Weiß-grüne Schilder in Pankow!
Zum Teil gab es sie schon in der Innenstadt: rechteckige weiße Schilder mit grüner Schrift, welche die den Weg zu Sehenswürdigkeiten, Bezirken und Orten wiesen. Manchmal sieht man sie in klein, mit einem grünen Fahrradlogo und Pfeilen.
Berlin baut also sein Fahrradwegenetz nicht nur fahrbahntechnisch aus, sondern zeigt den Fahrradfahrern auch mal die Richtung, in die sie fahren sollen. Neuerdings auch in Pankow. So erfährt man bei Einfahrt in den Schlosspark von der Ossietzkystraße aus, dass man in Niederschönhausen landet. und selbst die Trampelpfade, die Asphaltstrecke im Park mit

blau: schnelle Route, rot: Radroute, Quelle: GoogleMaps (bearbeitet)
der Ossietzkystraße verbinden, stehen Schilder, die einem zeigen, wo das Schloss Schönhausen ist. Na Prima. Pankow wird also fahrradtauglich. Vor einigen Jahren wurde das Schlagloch-Desaster des Schlossparks mit EU-Geldern beseitigt, denn der Radfernweg Berlin-Usedom führt hier durch. Die Fahrradfahrer und Inline-Skater freuts, nur leider hat man (wohl aus Gründen “der Verkehrssicherheit” vor der Pankebrücke und vor der Ausfahrt aus dem Schlosspark zur Ossietzkystraße hin 2er-Kopfsteinpflasterreihen eingelassen, damit man wohl nicht zu schnell fährt und in der Pankow landet. Ich persönlich finde das totalen Unsinn, weil dadurch nur die Unfallgefahr für Inlineskater steigt (man muss schließlich vier Kopfsteinpflasterreihen im Fahren “überlaufen”) und dem Fahrradfahrer tut der Hintern weh oder muss befürchten, dass brüchiges Transportgut kaputt geht. Viel gefährlicher ist eher die mangelnde Sicht für die Fahrradfahrer, wenn sie aus dem Schlosspark fahren:
Man fährt zuerst kurz auf die Straße Am Schlosspark rauf und landet nach 10m an der Kreuzung zur Ossietzkystraße. Genau diese Einfahrt ist durch Bäume und hecken behindert und Autofahrer kommen gerne mit mehr als der erlaubten 30 km/h aus der Straße geschossen. So viel zum fahrradfreundlichen Pankow.
Apropos fahrradfreundlich: Offiziell gehört auch die Berliner Straße zwischen Breiter Str. und S+U Pankow (Florastraße) zum Radfernweg. Dort gibt es gar keinen Radweg oder Fahrradstreifen. Man muss auf der Straße zwischen Straßenbahnen, 4 (derzeit 5) Buslinien und den Autos fahren. Spitze. Mir ist zu Ohren gekommen, dass im Rahmen der Umbauarbeiten am S+U Pankow ein Fahrradweg eingerichtet werden soll: Aber nur auf dem Abschnitt unter den Bahnbrücken (Granitzstr. bis Hadlichstr.). Spitze! Ist ja nebenbei nur der Schulweg für einige Schüler, nicht nur meiner alten Schule.
Doch zurück zur Beschilderung: Dieses Desaster wird aber mit einer anderen Wegführung retuschiert: Wenn man aus Mitte kommend nach Niederschönhausen fährt, wird man zunächst über den Berliner Mauerweg geführt, also durch den Mauerpark, durch den die alte Schwedter Straße führt, Kopfsteinpflaster und überall Fußgänger. Das ist aber nicht so das Problem, denn der Mauerpart lädt schließlich zum Verweilen und Langsamfahren ein. Wer es eilig hat, sollte die Schönhauser Allee benutzen. Dann fährt über den Behmsteg auf die Behmstraße, dort über eine weitere Rampe rechts unter Brücke Behmstraße hinunter und Fährt dann auf einer Fahrradstraße neben der S-Bahn entlang. Ab der Bornholmer Brücke, die man ebenfalls unterquert, kommt man auf den ehemaligen Grenzstreifen, der noch aus alten Zeiten betoniert ist, links und rechts sind Baumreihen gepflanzt. Dann zweigt die Ausschilderung vom Mauerweg ab, man fährt rechts statt links auf die Dolomitenstraße, biegt dann links in die Maximilianstraße, die wird unter der Brücke zur Heynstraße (Kopfsteinpflaster für 100m). Man überquert die Florastraße in die Neue Schönholzer Straße, eine schön neu asphaltierte Straße. Dann kommt man am Rathaus Pankow heraus und biegt rechts in die Breite Straße ab, fährt bis zur Kreuzung Berliner Straße, dort muss man sich durch die Fahrradregelung durchwurschteln und kommt dann in die Ossietzkystraße. Dort beginnt der Schlosspark.
Ich muss zugeben, der Radweg ist gut ausgeschildert, das habe ich von meiner Fahrradtour nach Usedom (Abschnitt Nechlin-Usedom) nicht so in Erinnerung. Die Wegführung ist etwas kompliziert, man könnte genauso gut einfach die Schönhauser Allee auf dem Fahrradweg hochfahren, aber die Wegführung ist gemütlicher und angenehmer zu fahren. Im Schlosspark selbst die Ausschilderung fast etwas übertrieben, werden doch selbst Strecken durch Trampelpfade zum “0,1 km” entfernten Schloss Schönhausen ausgewiesen. Wenn jetzt noch der Rest des Radfernweges so gut beschildert und ausgebaut ist, kann es eigentlich losgehen in Richtung Usedom per Fahrrad!


Dann fand ich die Alternativen: AVCHD-Kameras. Diese sind deutlich günstiger (sie beginnen unter 1000€) und haben meist semi-professionelle Einstellungsmöglichkeiten. So lassen sich bei meine Canon wie bei einer Spiegelreflex Kamera Shutter (Belichtungszeit) und Blende regeln. Außerdem kann man im 25-Volbilder Modus aufnehmen (statt 50 Halbbilder). Auch alle wichtigen Anschlüsse sind vorhanden, die ich vorher nicht hatte: Mikrofon mit manueller Lautstärkeregelung, Kopfhörerbuchse. Einige Funktionn kann ich auf ein kleines Drehrad neben dem Objektiv legen, z.B. Mikrofonpegel, Belichtung oder Fokus. Umgewöhnen muss ich mich lediglich dahingehend, dass meine Canon im Gegensatz zu meiner Sony keinen Touchscreen, sondern einen Joystick am Display hat. Das kann beim Filmen Geräusche verursachen, aber ansonsten super.
Doch nicht nur das Filmen soll gelingen, sondern auch der Schnitt. Im Vorraus stattete ich Marcus’ Familie einen Besuch hab, da diese seit ein paar Monaten über eine kleinere Canon mit AVCHD Video besitzen und mir von Problemen beim Schnitt in Premiere Pro berichteten. Ich schloss deren Kamera an mein MacBook Pro mit FinalCut Express 4 (FCE) an und importierte eine 5minütige Sequenz. Das gelingt erst einmal komfortabler, da man alle gefilmten Sequenzen einzeln anschauen und importieren kann. Doch der Import dauert auf Grund der notwendigen Umwandlung länger als das Capturen von DV. Danach konnte ich das Video problemlos im Viewer von FCE anschauen, doch sobald ich es in die Timeline schob ruckelte es selbst bei niedrigster Darstellungsqualität. Das Problem löste sich jedoch schnell, als ich die Importeinstellungen von “Apple ProRes Codec” in “Apple Intermediate Codec” änderte. Nur: Obwohl in AVCHD knapp 60min auf eine 8GB Speicherkarte passen, benötigt das importierte Video ein Vielfaches an Platz auf der Festplatte. Doch letztens fing ich dann doch mal an, mich etwas mit Apples merkwürdig neuen iMovie 8 zu beschäftigen, welches auch AVCHD unterstützt. Und dort kann man das Video auch in geringerer Auflösung umwandeln lassen, nämlich auf 960x540px Größe. Das ist zwar eine merkwürdige Größe und etwas kleiner als DV, aber es spart radikal Speicherplatz und Rechenleistung beim Schnitt. Also ab sofort läuft der Import über iMovie, dann wird die ferige Datei in FCE hinzugefügt (FCE kann nur in FullHD importieren). Und es entfällt die Größenreduzierung beim Brennen auf DVD, da ich eh keinen Bluray-Brenner habe. Höchstens für Projekte, wo FullHD wichtig ist, werde ich die volle Auflösung verwenden. Schließlich hab ich kein Speicherraid mit mehreren Terabytes zu Hause.
ein, mein erster Blogeintrag seit Wochen wird kein Ich-hab-jetzt-ein-(altes)-iPhone-und-das-ist-so-geil-Eintrag (auch wenn es das ja ist). Denn es gibt schon einige Funktionen an diesem Wundergerät aus Cupertino, die im Alltag auch hinterlich sein können.
Anton (20), bald Student in Mittweida und leidenschaftlicher Filmemacher, (derzeit unserer Fahne entflohen unter antonschubert.de), Peter (20), Mensch im Übergangsjahr und leidenschaftlicher Textmacher und Marcus (19), Kompositionsstudent und leidenschaftlicher Musikmacher, sind die Autoren dieses kleinen Blogs. Wir schreiben über alles, was uns interessiert, oder wovon wir denken, dass es euch interessieren könnte. Jeder ist herzlich eingeladen, nach Herzenslust zu kommentieren und/oder Beiträge anderer Art zu leisten. Wir freuen uns!
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