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Archiv für Januar, 2009

Erste Probe mit Chor UND Orchester (:

29. Januar 2009

So, wir haben jetzt unsere erste Probe mit Chor und Orchester hinter uns: Adiemus. Das Orchester probte nämlich von 19:30 bis 20:15, der Chor stieß zur gleichen Zeit hinzu und der Spaß begann. Ein Problem haben wir Tenöre allerdings derzeit: Ludwig und Ingo machen Percussion, Alex hat wenig Stimme und Matthias krank. Somit blieben ganze zwei. Aber das schaffen wir trotzdem alles (:

Wir sitzen derzeit im Flur der 1. Etage (und das NACH 22:00 Uhr^^) und quatschen… Hr. Henkel steht derweil am Treppenhaus und überwacht den Flur. Normalerweise ist ja Punkt 22 Uhr Schluss hier. Hr. Römer beschwert sich noch dass das WLAN an seinem Laptop nicht funktioniert während es bei Marcus und mir geht. Er will das abschalten lassen ;)

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Neues aus dem bus

24. Januar 2009

Die zimmerverteilung bereitet marcus und ingo (bzw leo) probleme.die
taktik ‘zuerst die 13er,dann die ganz kleinen und dann erst die
12.denn in der oberen etage ist zu wenig platz für alle 12/13. Somit
müssen einige 12er und auch auf freiwilliger basis 13er nach unten.
Zum schluss ging alles auf,auch ohne losen zu müssen. Derweil lesen
laura,maria,leonie und ingo die fotoromane der bravo girl mit
verteilten rollen…mittlerweile sind sie beim horoskop.ingo scheint
sich hoffnungen für die liebe zu machen,neptun soll ihm helfen.ob mal
sehen.


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gesendet aus Pec (Tschechien) von Anton und Marcus.

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Pec '09, RLO , , , , , ,

5km vor Bautzen

24. Januar 2009

Wir sind wenige Kilometer vor der ersten Pause in bautzen. Ingo,laura
und leonie machen die ‘welcher typ passt zu dir?’ spiele aus der bravo
girl…derweil fragt ingo regelmäßig nach der kilometerzahl bis
bautzen damit er drehen kann.andere spielen noch uno oder hören musik.
Und leo erfreut sich derweil an einem artikel in der glamour: ‘wie
krieg ich leo rum?’. Noch 1km bis zum großen m :D


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gesendet aus Pec (Tschechien) von Anton und Marcus.

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Pec '09, RLO , , , , , , ,

Ein letzter test

23. Januar 2009

So.das ist die letzte testmail von meinem handy an den blog bevor es
ernst wird. In 8h 45m gehts los.bin immer noch nicht mit dem packen
fertig…


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Pec '09, Technik

10h 15m left

23. Januar 2009

Recht hat er, der Hr. Merkel in seiner Annahme, dass es Knödel geben müsste. Aber Obacht! Letztes Jahr sind wir am Sonntag einma… reingeschneit und DA gab es Knödel. Wenn wir ‘Pech’ haben, gibt es erst Sonntagabend Knödel. Aber wir werden sehen. Verhungert tut man bei Frau Seibert jedenfalls nie.
Und ebenfalls werden wir am ersten Abend zu einer Runde mit dem Gesangsverein der RLO zusammenkommen.

Also um mal von vorne anzufangen:
Ich bin noch nicht weit mit dem Packen. Meine Skier und Skischuhe sind oben und sehen auch soweit gut aus (: Ebenfalls liegt in meinem Zimmer eine große Reisetasche und Klamotten rum. Die restlichen Klamotten hängen noch auf der Heizung, in der Hoffnung, sie morgen trocken mitnehmen zu können. Ansonsten hab ich mich eingedeckt für die Fahrt und mit Dingen, die man nicht so leicht auf 1000m Höhe bekomme (Krügerol, Haribo etc.). Vieles werde ich erst morgen früh packen können, weil sie derzeit noch benötige (Laptop, Kamera lädt noch, Festplatte ist in Betrieb usw.)
Nun, dann werden wir morgen in aller Herrgotsfrühe den Bus an der Schule besteigen, die Keyboards, Verstärker und Instrumente des hochgeschätzten Orchesters einladen und Hr. Bergen wird sich wieder auf seinen Job als “Ausweiskontrolleur” freuen dürfen. Dann begibt sich der Doppelstockbus auf die Fahrt erst durch Berlin, dann auf die Autobahn Richtung Dresden und irgendwann kommen wir dann sicher auch im Riesengebirge an. Letztes Jahr klappte das so gut, dass Hr. Römer auf der Rückfahrt die Busfahrer gesondert erwähnte, schließlich wäre keinem der Schüler(INNEN) übel geworden. Hoffen wir das Beste für morgen.
Zu Guter letzt kommt man auf dem Parkplatz in Pec Downtown an, von wo die Skier und Taschen auf eine große Schneeraupe verladen werden. Um die Instrumente kümmert sich “Raupen-Willi”, wie wir den Mann (Sohn?) von Fr. Seibert nennen, der diese dann zur Baude fährt und dort aus seinem (sehr nach Diesel stinkenden) Schneegefährt die Instrumente entlädt (oder soll ich sagen ‘wirft’??).

Ach ja, eins hab ich vergessen: Die Zimmerverteilung muss im Bus erledigt werden. Meistens machen das die Ehemaligen, in diesem Fall also Ingo und Marcus (wobei Hr. Römer mir gegenüber heute verlangte, das ein Mädchen dabei sein müsse). Dann gibt es wieder Streit und ich sage für dieses Jahr besonderen Streit voraus: Es gibt nämlich oben weniger Betten als es Schüler der 12. und 13. (sowie Ehemalige) gibt. Nämlich insgesamt 4 zu wenig! 2 Davon gehen freiwillig nach unten (zu den Gründen sage ich nichts), mal schaun, was noch wird…

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Theooo, wir fahr’n nach Pec!

23. Januar 2009

So, nach deutscher Zeit ist es jetzt etwa 20 Uhr und damit noch genau 11 Stunden, bis sich der geheime Bund der Mitfahrenden zur Abfahrt zur legendären Chor- und Orchesterfahrt nach Pec des Jahres 2009 trifft.

Ich selbst bin gerade dabei, die letzten Vorkehrungen für die Zeit meiner Abwesenheit (zum Beispiel Zimmer aufräumen, bevor die Ableser des Heizungsstands nächste Woche hereinschneien) zu treffen und gleichzeitig alles, was mir noch einfällt, in Richtung Koffer zu befördern.

In 11 Stunden treffen, in 11 Stunden und 30 Minuten geht es dann endlich los. Noch einmal schnell trauern um die Kolleginnen und Kollegen, die dieses Jahr aus verschiedenen Gründen, sei es Schulabgang, sei es Prüfungs- oder auch Abiturvorbereitung, der Fahrt nicht beiwohnen können. In den Bus steigen, noch einmal kontrollieren, ob man denn auch den Pass dabei hat (oder im umgekehrten Falle doch eher an der Grenze aussteigt), Platz suchen, bequem machen, los fahren. Und sich schon einmal seelisch darauf einstellen, am Nachmittag in einer endlos lang erscheinenden Zeitspanne den Berg hinaufstiefeln zu dürfen – bis man als Lohn endlich seinen Zimmerschlüssel entgegennehmen darf und sich bereits nach dem Abendessen sehnt. Gab es nicht am ersten Abend immer Knödel?

Natürlich wird auch am ersten Abend schon geprobt! Wir sind ja nicht nur zum Spaß da.

Doch dazu in den nächsten Tagen mehr – dann nicht mehr aus der Perspektive des Vorausschauenden, sondern aus der des sich bereits in der Bauda Seibertova zurücklehnenden und in die selige Vergangenheit schauenden…

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Marcus, Pec '09, RLO , , , , ,

TEQUILA… FERTIG!!

23. Januar 2009

Liebe Freunde der leichten Unterhaltung und des zeitgenössischen Crossovers,

ich darf hiermit stolz verkünden, mein Arrangement zu “Tequila” gestern vollständig fertig gestellt und bereits (samt Instrumentalstimmen) ausgedruckt zu haben.

Die Partitur umfasst nun 21 Seiten (wobei die Noten sehr klein gedruckt sind) und die Stimmen sind, je nach Menge des zu spielenden, 2 bis 7 Seiten lang. Mein “Tequila” bringt es auf eine Länge von nun knapp 7 Minuten.

Ich wünsche allen beteiligten Instrumentalisten viel Spaß beim Spielen und Proben in der kommenden Woche (mit mir als unerbittlichem Probenleiter und Dirigenten) – und der werten Zuhörerschaft viel Spaß beim Frühlingskonzert der rlo, wo dieses Stückchen Musik zu Gehör gebracht werden wird!

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Marcus, Musik, Pec '09, RLO , , , , , , , , , , , , , , , ,

In eigener Sache: Pec-Blog (updated)

22. Januar 2009

Einige Anmerkungen zu unserem Vorhaben des “Pec-Bloggings”:

Wir kamen auf die Idee, aus Pec zu bloggen (was mangels Internetcafé quasi unmöglich ist), als ich mitbekam, dass simyo vergleichsweise günstige Datentarife fürs Ausland anbietet. Der Tarif liegt bei 24ct pro 100kb Datenübertragung in der EU (Vergleich, in Deutschland bezahle ich 24ct pro 1MB, also 1000kb). Das ist natürlich nicht wenig, aber wir dachten uns, für so ein paar E-Mails aus Pec ist das okay. Also setzten wir uns ran, um das E-Mail Bloggin umzusetzen.

Leider klappt es bisher nicht wirklich. Erst einmal kommen die E-Mails, die ich von meinem GoogleMail Programm auf dem Handy absende, nicht an, zweitens sind die E-Mails von meinem Nokia E-Mail Programm falsch formatiert (da kommt nur Buchstabensalat heraus). Und zu guter letzt habe ich es zwar geschafft, dass sie unser WordPress-Blog-System die E-Mails vom Server zieht, allerdings nur die Überschrift, nicht den Inhalt.

Es bleibt also spannend, die Notfall-Variante wäre, E-Mails aus Pec an eine vertrauensvolle, daueronline-seiende Person zu schicken, welche die Beiträge dann online stellt… Aber wir arbeiten dran! Noch 2 Tage bis Pec.

Update: Es klappte eben sogar schon mit dem eigentlichen Text (unter diesem Artikel steht ein solcher textartikel), allerdings ist die Email dazu von meinem Computer versendet worden, noch nicht vom Handy…

Update 2: So, bisher war entweder  die Textformatierung falsch oder der Beitrag war ‘pending’ oder nur die Überschrift kam an (aber der Beitrag war veröffentlicht^) und jetzt klappt es!!! Wie man oben sieht, Testbeitrag Nummer 6 ist erfolgreich gepostet worden! Dank einer kleinen Änderung im wp-mail.php Code kann ich jetzt vom Gmail Programm auf meinem Handy bequem bloggen. Schön, dass es jetzt endlich klappt. Die nächsten 2 tage vor Pec sind gerettet und ich kann weiter gesund werden (:

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Pec '09

Spielchen der GSV, heute: Stuhlpogo

22. Januar 2009

Ich hatte es ja schon angekündigt: Eine Erklärung zum Stuhlpogo.

Stuhlpogo ist ein Gruppenspiel, welches man in einem Stuhlkreis spielt. Jeder sitzt auf einem Stuhl, zwei bis drei Stühle sind frei und eine Person steht in der Mitte des Kreises. Ziel der Person ist es, sich auf einen freien Platz zu setzen. Die Leute auf den Stühlen dürfen (bzw. müssen) sich nach rechts auf einen freien Platz bewegen. Sollte die Person aus der Mitte einen freien Platz erwischen, da eine sitzende Person es versäumt hat, den freuen Platz zu besetzen, so muss diese Person aufstehen und sich einen neuen freien Platz suchen.

Wir haben das Ganze auf der GSV Fahrt im Dezember 2007 kennengelernt und hatten viel Spaß dabei. Auch jetzt haben wir es sowohl im 60er Kreis mit 4 freien Stühlen und einer oder auch 2 Personen in der Mitte gespielt, als auch in kleiner 14er Runde und trotzdem 3 freien Stühlen! Das strengt sehr an, sowohl für die Person in der Mitte als auch für alle anderen, weil ja anteilmäßig extrem viele Stühle frei sind. Oftmals kommt es dann so dass die drei oder vier freien Plätze direkt hintereinander kommen, sodass die sitzenden Personen 3-4 Plätze gleichzeitig rücken müssen.

Mit “pogo” hat das Ganze in soweit zu tun, als dass sich die Personen in der Mitte oftmals sehr pogo-mäßig auf die freien Plätze geradezu werfen und dabei öfter mal auf anderen Leuten drauf oder zwischen zwei Stühlen landen.

Und noch ein Aspekt: Ein 14er Stuhlkreis bewegt sich während einer 30 minütigen Stuhlpogo-Session ungefähr einen Halbkreis!! (Das haben wir anhand einer grünen Jacke erkannt, die an einem Stuhl hing).

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Anton, gsv

Neues aus dem Nebengebäude I

22. Januar 2009

Es ist doch immer wieder schön, mit was für einer hohen Trefferquote es mein Musik LK schafft, beim Weg aus dem Musikraum das heutige Essen bei Bärenmenü zu erraten. Das ist unsere neue Anfang-der-Pause-Beschäftigung ;)
Ganz besonders leicht riecht man Milchreis/Griesbrei, Nudeln mit Tomatensauce bzw. mit Jägerschnitzel, Eintöpfe und Eierkuchen. Dann verbreitet sich dieser Duft schön durchs gesamt Nebengebäude, schließlich kann die Luft ja durch jede der geschätzten 1,5 Millionen Löcher, Risse und sonstige Spalten dieses alten DDR Plattenbaus!

Achso und: Nein, ein saniertes Nebengebäude werden einige der ältesten Jahrgänge garantiert nicht mehr als Schüler erleben… Traurige Wahrheit, zumal sich ja noch ganz andere Probleme auftun…

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Aktuelle Anekdoten aus der Musikhochschule, Teil 1

22. Januar 2009

Wie jedes halbe Jahr bricht auch in diesem Januar wieder eine ganz besondere Zeit an: Die Aufnahmeprüfungen für potenzielle neue Studenten kommen! Als schon länger eingebürgerter Student erkennt man das daran, dass einen Leute auf Englisch (oder auch Französisch, Italienisch, Koreanisch, Chinesisch, Japanisch…) nach dem Weg zum Prüfungsamt fragen oder dass recht umfangreiche Menschenmengen wartend das Foyer der Hochschule bevölkern.

Um den folgenden kleinen Satz richtig verstehen zu können, sollte man nun noch wissen, dass 95 Prozent aller dieser Aufnahmeprüflinge aus fernöstlichen asiatischen Ländern stammen. Koreaner scheinen es besonders auf unsere Hochschule abgesehen zu haben, sie bilden, so scheint es jedenfalls, wenn man das Foyer betritt (interessanterweise telefonieren stets etwa 60% all dener, die dort sitzen – ist diese Stetigkeit nicht etwas beunruhigend?), den allergrößten Teil der Bewerber.

Nun kam mir heute folgendes zu Ohren:

Ich habe heute die Anmeldelisten für die Aufnahmeprüfung Klavier gesehen. Kim, Kim, Kim, Kim, Kim, Kim, Kim, Kim, Kim, [...], Hong, Hong, Hong, Hong, Hong, Hong, Hong, Hong [...]

Und das ist leider nicht nur ein Witz, sondern auch noch traurige Wahrheit.

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TEQUILA! und andere leckere… Musikstücke :)

21. Januar 2009

Am 12. Januar wurde ich gefragt, ob ich nicht für das Frühlingskonzert der rlo ein Arrangement für den Instrumentalsong “Tequila” schreiben möchte, und zwar in einer Besetzung für Orchester UND Bigband.

Von Anfang an war mir klar, dass die Partitur für dieses kleine Stückchen Musik mindestens die Größe von DIN A3 erreichen wird, bei rund 30 Systemen… da muss man schon ein wenig im Notensatzprogramm hoch- bzw. hinunter scrollen, um die ganze Partitur gesehen zu haben.

Auch wenn mir bereits das schon bestehende Bigband-Arrangement von “Tequila” vorliegt, ist es doch ein ganz schönes Stück Arbeit: Immer noch bleibt zu entscheiden, welche Teile man übernimmt – wobei man dann natürlich noch den Orchesterpart zur Bigband ergänzen muss, wobei natürlich die jeweilige Qualifikation des Orchesterspielers auf seinem Instrument berücksichtigt werden sollte; man hat zu überlegen, ob und welche Teile man ergänzt, man demnach hinzukomponiert, und wie die formale Gewichtung nach einer solchen Ergänzung aussieht (also muss möglicherweise in der anderen Hälfte des Stücks auch noch etwas hinzugefügt werden?).

Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen und baute vor das eigentliche Thema jede Menge Eigenes – die eigentliche, bekannte Melodie erscheint deshalb erst nach ca. 3 Minuten. Was vorher kommt, unterliegt selbstverständlich noch strengster Geheimhaltung und darf beim Frühlingskonzert dieses Jahr in Erfahrung gebracht werden. :)

Bis Freitag morgens muss das Ding fertig sein – die A3-Partitur muss schließlich im Copyshop noch gedruckt werden und die instrumentalen Einzelstimmen für die Orchestermitglieder wollen auch bis spätestens zur Abfahrt nach Pec noch formatiert und gedruckt sein. Es bleibt also spannend.

Zumindestens aber bin ich bis jetzt schon weiter fortgeschritten mit meinem orchestralen Großprojekt als letztes Jahr: Letztes Jahr schrieb ich für das Orchester der rlo eine Stummfilmmusik zur “Puppe”, einem – übrigens überaus überraschend lustigen – Stummfilm von Ernst Lubitsch. Angefangen damit hatte ich am 8. Januar 2008, da ich bis zum 6. Januar noch eine andere Komposition fertigzustellen hatte (das war damals “Ausectrea”). Das einleuchtende Problem: Die Pecfahrt begann am 20. Januar. Zwar habe ich bis dahin Tag und Nacht gearbeitet, aber doch war bis zum 20. Januar morgens um 2 Uhr (um 6.30 Uhr ging’s los mit dem Bus nach Pec) lediglich ein Drittel der Komposition (von insgesamt 30 Minuten Dauer etwa 10 Minuten) fertiggestellt; für die verbleibenden 20 Minuten lag lediglich eine motivisch-thematische Konzeption sowie ein grundlegendes Formmodell vor.

Für meinen Aufenthalt in Pec 2008 hieß das: Tag und Nacht schreiben, kaum Freigang. Meist bis halb sechs morgens geschrieben, 90 Minuten schlafen, sich das Frühstück ans Bett bringen lassen, die Orchesterstimmen schnell ausdrucken und unter die Leute bringen, vielleicht danach noch etwas schlafen und dann weiterschreiben… Am vorletzten Tag der Pecfahrt hatte ich “Die Puppe” dann endgültig fertig geschrieben und mir fielen mehrere Tonnen Geröll (die üblichen Steine wären einfach zu wenig) vom Herzen.

Dieses Jahr wird jedoch alles anders, da ich bereits bei rund 60% des Arrangements bin und für meine Begriffe recht schnell vorankomme. Hoffe ich.

Ab diesem heutigen Tage nehme ich Wetten an… wer wettet gegen mich? :)

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Was nimmt der Durchschnitts Pec-Fahrer so alles mit?

20. Januar 2009

marcuslaptoppecAlso wenn ich mir so angucke, was Marcus und ich letztes Jahr nach Pec mitgenommen haben und was wir vorhaben, dieses Jahr mitzunehmen, dann sieht das in etwa so aus:

Neben den Klamotten, bei mir zusätzlich Skiausrüstung, und der Waschtasche (auch “Kulturbeutel” genannt) sind das Laptop, Digitalkamera, meine Videokamera mit Netzteil, Basisstation und Firewire Kabel, massenweise DV-Tapes, externe Festplatte für das DV-Material, Sicherheitsschloss für den/das Laptop, Aktivboxen, evtl. Grafiktablett für Videoschnitt, iPod und Kabel, Videokabel für den Fernseher im Essenraum, CD und DVD Rohlinge (falls man auf einmal noch ein Geburtstagsgeschenk braucht (was gut passieren kann^), Taschen für alle möglichen Geräte (Laptop, Digitalkamera, iPod, Videokamera). Mal gucken, wo ich noch schnell ein Kamerastativ herbekomme… Ich drehe sonst immer alles aus der Hand (ich weiß Bildstabilisatoren sind meist elektronisch aber der von SONY ist recht gut) aber für das Abschlusskonzert ist das immer ganz praktisch, wenn man sich da nicht ein Stativ aus Papierkörben und Bierdeckeln bauen muss :D

Also gut, Marcus und ich sind vielleicht nicht die durchschnittlichen Pec-Fahrer, vor allem wenn man sich Marcus’ Technikarsenal von 2008 anschaut:

Laptop, MIDI-Keyboard, MIDI-Box, Drucker (!!), Boxen und knapp 500 Blatt Papier. Das führte dann dazu, dass das MIDI-Keyboard zum Teil auf meinem Teil des Bettes lag, wenn Marcus nachts bis halb 4 komponiert hat. Aber dank Kopfhörern konnte ich trotzdem schlafen (:

Gleichzeitig hoffe ich darauf, alles wieder unbeschädigt wieder mit nach Berlin nehmen zu können, letztes Jahr waren ein paar Schüler der Meinung gegen unser Zimmerfenster Schneeballschlacht führen zu müssen und wir haben es auch noch provoziert und ein paar Bälle landeten auf dem Fensterbrett oder weiter drinnen… Aber Laptops können das ja ab :D

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich mit meiner Videokamera mache, wenn ich Skifahren bin. Ich hätte schon Lust, sie einen Tag mal mit auf die Piste zu nehmen, wenn schönes Wetter ist. Bei den Pisten in Pec kann man das auch noch verantworten (sind ja schließlich hellblau auch wenn rot dransteht). Andererseits kann ich sie auch in der Baude bei den nicht-Skifahrern lassen und sie filmen lassen. Mal schauen, was rauskommt^^

Fest steht: ich hab schon den Anfang des Filmes angefangen zu planen (im Gegensatz zum Film von 2008, der komplett im Schnitt entstanden ist). Wahrscheinlich “Barfuß” von Clueso, vielleicht mit erweitertem Anfang oder “New York Awakes” aus dem Soundtrack von “World Trade Center” von Craig Armstrong. Wo allerdings das mit dem WTC nicht so ganz passt… Na mal sehen.

Ich gehe davon aus, dass andere Pec Fahrer mit ihrer Digitalkamera ausreichend ausgestattet sind (:

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Ankündigung: Pec – Der Live-Blog hier auf »AM BLOGgen«

19. Januar 2009

Am Samstag, den 24. Januar 2009, wird es soweit sein: Ab geht’s für insgesamt 60 Mitglieder vom großen Chor und Orchester der rlo mit dem Bus auf die alljährliche Chor- und Orchesterfahrt nach Pec. Normalerweise sind die Ereignisse aus Pec, zumindest während der Fahrt, ein gut gehütetes Geheimnis, da die Informationswege nach außen beschränkt sind. Wie gesagt, normalerweise…

…doch: Dieses Jahr wird all das anders.

Denn seit letzter Woche gibt es »AM BLOGgen« und wir haben eine recht zuverlässige Verbindung zur Außenwelt.

Deshalb werden wir in der nächsten Woche nach Möglichkeit jeden Tag für alle Zuhausegebliebenen oder ehemalige Pecfahrer oder jeden anderen, der sich für das Tagesgeschehen aus Pec interessiert.

Um keine Mitteilung aus dem Riesengebirge zu verpassen, empfehlen wir, entweder mit einem geeigneten RSS-Reader unseren RSS-Feed zu abonnieren (http://feeds.feedburner.com/AmBloggen) oder, solltest du keinen RSS-Reader besitzen, unseren Email-Service für neue Artikel abonnieren.

Also dann… Wir wünschen viel Freude im Voraus beim Lesen nächste Woche!

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Der Tag ist noch JUNG!

19. Januar 2009

gsv_logo_for_protoDie Gesamtschülervertretung der Rosa-Luxemburg-Oberschule, der ich ja nun seit knapp eineinhalb Jahren angehöre, fuhr dieses Januarwochenende auf die, nun ja seit zwei Schuljahren regelmäßige, GSV-Fahrt nach Flecken-Zechlin.

Diese Fahrt findet auch zum zweiten Mal mit dem Carl-von-Ossietzky Gymnasium statt, mit welchem wir nun seit letzte Schuljahr zusammenarbeiten. Allerdings war die letzte “gemeinsame” GSV Fahrt im Dezember 2007 eher zwei einzelne Fahrten, denn die einzige Verbindung beider Schulen war unser Schulsprecher und der jetzige FSJler des CvO.

Das sollte dieses Jahr anders werden. Es sollte eine gemeinsame Fahrt werden,

Schüler beim SV-Seminar

Schüler beim SV-Seminar

zumal sich nun schon einige Rosas und Ossis kannten, nicht nur auf kollegialer, sondern auch auf persönlicher Ebene und vor allem die Jüngeren alte Grunschulklassenkameraden/innen wiedertrafen. Nach einigen, nicht ernst zu nehmenden Anfeindungen zwischen Rosa und Ossi im Bus (bzw. in Flecken) per SMS (Rosa: “Haltet uns die 3er Zimmer frei, wir sind quantitativ klar überlegen” – Ossi: “Arroganz war schon immer Tugend eurer Schülerschaft. Dem Tribut zu zollen viel eurem Schulsprecher wohl leicht.”)

Auch die Themen der Seminare sollten anders werden: Es sollte weniger Methodenarbeit (wie Dezember 2007) gemacht werden, sondern vor allem inhaltlich gearbeitet werden, da uns das letztes Mal zu kurz kam. Und so haben es unsere wunderbaren Teamer geschafft, beides auch noch clever zu verknüpfen, ohne dass es groß auffällt. So beschäftigt man sich mit verschiedenen Themen und wendet jedes Mal eine andere Methode an, ob das ein Plakat ist, Moderationskarten oder das “open space” Modell für Projektarbeit, wo jeder mal bei einer Gruppe vorbeischauen soll. Letzteres ging nicht so gut auf,

Stuhlpogowir blieben alle mehr oder weniger in unseren einzelnen Gruppen und wurden gleich noch vor ein anderes Problem gestellt: Wir, das Rosa, begannen Samstag mit der Projektarbeit um 16.28 Uhr. Die Ossis mussten aber um 16:30 Uhr wieder in ihrem Seminar sein, was die Arbeit der RLO-CvO-Kooperationsgruppe erschwert. Aber gut, unsere Gruppe hat sich am Abend noch einmal getroffen, über die Projekte diskutiert und zu guter Letzt noch eine dreiviertel Stunde Stuhlpogo gespielt (dazu mehr in einem anderen Beitrag).

Doch was haben wir eigentlich gemacht außer ein verlängertes Wochenende in einem Dorf in der Nähe von Rheinsberg an einem zugefrorenen See zu verbringen und alle paar Stunden zu essen?

Wir haben am Freitag Plakate zum Thema “der perfekte Klassensprecher” (für die, die zum ersten Mal dabei waren) bzw. “der perfekte SV-Vorstand” (für die, die 2007 mit dabei waren) erstellen. Dazu bekamen wir einen Stapel Magazine (Spiegel, Focus, IKEA Katalog, connect etc.^^) und sollten nur mit Hilfe von Zeitungsausschnitten aus genannten Magazinen und Zeichnungen das Thema behandeln. Also keine Stichpunkte oder irgendwas. Dann nimmt man Bilder, Werbungen oder Überschriften aus den Magazinen und klebt sie intelligent auf das Plakat. Das war eine schöne Aktion, für die wir nur leider etwas wenig Zeit hatten. Und wir hätten sie mit dem Ossi gemeinsam machen können.

Dann konnten wir uns Samstagvormittag an einem von 4 Workshops teilnehmen. Diep1080896se gab es zu Themen wie “SV-Leitung / Schulsprecher”, “Rhetorik”, “Schulrecht” und “Öffentlichkeitsarbeit”. Da waren wir wieder Rosa/Ossi gemischt und ich habe in meinem Workshop zur SV-Leitung sehr viel gelernt. Das wird mir sicher viel helfen, denn schließlich muss ich als stellvertretender Schulsprecher der RLO auch SV Sitzungen vorbereiten und mit leiten. Dazu gehört, mit dem Schulleiter und/oder Lehrern zu reden, den Klassen- und Jahrgangssprechern komplizierte Sachverhalte wie z.B. das neue Modell für die Oberstufe nahe zu bringen und die Diskussion in der GSV zu moderieren, was nicht gerade leicht ist.

Zu guter letzt ging es um Projektmanagement. Wir haben das SMART (bzw. auf deutsch “SMERZ”) Vorgehen kennengelernt, wonach man bei der Projektorganisation vorgehen sollte. Allerdings hab ich die genaue Bedeutung der Buchstaben nicht mehr im Kopf… Wir haben dann GSV-Projekte, RLO-Projekte und was gerade so läuft auf Moderationskarten geschrieben und gesammelt. Daraus entstanden dann Projektgruppen im “open space” Modell. Meine “Rosa-Ossi-Kooperationsgruppe” hat sich dann am Nachmittag in der Projektzeit (leider ohne die Ossi-Leuts, die wieder in ihrem Seminar waren) über die 4 Projekte verständigt, die wir durchführen wollen. Das sind der Klassentausch, ein Fußballturnier mit zwei weiteren Schulen, ein Freundschaftskonzert und eine Fortsetzung des Schülerballs in einer anderen Form (Open-Air Konzert etc.). Die haben wir dann am Abend in kleiner Runde mit den Ossietzky Leuten besprochen und die stimmen da überein.

Daneben haben wir über die Meinungen der Schüler beider Schulen über die jeweils andere diskutiert, vor allem angesichts eines MORON-Artikels (Schülerzeitung des CvO) über unsere Schule, der sehr einseitig war. Allerdings steht für uns fest, dass, egal wer welche Vorurteile gegenüber der anderen Schule hat, wir diese beseitigen wollen und zwar langfristig, sodass Schüler beider Schulen vom Anfang ihrer Schulzeit am Gymnasium gar nicht in das “alte Schema” verfallen. Da steht einiges vor uns.

Sonntag gab es dann nochmals Zeit für die Projekte und am Mittag eine außerordentliche GSV Sitzung, die allerdings nur zum Vorstellen des neuen Modells der Oberstufe und zur Vorstellung der Projekte gedient hat, da wir nicht beschlussfähig waren (es waren ja nur 39 von 58 GSV-Mitgliedern auf der Fahrt).

Insgesamt war diese GSV Fahrt eine tolle Fahrt, die mir schon (um es mal übertreibend zu schreiben) etwas die Tränen in die  Augen laufen lässt, schließlich war es das letzte Jahr mit dieser GSV für mich. Es ist toll, dass wir so nette und engagierte Klassen- und Jahrgangssprecher haben, die sich, so denke ich, nach dieser GSV Fahrt noch mehr einbringen werden, weil sie wissen, dass sie etwas tun müssen und können. Sie sollen nicht einfach nur zu den Sitzungen erscheinen und zuhören sondern mitmachen. Um das zu Erreichen habe ich die letzten eineinhalb Jahre sehr viel Kraft und Zeit in die GSV hineingesteckt.

Aber Schluss mit dem Abschiedsgeplänkel, es sind noch fünfeinhalb Monate bis ich nicht mehr Schüler der RLO bin, also ist noch Zeit!

Die Ossietzky Leute verdienen besondere Erwähnung; es ist einfach toll, dass wir mit euch zusammenarbeiten, denn ihr seid sehr nette und engagierte Leute, die den notwendigen Realismus für ihren

 Job haben. Danke dass ich euch seit März letzten Jahres kenne!

PS.: Ach ja, da schreibt man einen Artikel mit einem tollen Titel und geht nicht mal drauf ein: Der Spruch kommt vom Samstagabend, wo wir gemeinsam mit unseren Begleitlehrern, darunter Hr. Jung in gemütlicher Runde gesungen haben. Und wenn er uns ins Bett schicken wollte, kam dieser Wortwitz “der Tag ist doch noch jung!”. Daher.

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