St. Oberholz ist nicht in Bayern!
Es ist nicht einfach nur ein Café wie Starbucks oder Café Nord, sondern eher eine Institution unter der jüngeren Generation in Prenzelberg und Mitte: Das St. Oberholz. Und natürlich auch über diese Bezirksgrenzen hinaus. Aber Jungen und Kreativen in Berlin wohnen ja schließlich supergerne in den schicken Szenebezirken, vor allem wenn sie von außerhalb her ziehen. An sich hab ich nichts dagegen, im Gegenteil. Ich gebe offen zu, auch gerne dort wohnen zu wollen, aber ich bin ja immerhin selbst Pankower und seit der Bezirksreform Anfang der 2000er dürfen wir Pankower den Prenzlberg auch “unser” nennen. Und kreativ nenne ich mich auch mal. Zumindest etwas.
Und das St. Oberholz ist das Café für diese Szene. Perfekt gelegen im nordöstlichen Teil Mittes direkt am Rosenthaler Platz. Fährt man den Weinberg hoch kommt man auf die Kastanien-(bzw. Casting)allee in den Prenzlauer Berg. Zwei Etagen, verschiedene kleine und große Tische mit alten gepolsterten Holzstühlen oder hohe Bänke. Klingt an sich nicht so spannend, aber jetzt kommt der Trick: Abgesehen vom äußerlichen Ambiente bietet das St. Oberholz kostenloses W-LAN und Steckdosen-Veteiler überall auf dem Holzboden. Keine Suche nach den drei versteckten Steckdosen wie bei Starbucks oder Enttäuschung durch die überteuerten Preise von T-Mobile Hotspots (wobei ich Starbucks zugute halten muss dass man jetzt immerhin 1Std. gratis W-LAN pro Tag bekommt).

Bild: studiblogger.de
Das passt nahtlos zu den Kreaturen, die sich hier beim Latte Macchiato mit MacBook und iPhone in der Hand treffen. Ja, und ich gehöre auch dazu. Je nach Tag und Uhrzeit ist es hier mal leerer, mal voller, aber das Bild ist immer das gleiche: Ein MacBook steht neben einem iBook und irgendwo findet man noch einen iPod. Auf dem Boden liegen Crumpler-Taschen rum.Hinter der Bar spielt ein iMac munter passende Musik in die Lautsprecher im Café. Okay, irgendwo findet man auch ein Netbook. Schließlich ist das Mitbringen eines Macs keine Einstiegsbedingung. Es gibt nur eine Bedingung, die die Leute vom St. Oberholz in einen heiteren Spruch verbaut haben: Komm rein, nutze die Steckdosen und unsere VDSL-Leitung, aber wunder dich nicht, wenn wir dich nach einer Stunde mit leerem Glas auf dem Tisch ansprechen, ob du nicht noch etwas trinken willst. Und da solltest du so nett sein und “ja” sagen.
Und das mach ich dann auch. Ich will ja schließlich wiederkommen.

Anton (20), bald Student in Mittweida und leidenschaftlicher Filmemacher, (derzeit unserer Fahne entflohen unter antonschubert.de), Peter (20), Mensch im Übergangsjahr und leidenschaftlicher Textmacher und Marcus (19), Kompositionsstudent und leidenschaftlicher Musikmacher, sind die Autoren dieses kleinen Blogs. Wir schreiben über alles, was uns interessiert, oder wovon wir denken, dass es euch interessieren könnte. Jeder ist herzlich eingeladen, nach Herzenslust zu kommentieren und/oder Beiträge anderer Art zu leisten. Wir freuen uns!
und dann nebeneinander sitzen und sich via video chat unterhalten. ach ja das ist wunderbar.
so müsste es überall sein!
…und beim Caffe schlürfen mal ein wenig Rechtschreibung üben… (2.Satz) :=)
Rechtschreibung braucht er doch nicht mehr nach seinem Abitur, denn er muss ja die Türen zufalen (!) lassen. Die Rechtschreibung muss der Papa aber auch noch üben, denn er schreibt ein Grundnahrungsmittel der Deutschen falsch. (Caffe)
Max, du alter Besserwisser!
Mach’ du es erst einmal besser, wenn du alt bist, du willst doch auch nicht, dass man an deinen Schwächen herumpenibelt und -deutelt.
Grade vor Weihnachten—
Muss ja nicht sein!
Frohes Fest!
Entschuldige bitte Peter…
Einen guten Rutsch wünsch ich euch allen!