Event”, sondern für Themen von wahrhafter Belange, d.h. Themen, die dem Bildungsauftrag gerecht werden.

Das mag eine recht krude Vision sein, aber warum sollte eine tagesschau nicht den Mut haben, den Sprecher nach 2-3 Minuten wirklich wichtiger sagen Meldungen zu lassen: “Meine Damen und Herren, das waren die wirklich wichtigen Meldungen des Tages. Es gibt aber Prozesse auf der Welt, die geschehen über einen längeren Zeitraum als einen Tag. Diese Prozesse gilt es zu verstehen, weil wir ohne sie zu kennen die Nachrichten eines Tages nie hinterfragen werden. Und diese Prozesse sind auch heute/an diesem Tag passiert. Zum Beispiel in…”?!

Nunja. Dies werden uns die Herren Deppendorf und Gniffke sicherlich auch erklären können. Aber ich sähe meine 17,28 € GEZ-Gebühren pro Monat lieber in solche Dinge investiert, als in Sensationen die keine sind. Denn Show und Spektakel und Aufbauschung kann ich auch ohne Gebüren haben. Das ganze Jahr über, 5 Tage die Woche. Bei “explosiv”,  ”punkt 12″ oder “taff”.

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Peter Kuscher Medien, Peet, Politik

Zeit für Neues!

21. Juli 2009

Im Allgemeinen wie im Speziellen lieben wir den Trott, in dem wir uns tagtäglich wiegen. Aber ist das auch das Beste?!

Wohl mag es das scheinbar einfachste sein. Routinen, die wir lieben und nicht so gerne aufgeben. Gewohnheiten, die uns lieb und teuer geworden sind. Dinge, ohne die wir glauben, nicht leben zu können. Doch unser Leben verändert sich. Und unser Leben verändert uns. Die Meisterschaft erreichen wir, wenn wir unser Leben verändern. – Zeit für Neues!

Die Vorzeichen könnten besser nicht sein: Eine Gesellschaft, die – wenn auch ausbauwürdig – toleranter und freiheitlicher denn je ist. Eine, in der wir Schritt für Schritt beginnen zu begreifen, dass Integration funktionieren kann, wenn wir nur wollen. Eine Gesellschaft, die so komplex geworden ist, dass jedes Rädchen wichtiger denn je ist.

Jeder, der dies verneint, übersieht einen sehr wichtigen Fakt: Wenn er der Meinung ist, keine Rolle in der Gesellschaft zu spielen, dann nur, weil er es glaubt. Weil er nicht an sich glaubt. Ich glaube daran, dass jeder seinen Platz in der Gesellschaft hat und finden kann. Wir müssen ihn nur lassen. Und wir müssen uns überlegen, was wir überhaupt wollen. Von uns, von unserem Leben, von “den anderen”, wobei diese Bezeichnung zeigt, wie groß die Diskrepanz zwischen Individuum und Gesellschaft ist: Müsste es nicht “von den unseren” heißen? – Zeit für Neues!

Sicherlich dürfen wir uns nicht von unseren Ursprüngen entfernen und sicherlich wäre es fatal, das Gewesene zu übersehen, ist es doch mehr als nur ein Indikator, wohin unser Weg uns führt und doch: Waren es nicht immer die Menschen, die den Aufbruch gewagt haben, die UNS als Menschheit vorangebracht haben?

Sicherlich. Der Aufbruch ist mühsam. Er ist mit Risiken verbunden. Jeder, der zum ersten Mal einen unbekannten Schritt getan hat, weiß das. Jeder, der zum ersten Mal geliebt hat, ist nicht selten gefallen. Jeder, der zum ersten Mal für etwas Neues eingetreten ist, ist nicht selten gefallen.  Tragischerweise ist  der erste Fall zumeist nicht der letzte. Und doch sollte uns all das nicht abschrecken, neue Wege zu gehen.

Gerade Zeiten, in denen die Wege festgefahren und die Probleme groß scheinen, können wir darauf vertrauen, dass es sich lohnt. Was hinter dem Horizont vorfinden werden, wird nicht die Lösung aller Probleme sein und schon gar nicht der Ort, an dem die Menschheit verweilen kann. Es ist unser Wesen, dass wir immer weiter streben. Müssen. Würden wir es nicht tun, wären wir verloren. Denn dann hätten wir uns aufgegeben.

Wir haben derzeit so viele Möglichkeiten wie nur wenige vor uns. Der Mensch ist vor Millionen Jahren ausgezogen, um die ganze Welt zu bevölkern. Und jetzt, nach einer langen Zeit der Wanderschaft, kommen wir in der globalisierten Welt wieder zusammen und können bestaunen was funktioniert hat und uns fragen, wie wir Dinge, die immer noch nicht funktionieren in den Griff bekommen. Altes sehen und Gutes schützen. Und doch: Zeit für Neues!

Der Mensch kennt kein Ziel. Der Mensch kennt den Weg. Der Mensch ist der Weg. Der Weg beinhaltet, dass man sich auf Neues, Unbekanntes einstellen muss. Das mag zunächst abschreckend scheinen. Ist aber etwas ganz und gar wunderbares. Denn nur das Neue kann uns – in Verbindung mit dem Alten – zu neuen Höhenflügen inspirieren.

Wie in jedem Jahr gibt es auch in diesem Menschen, die sich auf ihren Weg in das “richtige Leben” machen. Dieses kleine – nur in schriftlicher Form zum Besten gegebene – Machwerk soll meine kleine Botschaft an all diese Menschen darstellen und zeigen, was ich ihnen aufrichtig wünsche und welche Herausforderungen auf sie warten.

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Peter Kuscher Peet

Nu mei – Wo warschte denn so lange?!

20. Juli 2009

Tjaaaa… Ähhm… Lieber AM BLOGgen-Leser,

das ist eine lange Geschichte… Zu lang, um sie noch länger zu machen, als sie ist, aber ich verspreche, das detaillierte Berichte folgen! ;) Hier denn also nur kurz, was zwischendrin so war:

Zunächst verschlug es mich in ein nicht weiter nennenswertes bayerisches Kaff namens “Rappoltengrün”… Hier entstanden folgende zwei Aufnahmen, die zum einen die unbeschreiblich schöne bayerische Natur und zum anderen… Die Landschaft zeigen… ;) :

Grundversorgung in der Pampa

Grundversorgung in der Pampa

Sonnenuntergang

Eine gewisse Romantik ist hier nicht zu leugnen...

Ferner verschlug es mich am Wochenende in die Eifel, genauer gesagt zum Großen Preis von Deutschland, wo wir uns gemeinsam mit täglich 100.000 Freunden Teile des Rennwochenendes antaten. Bis ich jedoch die Rechtelage für Bilder hiervon geklärt habe, müssen wir mit Bildern des neuen, weitläufigen Arreales Vorlieb nehmen:

Großer neuer Gebäude- / Tribünenkomplex

Viel los. Und das am Samstagmorgen...

Und zu guter letzt war ich dann irgendwann wieder in Berlin und auch bei der Geburtstagsfeier vom lieben Anton, dem ich auch von dieser Stelle noch einmal Recht herzlich gratulieren und ferner mit jenem, sehr schönen Foto ehren möchte:

antonkocht1 Anton hat tatsächlich für uns gekocht! ;)

In diesem Sinne auch noch einmal von uns allen unsere herzlichsten Glückwünsche und ein wunderbares neues Lebensjahr dir, viel Glück, was auch immer du anstreben mögest, viel Gesundheit und Freude am Leben! Mögest du uns in Berlin, notfalls aber auch woanders noch sehr, seeeeehr lange erhalten bleiben! :)

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Peter Kuscher Peet

HAPPY BIRTHDAY, ANTON!

18. Juli 2009

Es ward so weit: Unser Anton hat Geburtstag und wird 19 Jahre alt… Herzlichen Glückwunsch!

Nun, dann wollen wir von der Weisheit des Ältesten im Autorenteam weiter profitieren und freuen uns auf weitere Artikel… :)

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Marcus Anton, Marcus

Die grüne Hölle mit retuschiertem Apfel

17. Juli 2009

Ab heute, 19 Uhr, werden alle Nachrichtensendungen des ZDF (heute, heute-journal etc.) aus dem neuen, 30 Millionen Euro teuren Nachrichtenstudio in Mainz gesendet. Ursprünglich wollte man damit schon vor knapp einem Jahr fertig sein, doch nun ist der Termin der 17. Juli geworden.

Viel Realität findet man in der “grünen Hölle” nicht mehr. Es ist ein großer Raum, der beinahe zu 360° in einer grünen Wand verkleidet ist. Diese Fläche wird am Computer mit dem Hintergrund oder sonstigen virtuellen Dingen ersetzt. So gibt es dann “Erklärräume”, wo Claus Kleber dann eine große Afrikakarte neben sich zu stehen hat und dort Dinge erklärt. Das einzig reale wird der lange y-förmige geschwungene Tisch sein, an dem die Moderatoren und Sprecher stehen, nicht mehr sitzen. Claus Kleber zeigte sich erleichtert über diesen Fakt.

Gefilmt wird mit zwei Roboterkameras sowie mit zwei weiteren von Hand bedienten Kameras, alle detailgenau positioniert und mit sehr exakten Positionsmessgeräten ausgestattet, schließlich muss der Computer wissen, wo sich die Kamera im Raum befindet, um den Hintergrund und ähnliches entsprechend richtig einzusetzen.

Ich muss zugeben, bislang fand ich diese Virtual Reality Idee im heute-Studio nicht so dolle, weil die Studios der privaten Sender (most notably RTL und früher ITN News Channel in GB) extrem übertrieben aussehen, das virtuelle sticht quasi heraus. Beim ZDF wird das nicht so sein, es wirkt alles sehr homogen. Mehr gibts von mir dazu dann nach besagter Erstsendung und auf heute.de

Interessant ist der neue Laptop im heute-journal. In einem Video der ZDF-Mediathek zum neuen Studio meinte er “ein Laptop einer nicht näher benannten Firma… Es ist jedenfalls keine… Birne.” Man sehe selbst: Das ZDF übt sich nicht nur in VR, sondern auch gleich im digitalen Retuschieren, wie folgende Standbilder der Vorschau-Clips zeigen:

picture-12

Da sieht man noch das schicke Logo... // Quelle: ZDF Mediathek

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Und Schwupps! Verschwunden! // Quelle: ZDF Mediathek

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Anton Allgemeines, Anton, Medien, Technik

Neues vom Gendarmenmarkt

9. Juli 2009

In den letzten Wochen hatten wir als Studenten der HfM “Hanns Eisler” ja Vorlesungen draußen auf dem Gendarmenmarkt unter freiem Himmel, aber mangels guten Wetters wurden die Sitzgelegenheiten heute leider wieder abgebaut… ;)

Gendarmenmarkt

PS: Das war natürlich das Classic Open Air, das jährlich auf dem Gendarmenmarkt stattfindet :)
PPS: Sorry für die schlechte Qualität – Handy…
PPPS: Falls jetzt jemand denkt, er hätte mit dem Classic Open Air was verpasst – den kann ich beruhigen, dem ist höchstwahrscheinlich nicht so. Jedenfalls fand ich’s letztes Jahr, wo ich mir das angesehen hab, nicht übermäßig überzeugend…

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Marcus Foto, Marcus

“Kennste den noch?”

7. Juli 2009

Zum folgenden Bildchen möchte ich die (einfache?) Frage stellen…: Wer ist das? :)

Mr. B.

Kleiner Tipp: Der steht in meinem Zimmer. Das war’s aber. Den Rest darf der geneigte Leser selbst herausfinden… Viel Spaß!

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Marcus Foto, Marcus, Musik

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