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Ja, er lebt noch…

20. September 2009

Hallo, liebe AM BLOGgen-Leser,

nach langer, verschiedenst begründeter Abstinenz vom Bloggen melde ich mich zurück! ;) Mittlerweile als Schulsprecherkandidat der RLO und Wahlkämpfer – unter www.es-geht-um-euch.de könnt ihr euch einen Überblick verschaffen –  aber eben auch als Mensch. Das ist das tolle an Blogs, dass man seine ganz persönliche Meinung und Stimmung loswerden kann.

Und die persönliche Situation ist eine sehr im Umbruch befindliche. Natürlich sind da die Wahlen, aber ich versuche, sie nicht Oberhand über mein Leben gewinnen zu lassen. Nur so kann man mit kühlem Kopf wahlkämpfen. Auch hat sich meine Mannschaft gehörig umformiert, das Personal wurde mehrfach gewechselt in den letzten Monaten, mittlerweile arbeite ich mit 2 Co-Trainern.  Viele Spieler sind gegangen, aber auch neue, vielversprechende Talente zu uns gestoßen. Allerdings haben diese noch keine oder wenig Spielerfahrung und müssen jetzt gefördert werden. Ein langer, ein müßiger, ein schwieriger Prozess, der viel Geduld und Aufopferungsbereitschaft fordert. Also nicht so einfach. Aber wir machen das… ;)

Auch steht bei mir das Abitur an, aber bis auf die Tatsache, dass ich meine Prüfungen in Deutsch, Philosophie, Mathe, ? und Musik absolvieren werde, weiß ich noch recht wenig. Ferner bürge ich im Moment für rund 1600 €, die fällig werden, wenn das mit unserem Abiball schiefgeht. Ich hoffe also nicht… Drückt mir die Daumen und kauft fleißig Karten für unseren diesjährigen Abiball, der erstmals in der Geschichte der RLO in den Loewe-Sälen stattfinden wird. Das alles wird sein am 04.07.2009! Merkt euch diesen Tag also vor und haltet euch den Montag danach frei, denn dort steigt – zwischen Viertel- und Halbfinale der WM platziert – die Party des Jahres! ;)

Der Chor nimmt wie jedes Jahr einen neuen Anlauf mit dem Ziele, alle Eltern, Schüler und Lehrer kurz vor Weihnachten endgültig auch mental in die Feiertage zu schießen. :) – Aber es wird wie jedes Jahr schwer und ein Kampf bis zur letzten Probenminute um dann das zu erreichen, das für die Zuschauer immer so leicht, so spielerisch, so beseelt wirkt.

Nicht zuletzt gilt es jetzt aber richtungweisende Entschlüsse zu fassen: Was mache ich nach der Schule? Was willst du überhaupt erreichen?! Wie setzt du das am Besten um? – Kurz: Sich ein Plan zu machen von dem, wie man es in den nächsten Jahren angehen will und von dem, was in einem Jahr eh schon wieder hinfällig ist… :)

In nächster Zeit will ich auch sehen, dass ich wieder ein bisschen häufiger blogge, wenn ich die Möglichkeit dazu finde… ;)

Auf jeden Fall wünsche ich den Lesern weiter viel Spaß und Unterhaltung auf diesem Portal! :)

p.s. : Ich bin mittlerweile recht erfolgreich umgezogen… :D – Man kann mich jetzt in der Nähe des S-Bahnhofes Wollankstraße finden! :)

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Peet , , , , , , ,

Die Deutsche Bahn – immer eine Reise wert

12. August 2009

Guten Morgen, liebe AM BLOGgen-Freunde,

Ich sitze zurzeit in einem dieser wunderschönen Regionalexpresszüge der Deutschen Bahn, wir erreichen demnächst Paulinenaue, die Strecke sollte dem Sportskameraden Merkel (p.s.: Happy Birthday! J ) also durchaus bekannt sein. Das Problem: Eigentlich wollte ich mich schon in der Mecklenburg-Vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin befinden, aber wie das dann gerne so ist, geht alles schief, was so schief gehen kann.

Eigentlich hatte ich mich nämlich tapfer dazu durchgerungen, nach 2 Stunden Nachtschlaf wieder mein kuscheliges Bett zu verlassen um die letzten Sachen zusammenzuklauben und anschließend um 7:04 die S-Bahn von der Wollankstraße aus gen Potsdamer Platz zu nehmen und von dort aus gemütlich mit dem Regionalexpress nach Schwerin zu kommen. Nach bangen Blicken in Richtung Schönholz (die S1 erschien erst in allerletzter Sekunde am Horizont) und einer kleinen Hatz durch den Bahnhof Potsdamer Platz gelang es mir dann auch, das Gleis von meinem RE zu finden, alles war ruhig, keine Anzeichen von Hektik, Wismar stand an der Anzeigetafel von Gleis 3, ich dachte mir: „Puh, na dann hast du es ja gerade so geschafft, aber du hast es geschafft! J“. Eingestiegen in den Zug, die obligatorische Ansage „nächster Bahnhof: Berlin Hauptbahnhof“ und die üblichen Reisehinweise. Fast schon am Wegnicken (wegen des zu kurzen Nachtschlafes, s.O.) fiel mir auf: „Moment! Hat der eben was von „Bitte alle Fahrgäste aussteigen geredet?!“ – Auf Nachfrage beim freundlichen Zugpersonal kam das nette „Ja, Sie müssen jetzt aussteigen, ich kann Ihnen aber nicht weiterhelfen, bitte nutzen sie den Service Point!“ – Toooooooollll! – Da war mir geholfen…

Nach diversem Irrlichtern durch den Bahnhof wurde mir dann recht rasch klar, dass alle Service Points pickepackevoll waren und weit und breit keine zusätzlichen Servicemitarbeiter in Sicht. Ein Blick auf den Bahnhofsvorplatz verriet mir zudem, dass die über Lautsprecherdurchsagen versprochenen Ersatzbusse zumindest bis zum Horizont nicht in Sichtweite waren. Also rennt der erfahrene Berliner hoch in Richtung Ost-West Gleise. Vielleicht schaff’ ich ja auf eigene Faust noch den Zug 2 Stunden später…

Nach einigem hin und her, wie ich denn nun am Besten nach Berlin-Spandau komme, befand ich mich schließlich in der S75 nach Spandau und hatte das Vergnügen, eine mindestens genauso ratlose wie hilfesuchende schwedische Leichtathletin (wegen der WM) in meinem Wagen zu haben, die hektisch versuchte, über Telefon mehr herauszubekommen, was ja aber schwierig war, denn selbst bei der Deutschen Bahn konnten sie nur unwesentlich mehr wissen als wir alle… (An der Stelle wäre es toll gewesen, Linda in der Nähe zu haben, um ein paar schwedische Schimpfworte kennen zu lernen, aber die weilt derzeit ja nun mit dem dritten Autoren dieses Blogs ab heut Abend in Schweden – Herzliche Grüße an dieser Stelle! ;) )

In der sicheren Wähnung, jetzt nur noch meinen Regionalexpress ab Spandau abpassen zu müssen, verließ ich die S-Bahn und hetzte durch den Tunnel auf das Nachbargleis – um feststellen zu müssen, dass es dort doch gespenstisch still ist. Eine Runde an die Seite der – immerhin, wenn auch nur zu zweit vorhandenen – Servicekräfte gestellt und relativ schnell war klar: „Spandau ist noch nicht das Ende deiner Odyssee!“.

Wie also weiter?! Der Ratschlag der Deutschen Bahn „Fahren Sie einfach zurück nach Hauptbahnhof oder warten Sie, bis hier wieder ein Zug fährt!“ schien mir höchst unbefriedigend, denn was will ich im Hauptbahnhof?! Nunja. Also über eine dieser Servicekräfte kriegte ich dann heraus, dass es so etwas wie einen Ersatzverkehr bis Nauen geben müsse, Näheres wisse sie nicht, da sie seit einer Stunde auf dem Bahnsteig stehe und nicht zum Nachfragen bei den Kollegen gekommen sei. Der Blick zu Service Point verhieß eine lange Schlange und mit unwissend noch euphemistisch umschriebene Mitarbeiter. Nein. Das war es nicht… Nachdem ich mein (Un-)Glück bei den Servicehotlines der Detuschen Bahn versucht hatte, erschienen auf einmal und wie aus dem Nichts zwei Busse einer Havelländer Betriebsgesellschaft, die den freudigen Titel „Ersatzverkehr“ zur Schau trugen. Also hingerannt, die mäßig helfende Servicetante am Telefon abgeschaltet und gefragt: „Geht’s hier nach Nauen?!“ und bekam von einem der sympathischsten Busfahrer, die ich innerhalb des letzten Jahrzehntes erlebt habe, die erste zielführende Antwort des Tages: „Jawoll! Ich fahr’ nach Nauen! Ich habe keinen Fahrplan und keine Ahnung, was hier los ist, aber ich fahre nach Nauen!“ – Kein „Hm, ja, Moment, da muss ich mal schauen.“ sondern die erste wahre Antwort „ich habe keine Ahnung, was ich hier tue, aber ich fahre jetzt über Falkensee, Finkenkrug, Brieselang etc. nach Nauen!“. Da war mir geholfen. Über twitter und einige dortige Leidensgenossen waren wir mittlerweile weiter als die Servicewebsites der Deutschen Bahn und wussten ziemlich genau, dass irgendwo zwischen Nauen und Hauptbahnhof eine Person ziemlich unlebendig auf der Schiene liegen muss – das schlossen wir aus dem lautsprecherquellenden Euphemismus „Personenschaden“ – der Verkehr soweit zum Erliegen gekommen ist, keiner irgendeine Ahnung hat und konnten zumindest den Stand der Dinge (Umleitung über SEV Nauen – Berlin Spandau und ‚Besser S 75/9 nehmen’) für andere Freunde kommunizieren.

Nachdem der Busfahrer mehrfach Fahrgäste auf der Strecke mit einem „Nein, wir fahren NICHT nach Berlin Spandau! – Nein, ich gehöre NICHT zur Deutschen Bahn, ich bin unschuldig!“ auf weiteres vertrösten musste, kamen wir in Nauen an und – tatsächlich. Der Zug nach Wismar stand noch und es waren „nur“ 2 ½ Stunden Verspätung, die ich als Schaden davontrug. Schöne neue Welt. Mittlerweile fahren wir in Bad Wilsnack ein und dem Gespräch der sich völlig entnervt aus dem Zug verabschiedenden Zugbegleiterin entnehme ich, dass die Strecke wieder frei ist. Schöne neue Welt…

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Peet

Grüße aus dem Sommerloch…

27. Juli 2009

Hallo, werte Leserschaft,

wie gerne würde ich euch von spannenden, neuen, unglaublichen Dingen berichten, aber… es gibt einfach nichts derzeit.

Zwei der drei Autoren dieses Blogs sind derzeit im wohlverdienten Urlaub und der dritte müht sich gerade ab, einen halbwegs brauchbaren und unterhaltsamen Text zu gestalten.

Unterhaltsam war auch das, was die Blogosphäre in der vergangenen Woche produzierte, als sich Kai Gniffke, tagesschau-Chefredakteur und sein Freund Ulrich “Ulli” Deppendorf (bei den WDR-Mitternachtsspitzen heißt es dann immer “Ulli aus Deppendorf”…) öffentlich um Themen und deren Belange in der tagesschau in die Haare gekriegt haben. Das zeigt die Verzweiflung bei den Nachrichtenproduzenten, die vermutlich auch lieber mit der Badehose und einem alkoholischen Getränk entspannt im Liegestuhl am See säßen, als Neuigkeiten zu generieren, die gar keine sind. Vielleicht sollten sie mal bei RTL oder ProSieben nachfragen. Die Redakteure von “explosiv”, “punkt 12″ oder “taff” saugen sich in Akkordarbeit Themen ohne jegliche Relevanz aus den Fingern, die es trotzdem schaffen die Zuschauer halbwegs zu unterhalten und dementsprechend am weiterzappen zu hindern. Für die stellt auch das Sommerloch keinerlei größere Herausforderungen da. Frei nach Reinhard Mey gilt für sie: “Irgendein Depp mäht irgendwo immer.”. Und solange es noch Menschen gibt, die sich vor laufender Kamera zum Beispiel um die Wiese zoffen, ist die Welt in Ordnung.

Aber haben wir wirklich einen Nachrichtenmangel?! Ich glaube nicht. Vielleicht sollte man sich bei den seriösen Nachrichtensendungen einmal überlegen, die gute Sendezeit nicht mit Meldungen über Frau Schmidts Dienstwagen oder viel zu langen Sportberichten vergeuden, sondern lieber einmal bewusst das nachholen, was den Rest des Jahres im täglichen “Newsflash” auf der Strecke bleibt. Nämlich Reportagen. Reporter heißen nicht umsonst so. Warum sollte sich nicht etwa eine tagesschau mal überlegen, 5 Minuten Sendezeit für eine kleine Reportage beispielsweise über das Schicksal eines Waisenkindes in Afrika  zu senden? Anhand dieser Problematisierung lassen sich, so behaupte ich, auch in 5 Minuten einige Probleme anschaulich erklären. Und das muss ja auch nicht heißen, dass es das dann war, nach dem Spielfilmblock könnten weitere Reportagen laufen, vor allem ausgedehntere. Diese Schwerpunktsetzung auf folgende Ereignisse in den 20-Uhr-Nachrichten praktiziert Sat1 bereits. Und das nicht ohne Erfolg. Warum sollten die Öffentlich-Rechtlichen sich also nicht trauen, auch in ihrer Sendung Schwerpunkte zu setzen?! Selbstverständlich nicht für ein nachfolgendes Volksmusik-”Event”, sondern für Themen von wahrhafter Belange, d.h. Themen, die dem Bildungsauftrag gerecht werden.

Das mag eine recht krude Vision sein, aber warum sollte eine tagesschau nicht den Mut haben, den Sprecher nach 2-3 Minuten wirklich wichtiger sagen Meldungen zu lassen: “Meine Damen und Herren, das waren die wirklich wichtigen Meldungen des Tages. Es gibt aber Prozesse auf der Welt, die geschehen über einen längeren Zeitraum als einen Tag. Diese Prozesse gilt es zu verstehen, weil wir ohne sie zu kennen die Nachrichten eines Tages nie hinterfragen werden. Und diese Prozesse sind auch heute/an diesem Tag passiert. Zum Beispiel in…”?!

Nunja. Dies werden uns die Herren Deppendorf und Gniffke sicherlich auch erklären können. Aber ich sähe meine 17,28 € GEZ-Gebühren pro Monat lieber in solche Dinge investiert, als in Sensationen die keine sind. Denn Show und Spektakel und Aufbauschung kann ich auch ohne Gebüren haben. Das ganze Jahr über, 5 Tage die Woche. Bei “explosiv”,  ”punkt 12″ oder “taff”.

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Medien, Peet, Politik , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Zeit für Neues!

21. Juli 2009

Im Allgemeinen wie im Speziellen lieben wir den Trott, in dem wir uns tagtäglich wiegen. Aber ist das auch das Beste?!

Wohl mag es das scheinbar einfachste sein. Routinen, die wir lieben und nicht so gerne aufgeben. Gewohnheiten, die uns lieb und teuer geworden sind. Dinge, ohne die wir glauben, nicht leben zu können. Doch unser Leben verändert sich. Und unser Leben verändert uns. Die Meisterschaft erreichen wir, wenn wir unser Leben verändern. – Zeit für Neues!

Die Vorzeichen könnten besser nicht sein: Eine Gesellschaft, die – wenn auch ausbauwürdig – toleranter und freiheitlicher denn je ist. Eine, in der wir Schritt für Schritt beginnen zu begreifen, dass Integration funktionieren kann, wenn wir nur wollen. Eine Gesellschaft, die so komplex geworden ist, dass jedes Rädchen wichtiger denn je ist.

Jeder, der dies verneint, übersieht einen sehr wichtigen Fakt: Wenn er der Meinung ist, keine Rolle in der Gesellschaft zu spielen, dann nur, weil er es glaubt. Weil er nicht an sich glaubt. Ich glaube daran, dass jeder seinen Platz in der Gesellschaft hat und finden kann. Wir müssen ihn nur lassen. Und wir müssen uns überlegen, was wir überhaupt wollen. Von uns, von unserem Leben, von “den anderen”, wobei diese Bezeichnung zeigt, wie groß die Diskrepanz zwischen Individuum und Gesellschaft ist: Müsste es nicht “von den unseren” heißen? – Zeit für Neues!

Sicherlich dürfen wir uns nicht von unseren Ursprüngen entfernen und sicherlich wäre es fatal, das Gewesene zu übersehen, ist es doch mehr als nur ein Indikator, wohin unser Weg uns führt und doch: Waren es nicht immer die Menschen, die den Aufbruch gewagt haben, die UNS als Menschheit vorangebracht haben?

Sicherlich. Der Aufbruch ist mühsam. Er ist mit Risiken verbunden. Jeder, der zum ersten Mal einen unbekannten Schritt getan hat, weiß das. Jeder, der zum ersten Mal geliebt hat, ist nicht selten gefallen. Jeder, der zum ersten Mal für etwas Neues eingetreten ist, ist nicht selten gefallen.  Tragischerweise ist  der erste Fall zumeist nicht der letzte. Und doch sollte uns all das nicht abschrecken, neue Wege zu gehen.

Gerade Zeiten, in denen die Wege festgefahren und die Probleme groß scheinen, können wir darauf vertrauen, dass es sich lohnt. Was hinter dem Horizont vorfinden werden, wird nicht die Lösung aller Probleme sein und schon gar nicht der Ort, an dem die Menschheit verweilen kann. Es ist unser Wesen, dass wir immer weiter streben. Müssen. Würden wir es nicht tun, wären wir verloren. Denn dann hätten wir uns aufgegeben.

Wir haben derzeit so viele Möglichkeiten wie nur wenige vor uns. Der Mensch ist vor Millionen Jahren ausgezogen, um die ganze Welt zu bevölkern. Und jetzt, nach einer langen Zeit der Wanderschaft, kommen wir in der globalisierten Welt wieder zusammen und können bestaunen was funktioniert hat und uns fragen, wie wir Dinge, die immer noch nicht funktionieren in den Griff bekommen. Altes sehen und Gutes schützen. Und doch: Zeit für Neues!

Der Mensch kennt kein Ziel. Der Mensch kennt den Weg. Der Mensch ist der Weg. Der Weg beinhaltet, dass man sich auf Neues, Unbekanntes einstellen muss. Das mag zunächst abschreckend scheinen. Ist aber etwas ganz und gar wunderbares. Denn nur das Neue kann uns – in Verbindung mit dem Alten – zu neuen Höhenflügen inspirieren.

Wie in jedem Jahr gibt es auch in diesem Menschen, die sich auf ihren Weg in das “richtige Leben” machen. Dieses kleine – nur in schriftlicher Form zum Besten gegebene – Machwerk soll meine kleine Botschaft an all diese Menschen darstellen und zeigen, was ich ihnen aufrichtig wünsche und welche Herausforderungen auf sie warten.

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Nu mei – Wo warschte denn so lange?!

20. Juli 2009

Tjaaaa… Ähhm… Lieber AM BLOGgen-Leser,

das ist eine lange Geschichte… Zu lang, um sie noch länger zu machen, als sie ist, aber ich verspreche, das detaillierte Berichte folgen! ;) Hier denn also nur kurz, was zwischendrin so war:

Zunächst verschlug es mich in ein nicht weiter nennenswertes bayerisches Kaff namens “Rappoltengrün”… Hier entstanden folgende zwei Aufnahmen, die zum einen die unbeschreiblich schöne bayerische Natur und zum anderen… Die Landschaft zeigen… ;) :

Grundversorgung in der Pampa

Grundversorgung in der Pampa

Sonnenuntergang

Eine gewisse Romantik ist hier nicht zu leugnen...

Ferner verschlug es mich am Wochenende in die Eifel, genauer gesagt zum Großen Preis von Deutschland, wo wir uns gemeinsam mit täglich 100.000 Freunden Teile des Rennwochenendes antaten. Bis ich jedoch die Rechtelage für Bilder hiervon geklärt habe, müssen wir mit Bildern des neuen, weitläufigen Arreales Vorlieb nehmen:

Großer neuer Gebäude- / Tribünenkomplex

Viel los. Und das am Samstagmorgen...

Und zu guter letzt war ich dann irgendwann wieder in Berlin und auch bei der Geburtstagsfeier vom lieben Anton, dem ich auch von dieser Stelle noch einmal Recht herzlich gratulieren und ferner mit jenem, sehr schönen Foto ehren möchte:

antonkocht1 Anton hat tatsächlich für uns gekocht! ;)

In diesem Sinne auch noch einmal von uns allen unsere herzlichsten Glückwünsche und ein wunderbares neues Lebensjahr dir, viel Glück, was auch immer du anstreben mögest, viel Gesundheit und Freude am Leben! Mögest du uns in Berlin, notfalls aber auch woanders noch sehr, seeeeehr lange erhalten bleiben! :)

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Alles wird anders…

20. Juni 2009

Hallo, liebe Blogosphäre,

auch, wenn meine Präsenz anderes vermuten lässt: Ja, es gibt mich noch! ;)

Ein paar Dinge gibt es von meiner Seite zu vermelden:

Zum Ersten ist die Fußballsaison endlich beendet.  Ich habe jetzt endlich wieder Zeit für das Schreiben von Texten, für intensivere Auseinandersetzung mit Musik und sonstiges Engament. Ich hoffe, dass der geneigte AM BLOGgen – Leser über die Sommerpause endlich wieder Putschtipps etc. von meiner Seite bekommt. Aber das könnte klappen. Schließlich ist das Sommerloch nahe und die Ablenkungsgefahr ist sehr gering! ;)

Achso, im Übrigen. Nur der Vollständigkeit halber wollte ich erwähnt haben, dass ich im süßen Alter von 18 Jahren die Verdienstnadel meines Fußballkreises für meine Arbeit als Schiedsrichter und Trainer bekommen habe. Man kann das jetzt sehen, wie man mag, auch ich stehe dem durchaus gespalten gegenüber, da ich von Orden etc. prinzipiell eher weniger halte. Auf der anderen Seite ist es gut zu wissen, dass man Engagement noch zu schätzen weiß. Das abschließende Urteil mag sich der geneigte Leser selber machen.

Weiterhin wird sich in ein paar Wochen entscheiden, ob und wenn ja wie ich mich nächstes Schuljahr in der GSV engagieren werde. Hierzu sei nur vermeldet, dass derzeit noch alle Lösungen denkbar sind und ich es euch, liebe Leser, sicherlich als erstes wissen lassen werde, wenn eine Entscheidung feststeht. Hier gilt einfach: Abwarten! ;)

Forum Politicum "Klimawandel - Wie reagieren wir?"

Zwar werde ich im Herbst dieses Jahres meine Tätigkeit im Rahmen des Forum Politicum einstellen, jedoch sind es bis dahin im Idealfall noch 2 Veranstaltungen.

Die erste hiervon findet am 30.Juni 2009 um 19:00 Uhr im Lehrerzimmer der Rosa-Luxemburg-Oberschule statt. Die Frage lautet “Wie reagieren wir auf den Klimawandel?”. Unsere Referenten sind Lars Klinkmüller, seines Zeichens auf dem Sektor der regenerativen Energien tätig und Dorothee Dick von der Heinrich-Böll-Stiftung. Moderiert wird die Veranstaltung von Felix Szabó und meiner Wenigkeit, der Eintritt ist – wie immer beim Forum – selbstverständlich kostenlos!

Alles weitere bringt die Zeit, in Kürze werde ich mich auch mit aktuellen Entwicklungen im Wahlkampf beschäftigen!

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In Kürze, Peet, Politik , , , , , , , , , , , , , , ,

Die schöne EU-Wahl

8. Juni 2009

Jaaaaaa, es war mal wieder so weit:

Das Volk hat gewählt. Doch halt?! Das ganze Volk? Nein! Nur 42,5 % der wahlberechtigten Bevölkerung. Diese wiederum waren nur 72,5 % der gesamten in Deutschland lebenden Bevölkerung. Ein bisschen schwach also.

Man kann also sagen, dass Pofalla, Müntefering und Co. gründlichst versagt haben. Europa den Bürgern schmackhaft zu machen ist offensichtlich keiner Partei überragend gelungen. Vielmehr wurde es zu einer Wahl der Watschen für die Regierungsparteien.

Natürlich hat die CDU/CSU “”noch”" rund 38 % errungen, allerdings nur dank eines – wie soll ich sagen – wiedererstarkten bayerischen Nationalbewusstseins und den damit zusammenhängenden rund 8 %, die die CSU zu diesem Ergebnis beigetragen hat. Die CDU hat dementsprechend nur rund 30 % errungen, ein schlechteres Ergebnis als die SPD bei der Bundestagswahl 2005 (34,2 %). Auch Frau Merkel sollte sich Sorgen machen. Sie – so muss man sagen – konnte den inhaltslosen Wahlkampf der CDU (die üblichen Pseudo-Forderungen à la Bürokratieabbau etc.) zwar erfolgreich überstrahlen. Aber auf lange Frist gesehen wird dies auch nicht ausreichen können. Zumal sich eh die Frage stellt, was ihr Konterfei mit der Europapolitik der CDU zu tun hat.

Nicht viel besser steht es um die SPD. Mit rund 21 % muss man ein paar Monate vor der Europawahl von einem desolaten Ergebnis sprechen. Auch nicht weiter verwunderlich. Eine Kampagne, die ausschließlich zeigt, wie schlecht die anderen sind und nicht zeigt, was einen selber denn bitteschön besser macht liefert dem Wähler mehr Fragen über den geistigen Zustand in der SPD-Führung als Antworten über die Europapolitik ebenjener SPD. Mit einer Besserung ist nicht zu rechnen, zumal auch keine aufstrebenden Jung-Politiker mit Potenzial dieser Partei anhängen, man also nicht auf einen Obama-ähnlichen Wahlkampf hoffen kann. Ich habe mit vielen SPD-Stammwählern gesprochen, die der SPD noch 2005 ihr Vertrauen geschenkt haben – viele von ihnen fühlten sich spätestens durch diesen Wahlkampf verprellt und haben sichbewusst gegen diese Partei entschieden.

Guido Westerwelle und die ihm anhängige Dekoration FDP liegt wohl im Aufwind  - allerdings ist er weit von den zwischenzeitlichen Hochs (18 %) entfernt (jetzt rund 10 %). Offensichtlich kommt die Selbstinszenierung nicht mehr so gut an wie die engagierte Phase der FDP im Frühling. Der Trend jedenfalls zeigt nach unten und die FDP sollte sich noch nicht als sicherer Berliner Koalitionär wähnen.

Die Linke erhoffte sich viel – mietete sogar das Kesselhaus in der Kulturbrauerei – konnte aber ihrer Erwartungen nicht erfüllt sehen. Statt eines zweistelligen Ergebnisses kamen am Ende rund 8 % der Wählerstimmen herum. Das mag auch am Spitzenkandidaten Lothar Bisky liegen, der eher im Verdacht steht, im EU-Parlament geordnet seinen Ruhestand einzuleiten, als mit Elan und jugendlicher Frische für linke Ideen zu kämpfen. Dennoch konnte sie vor der Landtagswahl im Herbst immerhin in Brandenburg als eines von zwei nicht-CDU-dominierten Bundesländern gewinnen (Das andere Bundesland war Bremen, wo sich die SPD durchsetzte).

Bliebe als letzes wuMS! – die Grünen. Der Wahlslogan ist für ein besseres Ergebnis sicherlich nicht geeignet, verstanden doch viele ältere Wähler die Botschaft dahinter nicht und fühlten sich abgestoßen. Die Ideen scheinen im Allgemeinen zwar im Trend zu liegen, jedoch fehlte es auch hier an einem jungen, elanvollen Spitzenkandidaten. Wenn Reinhard Bütikhofer etwas von “Green New Deal” in seiner liebenswürdig murmelnden Weise erzählt, kauft man ihm das irgendwie nicht ab. Vielleicht sollte man hier doch das Riskiko eingehen und den jungen Hoffnungsträger Cem Özdemir – vielleicht sogar im Tandem mit Tarek Al-Wazir – als Zugpferde für eine glaubwürdige grüne Politik einspannen.

Näheres werden wir bald sehen, auch hier auf AM BLOGgen werden Anton und ich vermutlich des Öfteren  den Bundestagswahlkampf kommentieren, je näher die Bundestagswahl 27.09.2009 rückt.

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Peet

Was is’n hier los?! – Teil I

28. Mai 2009

Ich zitiere aus sueddeutsche.de:

1. FC Union verabschiedet sich mit Schützenfest

Klosterfelde (dpa) – Der künftige Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin hat seine Erfolgssaison mit einem Tor-Festival beendet. Die Köpenicker gewannen 12:0 (6:0) bei Union Klosterfelde.

Der Club aus dem nördlich von Berlin gelegenen Ort feierte mit dem Spiel gegen den Drittliga-Meister sein 90-jähriges Vereinsjubiläum. Mit fünf Toren war Shergo Biran erfolgreichster Schütze für Union, Steven Jahn traf dreimal. Das Dutzend voll machten Karim Benyamina, Ludwig Lippold, David Hollwitz und Adrijan Antunovic. Nicht mehr dabei war Sebastian Bönig.

Ja. In der Tat. Der der Club aus dem nördlich von Berlin gelegenen Ort – das ist mein Verein! ;) Unfassbar und doch war. In Vorbereitung auf diesen Tag war mir in letzter Zeit viel Konzentration flöten gegangen, dies ist u.a. der Grund dafür, warum ich nicht mehr so oft  bzw. gar nicht mehr gebloggt habe. Ich stand ein wenig unter Anspannung. Warum?! Nun, greifen wir doch einmal zum Marcus-Merkel-Gedenkspielchen:

cimg0014

(Quelle: Privatfoto Detlef Kuscher)

Die heutige Preisfrage lautet: Wo bin ich auf diesem Bild?! Kleiner Tipp: Ich bin nicht auf der Tribüne, die sich im imaginären Rücken des Fotografen befindet…^^ Der heutige Preis ist die Fortsetzung dieser kleinen Artikelreihe! ;)

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Wir sind überall – nur nicht AM BLOGgen…

20. Mai 2009

Hallo, werte Leserschaft,

ja, in der Tat, es gibt uns noch. Mich zumindest. Beim Anton bin ich mir auch noch halbwegs sicher und vom Marcus hoffe ich, dass es ihn noch gibt… ;)

Nun fragt sich der geneigte Leser: Wie konnte es so weit kommen? Wie kann es sein, dass wir eine Woche lang keinen Artikel veröffentlichen? – Nun – Die Antwort setzt sich aus zwei prägnanten Worten zusammen: ZU TUN! ;) Was Marcus im Konkreten so treibt, vermag ich nicht zu beurteilen, in jedem Falle jedoch scheint es anstrengend zu sein… (Oder er ist auf der Treppe in seiner Hochschule elendig verreckt, nachdem der Fahrstuhl außer Betrieb ging… Hmmmm… :D ). Die zwei Stellvertretenden Schulsprecher in unserem Team jedenfalls waren mit dem herrlichen Klassentauschprojekt beschäftigt, bei dem je 2 achte Klassen vom Ossietzky-Gymnasium und der RLO zwei Tage lang die Möglichkeit hatten, sich gegenseitig kennen zu lernen. Ich hoffe, wir können hier demnächst genaueres folgen lassen. In jedem Falle aber war es überaus anstrengend, weil zu jedem Tag gehörten entsprechende Vor- und Nachbereitung (denn – by da way – wir waren Teamer! ;) ).

In der Hoffnung, nun endlich wieder mehr für den Leser da zu sein, verbleibt im Namen des gesamten AM BLOGgen-Teams

Der Peter

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Anton, Marcus, Peet, RLO, gsv , , , , , , , , , , , , ,

Oje. Es ist schon wieder soweit… – Klausurenzeit

13. Mai 2009

Hallo, liebe AM BLOGgen-Leserschaft,

zunächst einmal bitte ich hochkaiserlich um Vergebung dafür, dass ich in letzter Zeit eher leicht inaktiv war. Aber des Wochenendlichen war ich wieder auf brandenburgischen Sportplätzlichkeiten unterwegs und nun… nun… tjaja… sind wieder Klausuren dran. :(

Nicht, dass ich dies jetzt gänzlich verabscheuen wollte, aber ich könnte mir schöneres vorstellen, als heute Abend schon wieder Mathe zu büffeln. Aber was macht man nicht alles für seine Zeugnisnote. ;) Der ein oder andere mag nun fragen, was er hieran so schlimm findet. Nunja. Ich habe nunmal jede Menge GSV-Kram, Fußball-Formulare, Vereinsanträge und sonstige Bearbeitungsvorgänge auf dem Schreibtisch (die den Hausaufgaben selbstredend zuvollst untergeordnet sind! :p), dies schickt sich ein wenig suboptimal! ;)

In Kürze gibt’s im Übrigen neues von mir und der sportlichen Front, seid gespannt! Für’s erste bin ich dann aber mal wieder beim Mathe – und Physikbuch verschwunden! :)

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Peet

“Mama – bricht so’n Schlüsselbein schnell?!”

8. Mai 2009

Unfassbarer Satz, aber tatsächlich gefallen!

Vor einigen Tagen auf dem Sportplatz in einem kleinen unerschrockenen brandenburgischen Dörfchen fragt der unbeirrte Sohnemann seine Mutter darüber aus, was man sich denn alles so an (scheinbar) heldenhaften Verletzungen zuziehen könne. Fragt mich nicht warum, aber er war aus irgendeinem Grunde geil darauf, sich zu verletzen. Meiner These nach muss da eine Wette oder die Angst vor einer Klassenarbeit hinter stehen… :D  Dementsprechend enttäuscht war er, als Mutti ihm mitteilte, dass er sich besser nichts zuziehe oder sie noch einen draufsetzt, wenn er das mutwillig tut. Offensichtlich half es. Der Junge ging unmotiviert in die Zweikämpfe und hütete sich vor einer Verletzung – Um nach dem Spiel damit zu prahlen,  dass alle Angst vor ihm hatten, sonst hätten sie ihn ja wohl gefoult. Eine zugegebenermaßen sehr offensive Interpretation… ^^

Das gibt’s nur auf dem Sportplatz! :D

Im Übrigen: Schlüsselbeinbrüche sind Gott sei Dank nicht mehr so häufig wie einst, kommen aber verhältnisweise noch sehr oft vor. Gerade als Schiedsrichter sind das keine leichten Situationen, wenn kein Arzt in der Nähe ist. Dann nämlich muss man dafür Sorge tragen, dass der Oberkörper so stabil wie möglich bleibt, den verletzten Spieler beruhigen, damit er nicht eventuell ohnmächtig wird und gleichzeitig die Meute aus Zuschauern, Trainern und anderen Spielern beruhigen, die meistens leider kein Verständnis zeigen und den Spieler als “Schauspieler” und “Zeitschinder” abtun und eine sofortige Spielfortsetzung fordern.

p.s.: @ max: Ich hoffe, du musstest das noch nicht erleben und es bleibt dir so lange wie möglich erspart! ;)

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EDV vom Anfänger für Anfänger – Bastelspaß mit Peter! ;)

7. Mai 2009

Hallo, verehrte Leserschaft,

heute wollen wir uns der Klärung eines praktischen Problemes zuwenden, wie ich es selbst erlebte:

In Zeiten der globalisierten und vernetzten Welt ist das Internet nicht mehr aus unserem täglichen Leben wegzudenken. Insbesondere, wenn man AM BLOGgen-Autor ist…^^

Umso ärgerlicher also, wenn einem der (einzige) Netzwerkstecker wegschmort. Dann ist man bekanntermaßen am A**** … :D  Aber halt! Der Netzwerkanschluss war doch nicht der einzige, oder?! Abgesehen davon, dass eine WLAN-Lösung viel einfacher wäre, gab es doch auch noch diese USB-Anschlüsse, oder?! Könnte man da nicht was … ?!

Also gut. Zu wenig Sachverstand für zu viel Technik, dachte ich mir und spazierte in einen großen Elektrofachhandel mit Planeten als Namensgeber und zu viel Geiz in ihren Werbekampagnen! :D Dem freundlichen Mitarbeiter zu verklickern, was überhaupt das Problem ist und was man sucht, dauerte geschätzte 15 Minuten. Dann sah man – frei nach Horst Evers (für alle “Appler”: Horst Evers Podcast Nummer 97! ;) ) – wie sich der Antwortbalken bei ihm vollständig geladen und eine Antwort erstellt wurde! Als ich die Antwort bekam (“Versuchn’ses mal mit dem Ruta hier! Det sollte weitahölfen!”) und mich nach dem Preis erkundigte, waren mir “fünfunsiepzisch Euro” deutlich zu hoch. Ich nahm also vorerst wieder mit meinem Uralt-Notebook Vorlieb, was – gerade in confickr-Zeiten – sicherlich ein gewisses Risiko darstellt, aber das ist eine andere Geschichte! ;) Aber irgendwie musste es doch gehen!

Ein paar Tage eingehender Beschäftigung später war mir klar: JA, ES GEHT! :) Bei einer US-amerikanischen Soft- und Hardwarefirma wurde ich fündig für umgerechnet rund 3 €  Produktpreis und 5 € Versandpreis – summa summarum also knapp 8 € (für alle, die es genau wissen wollen: 10,65 $) – gibt es einen LAN – USB Adapter. Nun gab es hierzu keine weiteren Informationen, aber ich dachte mir: Der Preis macht selbst eine Fehlinvestition lohnenswert! :D

Nur wenige Tage später fand sich das Teil in meinem Briefkasten. Es war billig. Und zugegebenermaßen sah es auch so aus. Zweifel mehrten sich. Doch wie sich herausstellen sollte ohne jeden Grund! Das Ding funktioniert tadellos und lässt mich wie zum Beispiel jetzt ohne Probleme im WorldWideWeb surfen. Ohne LAN-Anschluss über USB! =)

Und beim nächsten Mal: Ach verdammt, der USB-Adapter braucht Strom…

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How-to: Write your own constitution!

6. Mai 2009

Was will er?! Verfassung schreiben?! HÄ?!

Nun, kein Witz! Unsere GSV hat sich heute freiwillig eine eigene Art Verfassung gegeben: Die GSV-Geschäftsordnung!

GSV-Vorstand produktiv...

Und so wie da oben sieht das aus, wenn man zwecks Erstellung circa fünf Stunden die Köpfe rauchen lässt! ;) – Wobei ich finde, dass das noch relativ erträglich aussieht. Wenn ich mir einige Gesetze innert der BRD ansehe, dann komme ich zu keinem Schluss, als dass diese unter Alkoholeinfluss entstanden sein müssen. :D Das hatten wir (Anton und ich waren die Autoren dieses kleinen Machwerkes über 9 Seiten) zumindest nicht nötig.

Also! Was die GSV kann, könnt ihr auch! Schreibt euch eure eigene Verfassung!

Hier einige Fragen, die man hierin einbauen könnte:

- Wie gehe ich mit Menschen anderen Geschlechtes um / Welche Anmachsprüche sind gemäß meiner Verfassung erlaubt?!

- Wer bin ich und was ist mein Ziel?!

- Wie lange geht meine eigene Legislaturperiode -> Ist eine Hormonwallung jetzt Notstandsregierung oder Diktatur?!

- Wer sind meine Verfassungsorgane?!

- Kann ich mich selbst abwählen?!

- Bin ich zur Selbstauflösung gezwungen, wenn ich mein Ziel erreicht habe?!

Das fasse man alles schön mit Präambel und Übergangs- und Schlussbestimmungen und fertig! Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt euch selbst konstituiert! ;)

Leute, die das jetzt ernsthaft gemacht haben sollten,  setzen das Ergebnis bitte dringend als Kommentar an diesen Artikel! :D

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Anton, How-to, Peet, gsv , , , , , , , , , ,

How-To: Experience your adrenaline in the morning…

24. April 2009

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie man am Morgen am besten wach wird?!

Was habt ihr probiert?! Kalt Duschen? Frühsport? Wildfremde Leute anrufen? Nun. Hier ein weiterer guter Tipp:

Man stelle sich am Abend zuvor den Handy-Wecker, wohlgemerkt Vibrations-Alarm, verbringe weiterhin einen lustigen Abend und lege sich irgendwann ins Bett. Zum krönenden Abschluss genieße man noch ein wenig Musik mit seinen In-Ear-Kopfhörern (achte hierbei, wie ich mir sagen ließ, unbedingt auf die Lautstärke, um seine heißgeliebten Ohren nicht zu schädigen) und schlafe derart ein. Nun warte man auf den nächsten Morgen. Und: Oh Schreck. Man hört irgendwas dumpf-bassiges, merkt das Bett vibrieren und fühlt sich leicht betäubt. A bissl psycho, dies Erlebnis (was aber an seiner Lohnenswertigkeit nichts ändert ;) ) und vor allen Dingen die Frage: “Boah, fühl’ ich mich scheiße taub, wie lang mag das Ding jetzt wohl schon rumtönen?” und bekommt urplötzlich eine Riesenpanik ob der Frage, wie lang man jetzt denn wohl schon verpennt hat. Adrenalin schießt in den Kopf und in den restlichen Körper, der Körper fährt hoch und der Puls jagt von 0 auf 150 in unter 3 Sekunden: “Scheiße! Wie viel Zeit hab’ ich noch? 5? 3? 2 Minuten?” Man sehe auf den Wecker und stelle fest, dass noch über 30 Minuten sind und man eigentlich noch beruhigt vier, fünf Minütlein nachruhen könne. Ob des Adrenalins ist dies aber schlicht unmöglich. So ist man viel früher wach und kann morgens nicht nur das nötigste machen, sondern kann sich beflissentlich und vorbildhaft auf den Tag vorbereiten. Auch eine Art, wach zu werden… ;)

Und jetzt die Frage an euch: Wie werdet ihr am besten wach?! Wenn ihr auch eine kreative Art kennt, schreibt sie uns per Postkarte oder postet sie einfach als Kommentar zu diesem Artikel! ;)

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Hab’ ich ‘ne Rot-Grün-Schwäche?!

22. April 2009

Nein, liebe geneigte Leser,

es soll hier nicht um billige Wortwitze zu möglichen Koalitionen nach der Bundestagswahl im Herbst gehen, vielmehr traf mich heute Abend der Schlag.

Wie gewohnt wollte ich nach der Tagesschau mal so schauen, was an Entwicklungen in der Welt mir alles so verschwiegen wurde und wechselte zu meinem geliebten Medium des Time-Warner-Konzerns und… oh Schreck! Sollten meine Augen so schlecht sein? War dat Logo da nicht immer rot?! Doch. Eigentlich schon. Hmmm… Aber grün?! Warum seh’ ich das in grün?! Sollte sich jener Sender dem taz-Layout-Rausch angeschlossen haben? Was steckte wohl dahinter…

Nun. Der normalerweise doch eher dem Wirtschaftsflügel zugeschlagene Medienriese sah dies als seinen Beitrag zum heutigen “Earth Day” (22.04.) und lässt auf seiner internationalen Ausgabe nun den ganzen Tag Berichte rund um’s Thema “going green” laufen. (Natürlich nicht, ohne sich vorher einen exklusiven Werbepartner zu diesem Thema gesichert zu haben. Sonst wär’s ja nich CNN…^^).

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Links: Das normale Logo - Rechts: Nix für Leute mit Rot-Grün-Schwäche^^

Im Übrigen: Auch die CNN-Webpage ist iiiirgendwie kurzfristig grüner geworden…

Abgesehen von den üblichen Werbeanzeigen, den Hinweisen auf ‘impact your world’ und den Hinweis auf die – zugegebenermaßen populäre – Teilnahme am Geschehen via ‘iReport’ geben die da jetzt tatsächlich Informationen dazu, wie schlecht es um unsere Umwelt steht.

Achso: Was CNN kann, kann die BBC schon lange – die BBC-Seite gibt’s auf Wunsch schon immer in grün! ;)

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Zur Feier des Tages mal grün: CNN (Source: cnn.com)

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Auf Wunsch immer grün: Die BBC (Source: bbc.co.uk)

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