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Archiv für August, 2009

Weiß-grüne Schilder in Pankow!

28. August 2009

Schilder RadwegZum Teil gab es sie schon in der Innenstadt: rechteckige weiße Schilder mit grüner Schrift, welche die den Weg zu Sehenswürdigkeiten, Bezirken und Orten wiesen. Manchmal sieht man sie in klein, mit einem grünen Fahrradlogo und Pfeilen.

Berlin baut also sein Fahrradwegenetz nicht nur fahrbahntechnisch aus, sondern zeigt den Fahrradfahrern auch mal die Richtung, in die sie fahren sollen. Neuerdings auch in Pankow. So erfährt man bei Einfahrt in den Schlosspark von der Ossietzkystraße aus, dass man in Niederschönhausen landet. und selbst die Trampelpfade, die Asphaltstrecke im Park mit

blau: schnelle Route, rot: Radroute, Quelle: GoogleMaps (bearbeitet)

blau: schnelle Route, rot: Radroute, Quelle: GoogleMaps (bearbeitet)

der Ossietzkystraße verbinden, stehen Schilder, die einem zeigen, wo das Schloss Schönhausen ist. Na Prima. Pankow wird also fahrradtauglich. Vor einigen Jahren wurde das Schlagloch-Desaster des Schlossparks mit EU-Geldern beseitigt, denn der Radfernweg Berlin-Usedom führt hier durch. Die Fahrradfahrer und Inline-Skater freuts, nur leider hat man (wohl aus Gründen “der Verkehrssicherheit” vor der Pankebrücke und vor der Ausfahrt aus dem Schlosspark zur Ossietzkystraße hin 2er-Kopfsteinpflasterreihen eingelassen, damit man wohl nicht zu schnell fährt und in der Pankow landet. Ich persönlich finde das totalen Unsinn, weil dadurch nur die Unfallgefahr für Inlineskater steigt (man muss schließlich vier Kopfsteinpflasterreihen im Fahren “überlaufen”) und dem Fahrradfahrer tut der Hintern weh oder muss befürchten, dass brüchiges Transportgut kaputt geht. Viel gefährlicher ist eher die mangelnde Sicht für die Fahrradfahrer, wenn sie aus dem Schlosspark fahren:

Man fährt zuerst kurz auf die Straße Am Schlosspark rauf und landet nach 10m an der Kreuzung zur Ossietzkystraße. Genau diese Einfahrt ist durch Bäume und hecken behindert und Autofahrer kommen gerne mit mehr als der erlaubten 30 km/h aus der Straße geschossen. So viel zum fahrradfreundlichen Pankow.

Apropos fahrradfreundlich: Offiziell gehört auch die Berliner Straße zwischen Breiter Str. und S+U Pankow (Florastraße) zum Radfernweg. Dort gibt es gar keinen Radweg oder Fahrradstreifen. Man muss auf der Straße zwischen Straßenbahnen, 4 (derzeit 5) Buslinien und den Autos fahren. Spitze. Mir ist zu Ohren gekommen, dass im Rahmen der Umbauarbeiten am S+U Pankow ein Fahrradweg eingerichtet werden soll: Aber nur auf dem Abschnitt unter den Bahnbrücken (Granitzstr. bis Hadlichstr.). Spitze! Ist ja nebenbei nur der Schulweg für einige Schüler, nicht nur meiner alten Schule.

Doch zurück zur Beschilderung: Dieses Desaster wird aber mit einer anderen Wegführung retuschiert: Wenn man aus Mitte kommend nach Niederschönhausen fährt, wird man zunächst über den Berliner Mauerweg geführt, also durch den Mauerpark, durch den die alte Schwedter Straße führt, Kopfsteinpflaster und überall Fußgänger. Das ist aber nicht so das Problem, denn der Mauerpart lädt schließlich zum Verweilen und Langsamfahren ein. Wer es eilig hat, sollte die Schönhauser Allee benutzen. Dann fährt über den Behmsteg auf die Behmstraße, dort über eine weitere Rampe rechts unter Brücke Behmstraße hinunter und Fährt dann auf einer Fahrradstraße neben der S-Bahn entlang. Ab der Bornholmer Brücke, die man ebenfalls unterquert, kommt man auf den ehemaligen Grenzstreifen, der noch aus alten Zeiten betoniert ist, links und rechts sind Baumreihen gepflanzt. Dann zweigt die Ausschilderung vom Mauerweg ab, man fährt rechts statt links auf die Dolomitenstraße, biegt dann links in die Maximilianstraße, die wird unter der Brücke zur Heynstraße (Kopfsteinpflaster für 100m). Man überquert die Florastraße in die Neue Schönholzer Straße, eine schön neu asphaltierte Straße. Dann kommt man am Rathaus Pankow heraus und biegt rechts in die Breite Straße ab, fährt bis zur Kreuzung Berliner Straße, dort muss man sich durch die Fahrradregelung durchwurschteln und kommt dann in die Ossietzkystraße. Dort beginnt der Schlosspark.

Ich muss zugeben, der Radweg ist gut ausgeschildert, das habe ich von meiner Fahrradtour nach Usedom (Abschnitt Nechlin-Usedom) nicht so in Erinnerung. Die Wegführung ist etwas kompliziert, man könnte genauso gut einfach die Schönhauser Allee auf dem Fahrradweg hochfahren, aber die Wegführung ist gemütlicher und angenehmer zu fahren. Im Schlosspark selbst die Ausschilderung fast etwas übertrieben, werden doch selbst Strecken durch Trampelpfade zum “0,1 km” entfernten Schloss Schönhausen ausgewiesen. Wenn jetzt noch der Rest des Radfernweges so gut beschildert und ausgebaut ist, kann es eigentlich losgehen in Richtung Usedom per Fahrrad!

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Nicht nur ARD und ZDF switchen auf HD…

23. August 2009

…sondern auch meine Wenigkeit. Seit nicht allzu langer Zeit kann ich eine Canon HF S100 Videokamera mein Eigen nennen. Diese nimmt FullHD Video (1920×1080 px) im AVCHD-Format auf SDHC-Karten auf. Also ein Riesenunterschied gegenüber meiner guten alten Sony DCR-HC40, die lediglich SD (720×576 bzw. 1025×576 in 16:9)  auf miniDV aufnahm. Die Zeiten des Kassettenwechsels, Spulen und capturen in Echtzeit sind vorbei. Aber natürlich bleibt diese noch in Betrieb, da ich ja öfter mal meine Videokamera ausleihe und da ist mir die neue etwas zu wertvoll. Außerdem habe ich noch knapp 60cm nebeneinander aufgestellte DV-Tapes, von denen manche nicht gecaptured sind.

DV-Tapes

Zuerst hatte ich mit den schicken großen HDV-Kameras geliebäugelt (z.B. Canon XH-A1 oder Sony HDR-FX1), schließlich durfte ich die FX1 schon mal beim Filmen des letzten DS-Stücks ausleihen. Doch die Preise machen einem da dann doch einen Strich durch die Rechnung. Außerdem haben sie ja weiterhin DV-Tapes. Doch die Bildqualität dieser Kameras ist selbst im “alten” DV-Format um ein vielfaches besser als mit meiner kleinen HC40. Das ist nur natürlich, schließlich sind Objektiv und Bildsensor um einiges größer und es gibt mehr Einstellungsmöglichkeiten.

antoncanonDann fand ich die Alternativen: AVCHD-Kameras. Diese sind deutlich günstiger (sie beginnen unter 1000€) und haben meist semi-professionelle Einstellungsmöglichkeiten. So lassen sich bei meine Canon wie bei einer Spiegelreflex Kamera Shutter (Belichtungszeit) und Blende regeln. Außerdem kann man im 25-Volbilder Modus aufnehmen (statt 50 Halbbilder). Auch alle wichtigen Anschlüsse sind vorhanden, die ich vorher nicht hatte: Mikrofon mit manueller Lautstärkeregelung, Kopfhörerbuchse. Einige Funktionn kann ich auf ein kleines Drehrad neben dem Objektiv legen, z.B. Mikrofonpegel, Belichtung oder Fokus. Umgewöhnen muss ich mich lediglich dahingehend, dass meine Canon im Gegensatz zu meiner Sony keinen Touchscreen, sondern einen Joystick am Display hat. Das kann beim Filmen Geräusche verursachen, aber ansonsten super.

iMovie 8Doch nicht nur das Filmen soll gelingen, sondern auch der Schnitt. Im Vorraus stattete ich Marcus’ Familie einen Besuch hab, da diese seit ein paar Monaten über eine kleinere Canon mit AVCHD Video besitzen und mir von Problemen beim Schnitt in Premiere Pro berichteten. Ich schloss deren Kamera an mein MacBook Pro mit FinalCut Express 4 (FCE) an und importierte eine 5minütige Sequenz. Das gelingt erst einmal komfortabler, da man alle gefilmten Sequenzen einzeln anschauen und importieren kann. Doch der Import dauert auf Grund der notwendigen Umwandlung länger als das Capturen von DV. Danach konnte ich das Video problemlos im Viewer von FCE anschauen, doch sobald ich es in die Timeline schob ruckelte es selbst bei niedrigster Darstellungsqualität. Das Problem löste sich jedoch schnell, als ich die Importeinstellungen von “Apple ProRes Codec” in “Apple Intermediate Codec” änderte. Nur: Obwohl in AVCHD knapp 60min auf eine 8GB Speicherkarte passen, benötigt das importierte Video ein Vielfaches an Platz auf der Festplatte. Doch letztens fing ich dann doch mal an, mich etwas mit Apples merkwürdig neuen iMovie 8 zu beschäftigen, welches auch AVCHD unterstützt. Und dort kann man das Video auch in geringerer Auflösung umwandeln lassen, nämlich auf 960x540px Größe. Das ist zwar eine merkwürdige Größe und etwas kleiner als DV, aber es spart radikal Speicherplatz und Rechenleistung beim Schnitt. Also ab sofort läuft der Import über iMovie, dann wird die ferige Datei in FCE hinzugefügt (FCE kann nur in FullHD importieren). Und es entfällt die Größenreduzierung beim Brennen auf DVD, da ich eh keinen Bluray-Brenner habe. Höchstens für Projekte, wo FullHD wichtig ist, werde ich die volle Auflösung verwenden. Schließlich hab ich kein Speicherraid mit mehreren Terabytes zu Hause.

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Shake your iPhone!

22. August 2009

NiPhoneein, mein erster Blogeintrag seit Wochen wird kein Ich-hab-jetzt-ein-(altes)-iPhone-und-das-ist-so-geil-Eintrag (auch wenn es das ja ist). Denn es gibt schon einige Funktionen an diesem Wundergerät aus Cupertino, die im Alltag auch hinterlich sein können.

Eine davon ist die “Shake to shuffle”-Funktion (in der deutschen Sprachversion “Schüttelfunktion”), welche standardmäßig in den iPod-Einstellungen aktiviert ist. Man schüttelt sein iPhone einmal kräftig und die derzeitige Playlist (bzw. Bibliothek) wird auf zufällige Wiedergabe (Shuffle) geschaltet.

Diese Funktion, welche mithilfe des Beschleunigungssensors im iPhone funktioniert, war bei mir auch eingeschaltet. Wenn man dann mit dem iPhone am Gürtel auf dem Fahrrad durch Berlin fährt, wird man die Musik nicht durchgängig genießen dürfen. Denn bekanntermaßen gibt es in Berlin nicht nur hohe Ränder am Bürgersteig/Fahrradweg, sondern auch Schlaglöcher. Und auf diese weist einen nicht nur der Hintern hin, sondern auch das iPhone, denn kaum fährt man durch eins durch macht es “pling” und man hört einen neuen Titel. Und der kann nach fünf Sekunden auch schon wieder vorbei sein. Schon wieder ein Schlagloch. Danke.

Anmerkung: Diese Funktion gibt es meines Wissens nach auch mittlerweile an anderen iPods, z.B. dem iPod Nano. Also wer (unerlaubterweise) beim Fahrradfahren Musik hört, sollte sie lieber ausschalten.

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Die Deutsche Bahn – immer eine Reise wert

12. August 2009

Guten Morgen, liebe AM BLOGgen-Freunde,

Ich sitze zurzeit in einem dieser wunderschönen Regionalexpresszüge der Deutschen Bahn, wir erreichen demnächst Paulinenaue, die Strecke sollte dem Sportskameraden Merkel (p.s.: Happy Birthday! J ) also durchaus bekannt sein. Das Problem: Eigentlich wollte ich mich schon in der Mecklenburg-Vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin befinden, aber wie das dann gerne so ist, geht alles schief, was so schief gehen kann.

Eigentlich hatte ich mich nämlich tapfer dazu durchgerungen, nach 2 Stunden Nachtschlaf wieder mein kuscheliges Bett zu verlassen um die letzten Sachen zusammenzuklauben und anschließend um 7:04 die S-Bahn von der Wollankstraße aus gen Potsdamer Platz zu nehmen und von dort aus gemütlich mit dem Regionalexpress nach Schwerin zu kommen. Nach bangen Blicken in Richtung Schönholz (die S1 erschien erst in allerletzter Sekunde am Horizont) und einer kleinen Hatz durch den Bahnhof Potsdamer Platz gelang es mir dann auch, das Gleis von meinem RE zu finden, alles war ruhig, keine Anzeichen von Hektik, Wismar stand an der Anzeigetafel von Gleis 3, ich dachte mir: „Puh, na dann hast du es ja gerade so geschafft, aber du hast es geschafft! J“. Eingestiegen in den Zug, die obligatorische Ansage „nächster Bahnhof: Berlin Hauptbahnhof“ und die üblichen Reisehinweise. Fast schon am Wegnicken (wegen des zu kurzen Nachtschlafes, s.O.) fiel mir auf: „Moment! Hat der eben was von „Bitte alle Fahrgäste aussteigen geredet?!“ – Auf Nachfrage beim freundlichen Zugpersonal kam das nette „Ja, Sie müssen jetzt aussteigen, ich kann Ihnen aber nicht weiterhelfen, bitte nutzen sie den Service Point!“ – Toooooooollll! – Da war mir geholfen…

Nach diversem Irrlichtern durch den Bahnhof wurde mir dann recht rasch klar, dass alle Service Points pickepackevoll waren und weit und breit keine zusätzlichen Servicemitarbeiter in Sicht. Ein Blick auf den Bahnhofsvorplatz verriet mir zudem, dass die über Lautsprecherdurchsagen versprochenen Ersatzbusse zumindest bis zum Horizont nicht in Sichtweite waren. Also rennt der erfahrene Berliner hoch in Richtung Ost-West Gleise. Vielleicht schaff’ ich ja auf eigene Faust noch den Zug 2 Stunden später…

Nach einigem hin und her, wie ich denn nun am Besten nach Berlin-Spandau komme, befand ich mich schließlich in der S75 nach Spandau und hatte das Vergnügen, eine mindestens genauso ratlose wie hilfesuchende schwedische Leichtathletin (wegen der WM) in meinem Wagen zu haben, die hektisch versuchte, über Telefon mehr herauszubekommen, was ja aber schwierig war, denn selbst bei der Deutschen Bahn konnten sie nur unwesentlich mehr wissen als wir alle… (An der Stelle wäre es toll gewesen, Linda in der Nähe zu haben, um ein paar schwedische Schimpfworte kennen zu lernen, aber die weilt derzeit ja nun mit dem dritten Autoren dieses Blogs ab heut Abend in Schweden – Herzliche Grüße an dieser Stelle! ;) )

In der sicheren Wähnung, jetzt nur noch meinen Regionalexpress ab Spandau abpassen zu müssen, verließ ich die S-Bahn und hetzte durch den Tunnel auf das Nachbargleis – um feststellen zu müssen, dass es dort doch gespenstisch still ist. Eine Runde an die Seite der – immerhin, wenn auch nur zu zweit vorhandenen – Servicekräfte gestellt und relativ schnell war klar: „Spandau ist noch nicht das Ende deiner Odyssee!“.

Wie also weiter?! Der Ratschlag der Deutschen Bahn „Fahren Sie einfach zurück nach Hauptbahnhof oder warten Sie, bis hier wieder ein Zug fährt!“ schien mir höchst unbefriedigend, denn was will ich im Hauptbahnhof?! Nunja. Also über eine dieser Servicekräfte kriegte ich dann heraus, dass es so etwas wie einen Ersatzverkehr bis Nauen geben müsse, Näheres wisse sie nicht, da sie seit einer Stunde auf dem Bahnsteig stehe und nicht zum Nachfragen bei den Kollegen gekommen sei. Der Blick zu Service Point verhieß eine lange Schlange und mit unwissend noch euphemistisch umschriebene Mitarbeiter. Nein. Das war es nicht… Nachdem ich mein (Un-)Glück bei den Servicehotlines der Detuschen Bahn versucht hatte, erschienen auf einmal und wie aus dem Nichts zwei Busse einer Havelländer Betriebsgesellschaft, die den freudigen Titel „Ersatzverkehr“ zur Schau trugen. Also hingerannt, die mäßig helfende Servicetante am Telefon abgeschaltet und gefragt: „Geht’s hier nach Nauen?!“ und bekam von einem der sympathischsten Busfahrer, die ich innerhalb des letzten Jahrzehntes erlebt habe, die erste zielführende Antwort des Tages: „Jawoll! Ich fahr’ nach Nauen! Ich habe keinen Fahrplan und keine Ahnung, was hier los ist, aber ich fahre nach Nauen!“ – Kein „Hm, ja, Moment, da muss ich mal schauen.“ sondern die erste wahre Antwort „ich habe keine Ahnung, was ich hier tue, aber ich fahre jetzt über Falkensee, Finkenkrug, Brieselang etc. nach Nauen!“. Da war mir geholfen. Über twitter und einige dortige Leidensgenossen waren wir mittlerweile weiter als die Servicewebsites der Deutschen Bahn und wussten ziemlich genau, dass irgendwo zwischen Nauen und Hauptbahnhof eine Person ziemlich unlebendig auf der Schiene liegen muss – das schlossen wir aus dem lautsprecherquellenden Euphemismus „Personenschaden“ – der Verkehr soweit zum Erliegen gekommen ist, keiner irgendeine Ahnung hat und konnten zumindest den Stand der Dinge (Umleitung über SEV Nauen – Berlin Spandau und ‚Besser S 75/9 nehmen’) für andere Freunde kommunizieren.

Nachdem der Busfahrer mehrfach Fahrgäste auf der Strecke mit einem „Nein, wir fahren NICHT nach Berlin Spandau! – Nein, ich gehöre NICHT zur Deutschen Bahn, ich bin unschuldig!“ auf weiteres vertrösten musste, kamen wir in Nauen an und – tatsächlich. Der Zug nach Wismar stand noch und es waren „nur“ 2 ½ Stunden Verspätung, die ich als Schaden davontrug. Schöne neue Welt. Mittlerweile fahren wir in Bad Wilsnack ein und dem Gespräch der sich völlig entnervt aus dem Zug verabschiedenden Zugbegleiterin entnehme ich, dass die Strecke wieder frei ist. Schöne neue Welt…

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Peet

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