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Archiv für Juli, 2009

Grüße aus dem Sommerloch…

27. Juli 2009

Hallo, werte Leserschaft,

wie gerne würde ich euch von spannenden, neuen, unglaublichen Dingen berichten, aber… es gibt einfach nichts derzeit.

Zwei der drei Autoren dieses Blogs sind derzeit im wohlverdienten Urlaub und der dritte müht sich gerade ab, einen halbwegs brauchbaren und unterhaltsamen Text zu gestalten.

Unterhaltsam war auch das, was die Blogosphäre in der vergangenen Woche produzierte, als sich Kai Gniffke, tagesschau-Chefredakteur und sein Freund Ulrich “Ulli” Deppendorf (bei den WDR-Mitternachtsspitzen heißt es dann immer “Ulli aus Deppendorf”…) öffentlich um Themen und deren Belange in der tagesschau in die Haare gekriegt haben. Das zeigt die Verzweiflung bei den Nachrichtenproduzenten, die vermutlich auch lieber mit der Badehose und einem alkoholischen Getränk entspannt im Liegestuhl am See säßen, als Neuigkeiten zu generieren, die gar keine sind. Vielleicht sollten sie mal bei RTL oder ProSieben nachfragen. Die Redakteure von “explosiv”, “punkt 12″ oder “taff” saugen sich in Akkordarbeit Themen ohne jegliche Relevanz aus den Fingern, die es trotzdem schaffen die Zuschauer halbwegs zu unterhalten und dementsprechend am weiterzappen zu hindern. Für die stellt auch das Sommerloch keinerlei größere Herausforderungen da. Frei nach Reinhard Mey gilt für sie: “Irgendein Depp mäht irgendwo immer.”. Und solange es noch Menschen gibt, die sich vor laufender Kamera zum Beispiel um die Wiese zoffen, ist die Welt in Ordnung.

Aber haben wir wirklich einen Nachrichtenmangel?! Ich glaube nicht. Vielleicht sollte man sich bei den seriösen Nachrichtensendungen einmal überlegen, die gute Sendezeit nicht mit Meldungen über Frau Schmidts Dienstwagen oder viel zu langen Sportberichten vergeuden, sondern lieber einmal bewusst das nachholen, was den Rest des Jahres im täglichen “Newsflash” auf der Strecke bleibt. Nämlich Reportagen. Reporter heißen nicht umsonst so. Warum sollte sich nicht etwa eine tagesschau mal überlegen, 5 Minuten Sendezeit für eine kleine Reportage beispielsweise über das Schicksal eines Waisenkindes in Afrika  zu senden? Anhand dieser Problematisierung lassen sich, so behaupte ich, auch in 5 Minuten einige Probleme anschaulich erklären. Und das muss ja auch nicht heißen, dass es das dann war, nach dem Spielfilmblock könnten weitere Reportagen laufen, vor allem ausgedehntere. Diese Schwerpunktsetzung auf folgende Ereignisse in den 20-Uhr-Nachrichten praktiziert Sat1 bereits. Und das nicht ohne Erfolg. Warum sollten die Öffentlich-Rechtlichen sich also nicht trauen, auch in ihrer Sendung Schwerpunkte zu setzen?! Selbstverständlich nicht für ein nachfolgendes Volksmusik-”Event”, sondern für Themen von wahrhafter Belange, d.h. Themen, die dem Bildungsauftrag gerecht werden.

Das mag eine recht krude Vision sein, aber warum sollte eine tagesschau nicht den Mut haben, den Sprecher nach 2-3 Minuten wirklich wichtiger sagen Meldungen zu lassen: “Meine Damen und Herren, das waren die wirklich wichtigen Meldungen des Tages. Es gibt aber Prozesse auf der Welt, die geschehen über einen längeren Zeitraum als einen Tag. Diese Prozesse gilt es zu verstehen, weil wir ohne sie zu kennen die Nachrichten eines Tages nie hinterfragen werden. Und diese Prozesse sind auch heute/an diesem Tag passiert. Zum Beispiel in…”?!

Nunja. Dies werden uns die Herren Deppendorf und Gniffke sicherlich auch erklären können. Aber ich sähe meine 17,28 € GEZ-Gebühren pro Monat lieber in solche Dinge investiert, als in Sensationen die keine sind. Denn Show und Spektakel und Aufbauschung kann ich auch ohne Gebüren haben. Das ganze Jahr über, 5 Tage die Woche. Bei “explosiv”,  ”punkt 12″ oder “taff”.

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Zeit für Neues!

21. Juli 2009

Im Allgemeinen wie im Speziellen lieben wir den Trott, in dem wir uns tagtäglich wiegen. Aber ist das auch das Beste?!

Wohl mag es das scheinbar einfachste sein. Routinen, die wir lieben und nicht so gerne aufgeben. Gewohnheiten, die uns lieb und teuer geworden sind. Dinge, ohne die wir glauben, nicht leben zu können. Doch unser Leben verändert sich. Und unser Leben verändert uns. Die Meisterschaft erreichen wir, wenn wir unser Leben verändern. – Zeit für Neues!

Die Vorzeichen könnten besser nicht sein: Eine Gesellschaft, die – wenn auch ausbauwürdig – toleranter und freiheitlicher denn je ist. Eine, in der wir Schritt für Schritt beginnen zu begreifen, dass Integration funktionieren kann, wenn wir nur wollen. Eine Gesellschaft, die so komplex geworden ist, dass jedes Rädchen wichtiger denn je ist.

Jeder, der dies verneint, übersieht einen sehr wichtigen Fakt: Wenn er der Meinung ist, keine Rolle in der Gesellschaft zu spielen, dann nur, weil er es glaubt. Weil er nicht an sich glaubt. Ich glaube daran, dass jeder seinen Platz in der Gesellschaft hat und finden kann. Wir müssen ihn nur lassen. Und wir müssen uns überlegen, was wir überhaupt wollen. Von uns, von unserem Leben, von “den anderen”, wobei diese Bezeichnung zeigt, wie groß die Diskrepanz zwischen Individuum und Gesellschaft ist: Müsste es nicht “von den unseren” heißen? – Zeit für Neues!

Sicherlich dürfen wir uns nicht von unseren Ursprüngen entfernen und sicherlich wäre es fatal, das Gewesene zu übersehen, ist es doch mehr als nur ein Indikator, wohin unser Weg uns führt und doch: Waren es nicht immer die Menschen, die den Aufbruch gewagt haben, die UNS als Menschheit vorangebracht haben?

Sicherlich. Der Aufbruch ist mühsam. Er ist mit Risiken verbunden. Jeder, der zum ersten Mal einen unbekannten Schritt getan hat, weiß das. Jeder, der zum ersten Mal geliebt hat, ist nicht selten gefallen. Jeder, der zum ersten Mal für etwas Neues eingetreten ist, ist nicht selten gefallen.  Tragischerweise ist  der erste Fall zumeist nicht der letzte. Und doch sollte uns all das nicht abschrecken, neue Wege zu gehen.

Gerade Zeiten, in denen die Wege festgefahren und die Probleme groß scheinen, können wir darauf vertrauen, dass es sich lohnt. Was hinter dem Horizont vorfinden werden, wird nicht die Lösung aller Probleme sein und schon gar nicht der Ort, an dem die Menschheit verweilen kann. Es ist unser Wesen, dass wir immer weiter streben. Müssen. Würden wir es nicht tun, wären wir verloren. Denn dann hätten wir uns aufgegeben.

Wir haben derzeit so viele Möglichkeiten wie nur wenige vor uns. Der Mensch ist vor Millionen Jahren ausgezogen, um die ganze Welt zu bevölkern. Und jetzt, nach einer langen Zeit der Wanderschaft, kommen wir in der globalisierten Welt wieder zusammen und können bestaunen was funktioniert hat und uns fragen, wie wir Dinge, die immer noch nicht funktionieren in den Griff bekommen. Altes sehen und Gutes schützen. Und doch: Zeit für Neues!

Der Mensch kennt kein Ziel. Der Mensch kennt den Weg. Der Mensch ist der Weg. Der Weg beinhaltet, dass man sich auf Neues, Unbekanntes einstellen muss. Das mag zunächst abschreckend scheinen. Ist aber etwas ganz und gar wunderbares. Denn nur das Neue kann uns – in Verbindung mit dem Alten – zu neuen Höhenflügen inspirieren.

Wie in jedem Jahr gibt es auch in diesem Menschen, die sich auf ihren Weg in das “richtige Leben” machen. Dieses kleine – nur in schriftlicher Form zum Besten gegebene – Machwerk soll meine kleine Botschaft an all diese Menschen darstellen und zeigen, was ich ihnen aufrichtig wünsche und welche Herausforderungen auf sie warten.

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Nu mei – Wo warschte denn so lange?!

20. Juli 2009

Tjaaaa… Ähhm… Lieber AM BLOGgen-Leser,

das ist eine lange Geschichte… Zu lang, um sie noch länger zu machen, als sie ist, aber ich verspreche, das detaillierte Berichte folgen! ;) Hier denn also nur kurz, was zwischendrin so war:

Zunächst verschlug es mich in ein nicht weiter nennenswertes bayerisches Kaff namens “Rappoltengrün”… Hier entstanden folgende zwei Aufnahmen, die zum einen die unbeschreiblich schöne bayerische Natur und zum anderen… Die Landschaft zeigen… ;) :

Grundversorgung in der Pampa

Grundversorgung in der Pampa

Sonnenuntergang

Eine gewisse Romantik ist hier nicht zu leugnen...

Ferner verschlug es mich am Wochenende in die Eifel, genauer gesagt zum Großen Preis von Deutschland, wo wir uns gemeinsam mit täglich 100.000 Freunden Teile des Rennwochenendes antaten. Bis ich jedoch die Rechtelage für Bilder hiervon geklärt habe, müssen wir mit Bildern des neuen, weitläufigen Arreales Vorlieb nehmen:

Großer neuer Gebäude- / Tribünenkomplex

Viel los. Und das am Samstagmorgen...

Und zu guter letzt war ich dann irgendwann wieder in Berlin und auch bei der Geburtstagsfeier vom lieben Anton, dem ich auch von dieser Stelle noch einmal Recht herzlich gratulieren und ferner mit jenem, sehr schönen Foto ehren möchte:

antonkocht1 Anton hat tatsächlich für uns gekocht! ;)

In diesem Sinne auch noch einmal von uns allen unsere herzlichsten Glückwünsche und ein wunderbares neues Lebensjahr dir, viel Glück, was auch immer du anstreben mögest, viel Gesundheit und Freude am Leben! Mögest du uns in Berlin, notfalls aber auch woanders noch sehr, seeeeehr lange erhalten bleiben! :)

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HAPPY BIRTHDAY, ANTON!

18. Juli 2009

Es ward so weit: Unser Anton hat Geburtstag und wird 19 Jahre alt… Herzlichen Glückwunsch!

Nun, dann wollen wir von der Weisheit des Ältesten im Autorenteam weiter profitieren und freuen uns auf weitere Artikel… :)

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Die grüne Hölle mit retuschiertem Apfel

17. Juli 2009

Ab heute, 19 Uhr, werden alle Nachrichtensendungen des ZDF (heute, heute-journal etc.) aus dem neuen, 30 Millionen Euro teuren Nachrichtenstudio in Mainz gesendet. Ursprünglich wollte man damit schon vor knapp einem Jahr fertig sein, doch nun ist der Termin der 17. Juli geworden.

Viel Realität findet man in der “grünen Hölle” nicht mehr. Es ist ein großer Raum, der beinahe zu 360° in einer grünen Wand verkleidet ist. Diese Fläche wird am Computer mit dem Hintergrund oder sonstigen virtuellen Dingen ersetzt. So gibt es dann “Erklärräume”, wo Claus Kleber dann eine große Afrikakarte neben sich zu stehen hat und dort Dinge erklärt. Das einzig reale wird der lange y-förmige geschwungene Tisch sein, an dem die Moderatoren und Sprecher stehen, nicht mehr sitzen. Claus Kleber zeigte sich erleichtert über diesen Fakt.

Gefilmt wird mit zwei Roboterkameras sowie mit zwei weiteren von Hand bedienten Kameras, alle detailgenau positioniert und mit sehr exakten Positionsmessgeräten ausgestattet, schließlich muss der Computer wissen, wo sich die Kamera im Raum befindet, um den Hintergrund und ähnliches entsprechend richtig einzusetzen.

Ich muss zugeben, bislang fand ich diese Virtual Reality Idee im heute-Studio nicht so dolle, weil die Studios der privaten Sender (most notably RTL und früher ITN News Channel in GB) extrem übertrieben aussehen, das virtuelle sticht quasi heraus. Beim ZDF wird das nicht so sein, es wirkt alles sehr homogen. Mehr gibts von mir dazu dann nach besagter Erstsendung und auf heute.de

Interessant ist der neue Laptop im heute-journal. In einem Video der ZDF-Mediathek zum neuen Studio meinte er “ein Laptop einer nicht näher benannten Firma… Es ist jedenfalls keine… Birne.” Man sehe selbst: Das ZDF übt sich nicht nur in VR, sondern auch gleich im digitalen Retuschieren, wie folgende Standbilder der Vorschau-Clips zeigen:

picture-12

Da sieht man noch das schicke Logo... // Quelle: ZDF Mediathek

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Und Schwupps! Verschwunden! // Quelle: ZDF Mediathek

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Neues vom Gendarmenmarkt

9. Juli 2009

In den letzten Wochen hatten wir als Studenten der HfM “Hanns Eisler” ja Vorlesungen draußen auf dem Gendarmenmarkt unter freiem Himmel, aber mangels guten Wetters wurden die Sitzgelegenheiten heute leider wieder abgebaut… ;)

Gendarmenmarkt

PS: Das war natürlich das Classic Open Air, das jährlich auf dem Gendarmenmarkt stattfindet :)
PPS: Sorry für die schlechte Qualität – Handy…
PPPS: Falls jetzt jemand denkt, er hätte mit dem Classic Open Air was verpasst – den kann ich beruhigen, dem ist höchstwahrscheinlich nicht so. Jedenfalls fand ich’s letztes Jahr, wo ich mir das angesehen hab, nicht übermäßig überzeugend…

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“Kennste den noch?”

7. Juli 2009

Zum folgenden Bildchen möchte ich die (einfache?) Frage stellen…: Wer ist das? :)

Mr. B.

Kleiner Tipp: Der steht in meinem Zimmer. Das war’s aber. Den Rest darf der geneigte Leser selbst herausfinden… Viel Spaß!

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Kaffeepause…

6. Juli 2009

… hatten die Autoren von AM BLOGgen nun lange genug. Finde ich.

Das Benefizkonzert “Alles, was wir mögen” vom letzten Freitag, dem 3. Juli, nahm für meinen Teil unheimlich viel Vorbereitungszeit in Anspruch, doch nun segeln wir entspannteren Epochen entgegen – bei mir werfen die Semesterferien ihre Schatten voraus, bei Peter sind das die Schulferien und bei Anton die Ferien-Ferien. Weder Schule noch Studium eben. Beneidenswert, diese jungen Leute heutzutage, nicht wahr? :)

Bis morgen also – der geneigte Leser darf sich ab sofort wieder auf spannende Beiträge freuen!

PS: Ich bitte zu beachten, dass ich nun gedenke, noch vor Mitternacht das Bett aufzusuchen. Falls jemand das in den kommenden 50 Jahren wieder einmal erlebt, darf er sich gern fühlen, als hätte er sechs Richtige in der Lotterie erwischt… Bona nox!

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